Über Gotthilf Schenkel Von Erhard Eppler Über Gotthilf Schenkel (1889-1960), promovierter Theologe, Pazifist, religiöser Sozialist, Freimaurer, Pfarrer an der Pauluskirche…
Tagesgebet zum 7. Sonntag nach Trinitatis, 18. Juli 2021
Gott, Du unser Vater,Dein Sohn hat sich in unsere Hände gelegt –er Brot des Lebens.Nimm uns die Lebenssattheit,schenke uns Hunger…
In Stein gemeißelt. Zur Schriftgestaltung und Materialwahl bezüglich der Gebotsstelen vor der Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller
In Stein gemeißelt. Zur Schriftgestaltung und Materialwahl bezüglich der Gebotsstelen vor der Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller Sollen die Zehn Gebote im…
Alfred Schütz, Der Fremde (1944): „Der Fremde ist wesentlich der Mensch, der fast alles, was den Mitgliedern der Gruppe, der er sich nähert, unfraglich erscheint, in Frage stellt.“
Der Fremde. Ein sozialpsychologischer Versuch Von Alfred Schütz Diese Abhandlung möchte mit den Mitteln einer allgemeinen Auslegungstheorie die typische Situation…
Georg Simmel, Exkurs über den Fremden in seiner Soziologie (1908): „Der Fremde ist ein Element der Gruppe selbst, nicht anders als die Armen und die mannigfachen »inneren Feinde« — ein Element, dessen immanente und Gliedstellung zugleich ein Außerhalb und Gegenüber einschließt. Die Art nun, wie repellierende und distanzierende Momente hier eine Form des Miteinander und der wechselwirkenden Einheit bilden, mag durch folgende — keineswegs als erschöpfend gemeinte — Bestimmungen angedeutet werden. …“
Exkurs über den Fremden Von Georg Simmel Wenn das Wandern als die Gelöstheit von jedem gegebenen Raumpunkt der begriffliche Gegensatz…
Karl Barth über die Heimat in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Wo Gottes Gebot laut und vernommen wird, da erweisen sich auch die Begriffe Heimat, Vaterland, Volk, ohne dass sie ihren ursprünglichen Sinn verlieren müßten, als erweiterungsfähig. Wer im Gehorsam lebt, der kann, ohne untreu zu werden, auch in der Fremde zuhause sein.“
Über die Heimat Von Karl Barth Es ist klar, daß das Problem der Nahen und Fernen weiter auch das Problem…
Gerhard von Rad, Die Wirklichkeit Gottes (1958): „So die Dinge zu sehen, so das Leben von Gottes Händen umgriffen zu wissen, das ist gewiß keine Methode der Welterkenntnis, die wir andemonstrieren könnten, es ist keine allgemeine Wahrheit und kein verfügbarer Schlüssel, den wir womöglich in Massenproduktion herstellen und ausgeben könnten; es ist etwas ganz anderes: Es ist eine Botschaft. An die Wirklichkeit Gottes zu glauben, ist ein Geschenk des Heiligen Geistes.“
Die Wirklichkeit Gottes Von Gerhard von Rad Auf die Frage nach der Wirklichkeit Gottes reagieren die heutigen Menschen auf eine…
Tagesgebet zum 6. Sonntag nach Trinitatis, 11. Juli 2021
Gott, Du unser Vater,durch Deinen Sohn sind wir in der Taufe neu geboren.Kinder des Lichtes heißen wir.Und doch legen sich…
Gregor von Narek aus dem 12. Gebet: „Mehr als die Hoffnung ist es die Liebe, die mich zu Gott hinzieht. So sehne ich mich auf ewig nicht so sehr nach den Gaben, als nach dem, der sie gibt. Auch wünsche ich mir nicht die Herrlichkeit, sondern möchte den Herrlichen selbst umarmen. So brennt in mir nicht die stete Sehnsucht nach Leben, sondern der Gedanke an den, der das Leben spendet. Ich lechze nicht danach, Freuden zu genießen, sondern weine Tränen aus meinem tiefsten Inneren, weil ich dem begegnen möchte, der mir die Freuden bereitet.“
Aus dem 12. Gebet Von Gregor von Narek Eine besondere Poesie zeigen die hymnischen Dichtungen aus der Armenischen Apostolischen Kirche,…