Einige Leitsätze zur christlichen Beteiligung am politischen Leben (Zum Abschluß einer Vorlesung über „Christliche Ethik des Politischen“) Von Helmut Gollwitzer…
Günther Dehns Predigt über Psalm 42,1-6 von 1952: „Der Mensch schreit nach ganz anderen Dingen. Er schreit nach Macht, nach Glanz und Glück, nach der Fülle und dem Reichtum des irdischen Lebens. Er schreit seine Not heraus, wenn er sich um diese Güter betrogen sieht. Er schreit als Flüchtling, als Obdachloser, als Gefangener, als hoffnungslos Erkrankter, als treulos Verlassener. Vielleicht wird auch der Name Gottes dabei genannt, aber dann nur im Ton der Anklage.“
Predigt über Psalm 42,1-6 Von Günther Dehn „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu…
Gottes Angesicht suchen: „Ich komme mir vor wie in einem Vernehmungsraum mit einem Einwegspiegel und blicke in die Spiegelscheibe. Gott dahinter wird mich sehen, aber ich ihn nicht. Doch da sitzt einer mir am Tisch gegenüber, …“
„Dein Angesicht, HERR, will ich suchen“ „Gott sieht alles!“ hieß es früher, wenn Eltern ihre Kinder ermahnten. In Psalm 139…
Tagesgebet zum 3. Sonntag nach Epiphanias, 23. Januar 2022
Himmlischer Vater,Du unser Gott,Deine Güte überspannt Himmel und Erde.In Deinem Sohn hast Du Dein Reich für alle Völker geöffnet.Schaffe Deinem…
Eduard Thurneysens Predigt über Matthäus 8,5-13 von 1935: „»Viele werden kommen von Osten und von Westen«, gerade von dort her, wo man es nicht denken würde, aus Quartieren und Häusern, wo vielleicht heute noch kein Mensch zur Kirche geht, aus Straßen und Städten, wo man bis jetzt immer nur gedacht hat, da wohnt die Gottlosigkeit, da wird nicht gebetet, sondern geflucht. Viele, viele werden kommen von dort! Das ist die Verheißung, und wir müssen also, nein wir dürfen Geduld haben mit der Welt, die nicht glaubt.“
Predigt über Matthäus 8,5-13 Von Eduard Thurneysen »Da aber Jesus einging zu Kapernaum trat ein Hauptmann zu ihm, der bat…
Andrew Carnegies „Evangelium des Reichtums (The Gospel of Wealth)“ von 1889: „Die Reichen sollten für eine unschätzbare Gnade dankbar sein, die ihnen zuteil wurde. Sie sind nämlich in der Lage, ihr Leben lang Geld in Projekte zu investieren, die ihren Mitmenschen zugute kommen, was wiederum ihrem eigenen Leben zur Ehre gereicht. Orientieren wir uns an Christi Leben und Lehre, dann muss unsere Sorge vor allem dem Wohl unserer Mitmenschen gelten, was wir auch entsprechend den Gegebenheiten unserer Zeit in die Tat umsetzen sollten.“
Das Evangelium des Reichtums (The Gospel of Wealth) Von Andrew Carnegie Der Aufsatz The Gospel of Wealth, 1889 von dem…
Walter Jens, Martin Luther. Prediger, Poet und Publizist (1983): „In der Welt der Bibel, deren Wüste er mit der Heide zwischen Wittenberg und Leipzig verglich, war er, wortwörtlich zu Hause: Da lebten liebe Bekannte, deren Geschick er ausmalte und auf sich selber bezog. Als wäre er ein naher Verwandter, schlüpfte Luther in Petrus’ Wams, schaute mit Noah aus der Luke heraus, stimmte in Josephs Klagelied ein und machte aus dem Beraubten des Samaritergleichnisses eine Elendsgestalt, die exemplarisch auf das Los der Kreatur in Zeiten von Gewalt und Krieg verweist.“
Martin Luther. Prediger, Poet und Publizist Von Walter Jens »Ich kenne einen Menschen, der versichert hat, er habe die Strafen…
Markus Mattmüller über Leonhard Ragaz: „Was bleibt von Ragaz im Erbgut des reformierten Christentums? Meines Erachtens vor allem das Zeugnis eines mit Gott gewagten Lebens, das auch vor jähen Wendungen nicht zurückscheute. Ragaz ist ein Beispiel des unverzagten Mutes, sich als Christ im schwierigen Feld des politischen Kampfes zu bewegen und dabei seine Seele nicht zu verlieren.“
Leonhard Ragaz Von Markus Mattmüller Leonhard Ragaz – religiöser Sozialist, Pazifist und Theologe des Reiches Gottes – wurde am 28.…
Martin Luthers Auslegung über Galater 5,1 in Sachen Freiheit: „Dann gibt es auch die Freiheit des Fleisches, die allenthalben in der Welt herrscht. Da gibt es keinen Gehorsam gegen Gott und die Gesetze, sondern man tut, was man will. Dieser Freiheit folgt heute das Volk, dazu die fanatischen Geister, die frei sein wollen in ihren Meinungen und Handlungen, um das, wovon sie träumen, es sei recht, ungestraft lehren und ausführen zu können.“
Über die Freiheit (Auslegung zu Galater 5,1) Von Martin Luther Paulus wendet gegen das Ende des Briefes hin eine heftige…