Gerechtigkeit und Urteil Von Oliver O’Donovan I. Das Amt des Richters in der Bibel: Urteilen als politischer Akt par excellence…
Gerhard von Rad, Aspekte alttestamentlichen Weltverständnisses: „Wer die Welt als Schöpfung verstehen will, muß dem Gottesvolk angehören. Es gibt also keinen direkten Weg von den Weltgeheimnissen hin zu Gott.“
Aspekte alttestamentlichen Weltverständnisses Von Gerhard von Rad I. Daß das alttestamentliche Israel dem Walten Gottes vornehmlich im Raum der politischen…
Tagesgebet zum 3. Sonntag vor der Passionszeit (Septuagesimae), 13. Februar 2022
HERR, unser Gott,Dein Urteil steht über unserem Leben.Was wir selbst sehen und urteilen,wird Dir nicht gerecht.Ziehe uns in Deine Barmherzigkeit…
Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen: „Im Unterschied zu materiellen Gegenständen, die wiederholt betrachtet werden können, sind Handlungen nicht von Dauer. Mit ihrem Vollzug sind sie irreversibel vergangen. Damit nun vergangene Tatsachen für die Gegenwart wirklich sind, müssen folgende fünf Schritte getan worden sein.“
Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen Wir vernehmen Aussagen bezüglich der Vergangenheit, das etwas an einen bestimmten Ort zu…
Gebet zu Jesus im eigenen Glaubenszweifel (alternatives Tagesgebet zum 4. Sonntag vor der Passionszeit): „In der Nacht meiner Seele suche mich auf und schenke mir Dein Licht, damit mein Glaube zu dir findet.“
Jesus Christus,Sohn Gottes,Du versinkst nicht in die Untiefe,wohin sich unser Leben verliert.Komm mir nahe, wo ich zweifle und verzage.In der…
Heinrich Albertz, Predigt über Matthäus 6,25-34 (1989): „So schließt die Sorglosigkeit des Menschen, dem Jesus Christus begegnet ist, die Sorge nach dem schließlichen Sinn alles menschlichen Lebens nicht aus, sondern ein. So ist der gelassene, heitere, zuversichtliche, gewisse Glauben an den Gott des ersten Gebotes in Jesus Christus zugleich die tiefste Unruhe und Sorge um Gottes Gerechtigkeit.“
Predigt über Matthäus 6,25-34 Von Heinrich Albertz Darum sage ich euch: sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und…
Hymnus auf die verborgene Weisheit. Hiob 28 übersetzt von Fridolin Stier: „Der Finsternis er Grenze setzt / er forscht hinein ins Allerletzte: / des Dunkels und der Urnacht Steine.“
Im Bild des Bergbaus und damit im wahrsten Sinne tiefgründig wird die menschliche Suche nach Weisheit in Kapitel 28 des…
Gustav W. Heinemann über die Pflege der deutschen Sprache (1973): „Berühmt und berüchtigt wegen ihrer Unverständlichkeit ist die Sprache der Soziologen. Den Theologen sollte ins Stammbuch geschrieben werden, daß Nächstenliebe auch darin besteht, sich einfach und verständlich auszudrücken.“
Über die Pflege der deutschen Sprache Von Gustav W. Heinemann In seiner Ansprache bei der Einweihung des Deutschen Literatur-Archivs Marbach…
Walter J. Hollenweger über Emil Brunner 1967: „Die Kirche bildet nach Brunner ihre Pfarrer einseitig, ja falsch aus. Sie macht ihre Botschaft durch fortwährende Entmündigung der Laien unglaubwürdig. Sie treibt mit den kritischen Ergebnissen ihrer Theologie Geheimniskrämerei und hat sich mitschuldig gemacht an den unnötigen Konflikten zwischen Glaube und Vernunft im Leben vieler evangelischer Akademiker.“
Emil Brunner Von Walter J. Hollenweger Emil Brunner, geboren am 23. Dezember 1889 in Winterthur. Zeitweilig Gymnasiallehrer in England, lehrte…