Das Versagen des Namens Von Eugen Rosenstock-Huessy Man hört jetzt oft in Gesprächen, schriftlich oder mündlich jemand sagen: „Das muß…
Tagesgebet zum 3. Sonntag nach Trinitatis, 3. Juli 2022
Himmlischer Vater,Du unser Gott,welche Freude,wenn Menschen sich bei Dir wiederfinden.Niemanden gibst Du verloren.Suche uns auf, wo wir uns selbst sicher…
Karl Barth über die Allmacht und die Hand Gottes (Das Glaubensbekenntnis der Kirche, 1943): „Gott verfügt über die Menschen, er regiert und leitet sie. Ebenso wie er der wahre Vater ist, ist er auch der, der die wahren Hände hat. Wir müssen uns hüten vor jenem idealistischen Spiritualismus, der uns sagen läßt: Gott ist zu sehr Geist, um Hände zu haben. Nein, er hat Hände, und zwar die wahren Hände (und keine Klauen wie die unsrigen …).“
Über die Allmacht und die Hand Gottes Von Karl Barth Zwischen Oktober 1940 und Januar 1943 hielt Karl Barth in…
Hans Joachim Iwand, Gott selbst (Aus einem Brief an Ilse Gräfin von Kanitz): „Die Leidenschaft, Gott Gott sein zu lassen, auch da, wo er uns zerbricht und andere Wege geht als unsere Wege sind, die fehlt bei uns hier im Westen. O, wir haben einen westlichen, einen abendländischen Kulturgott aus ihm gemacht – und das ist es, was ich nicht mehr ertragen kann.“
Gott selbst. Aus einem Brief an Ilse Gräfin von Kanitz Von Hans Joachim Iwand Gott aber lässt sich eben keinem,…
Pfarrer Wolfgang Niederstraßers Schuldbekenntnis zum kirchlichen Versagen im Nationalsozialismus (1946): „Wir sind dem Staate unbrüderlich, unchristlich und lieblos begegnet, sofern wir aus Angst vor seinen Machtmitteln den Anspruch Gottes an unser Volk nicht eindeutig genug aufgerichtet haben.“
Es ist Björn Mensing zu verdanken, dass der Widerstand und die KZ-Inhaftierung des Pfarrers Wolfgang Niederstraßer (1907-1981) gegen das NS-Regime…
Paul Tillich, Das Rätsel der Ungleichheit. Über Markus 4,25: „Wir können das Rätsel der Ungleichheit nicht lösen, solange wir in unserer Abgetrenntheit von den anderen darnach suchen. Aber in der göttlichen Teilhabe an dem Leben eines jeden von uns und an dem Leben aller Wesen ist es auf ewig gelöst. Die Gewißheit, daß das Göttliche in allem gegenwärtig ist, gibt uns den Mut, das Rätsel der Ungleichheit zu ertragen, obwohl unser endlicher Verstand es nicht zu lösen vermag.“
Das Rätsel der Ungleichheit Von Paul Tillich Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem…
Aurelius Augustinus, Über die Selbsttötung (De civitate Dei I, 20-27): „Wer Selbsttötung begeht, ist vielleicht wegen Seelengröße zu bewundern, nicht aber verdient er das Lob gesunden Sinnes.“
Über die Selbsttötung Von Aurelius Augustinus In den heiligen und kanonischen Büchern kann man nirgends ein göttliches Gebot oder nur…
Fridolin Stier über Gott: „du bist mir größer, / erhaben darüber, / dein Leben durchpulst / das All der Dinge, / aber du trägst es in Händen …“
Mein Gott! Von Fridolin Stier Mein Gott! DU bist du mir,DU ruf ich dich – Person zu Person, Ich –…
Vom Glauben und der eigenen Gläubigkeit: „Kann ich auf meinen eigenen „gläubigen“ Glauben wirklich vertrauen, der mir möglicherweise in einer eigenen Demenz genommen werden kann? Sind meine eigenen Werke, die dem Glauben folgen, wirklich gut genug vor Gott?“
Vom Glauben und der eigenen Gläubigkeit Eine bildliche Vorstellung: Hinter den geschlossenen Tafeltüren steht das jüngste Gericht (vgl. Römer 14,10;…