Eugen Rosenstock-Huessy, Das Versagen des Namens (Soziologie, 1925): „Der Name ist der Strohhalm, an den sich das ertrinkende Leben klammert, damit ich es rette, damit ich es mir, gerade weil es Abschied genommen hat, ins Gedächtnis zurückrufen kann. Über die Brücke des Namens treten die Mächte des gesichtlichen Lebens in mein Bewußtsein.“

Das Versagen des Namens Von Eugen Rosenstock-Huessy Man hört jetzt oft in Gesprächen, schriftlich oder mündlich jemand sagen: „Das muß…

Karl Barth über die Allmacht und die Hand Gottes (Das Glaubensbekenntnis der Kirche, 1943): „Gott ver­fügt über die Menschen, er regiert und leitet sie. Ebenso wie er der wahre Vater ist, ist er auch der, der die wahren Hände hat. Wir müssen uns hüten vor jenem idealistischen Spiritualismus, der uns sagen läßt: Gott ist zu sehr Geist, um Hände zu haben. Nein, er hat Hände, und zwar die wahren Hände (und keine Klauen wie die unsrigen …).“

Über die Allmacht und die Hand Gottes Von Karl Barth Zwischen Oktober 1940 und Januar 1943 hielt Karl Barth in…

Paul Tillich, Das Rätsel der Ungleichheit. Über Markus 4,25: „Wir können das Rätsel der Ungleichheit nicht lösen, so­lange wir in unserer Abgetrenntheit von den anderen darnach suchen. Aber in der göttlichen Teilhabe an dem Leben eines jeden von uns und an dem Leben aller Wesen ist es auf ewig gelöst. Die Gewißheit, daß das Göttliche in allem gegenwärtig ist, gibt uns den Mut, das Rätsel der Ungleichheit zu ertragen, obwohl unser endlicher Verstand es nicht zu lösen vermag.“

Das Rätsel der Ungleichheit Von Paul Tillich Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem…