Søren Kierkegaard über Hiob in Die Wiederholung von 1843: „Wo ich Hiob nicht hätte! Es ist unmöglich zu beschreiben und genau zu schattieren, welche Bedeutung und welche vielfältige Bedeutung er für mich hat. Ich lese ihn nicht, wie man sonst ein Buch liest, mit dem Auge, sondern ich lege das Buch gleichsam auf mein Herz, und mit des Herzens Auge lese ich es, verstehe wie in Hellsichtigkeit das Ein­zelne auf die verschie­denste Weise.“

Hiob, erlebt von einem Verzweifelten Von Søren Kierkegaard d. 19. September Mein verschwiegener Mitwisser! Hiob! Hiob! O Hiob! Hast du…

Julius Schniewinds Predigt über Römer 1,17 (1946): „Das wahre Leben ist Christus. Christus ist mein Leben! Er nimmt mir alle meine Sünden ab. Das spricht er zu mir im Wort und Sakrament. Das Wort wird mir, dem einzelnen, persönlich zugesprochen in Beichte und Absolution. Wie ist das unter uns so selten geworden!“

Predigt über Römer 1,17 Von Julius Schniewind Liebe Gemeinde! Es ist eine sehr feierliche und ernste Stunde, zu der wir…

Günther Bornkamms Besprechung von Julius Schniewinds „Das Gleichnis vom verlorenen Sohn“ (1940): „So enthüllt das väterliche Erbarmen beider Verlorenheit, und seine Freude öffnet beiden ein neues Leben. Dann aber verliert die Frage, auf welche Seite der heute angeredete ‚Christ‘ gehört, ihre letzte Wichtigkeit.“

Gottes Freude Von Günther Bornkamm Julius Schniewind, Das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Eine Auslegung von Lukas Kapitel 15 (= Wege…

„Religion und Leben“ – Karl Barths expressive Abrechnung mit dem Religionsunterricht am Beispiel des Gleichnisses vom verlorenen Sohnes (1917): „Nicht wahr, ihr meint doch nicht etwa: dazu sei ich ein Lump geworden und unter die Säue geraten, dazu habe ich mich zur Umkehr entschlossen, dazu habe mich mein Vater in die Arme genommen, und dazu das gemästete Kalb für mich geschlachtet, damit ihr nach zweitausend Jahren im Kanton Aargau eure Künste an mir beweisen könnt? Was hat eure Religion und Psychologie und Moral, was haben eure rührenden und niedlichen Bilder mit dem zu tun, was ich eigentlich zu sagen hätte?“

Religion und Leben[1] Von Karl Barth Es ist eine gemeinsame Verlegenheit, die uns hier zusammengeführt hat. Sie haben an uns…