Die Intimität Gottes Von Dietrich Ritschl Sie können Gott denken, wenn Sie wollen, und die Chancen stehen gut, dass Gott … Mehr
Kategorie: Theologie
Werner H. Schmidt, Der Glaube an den Schöpfer: „Schöpfung ist auf Geschichte, damit auf Veränderungen hin offen, ja kann als »Neu-Schöpfung« erwartet werden. So ist Schöpfung nicht allein auf Vergangenheit und Gegenwart bezogen, kann vielmehr zum Inhalt von Hoffnung werden, sich auf kommendes Neues ausrichten: »Siehe, ich schaffe Neues« (Jes 43,18f.), »einen neuen Himmel und eine neue Erde« (Jes 65,17; vgl. 66,22; 2 Petr 3,13; Apk 21).“
Der Glaube an den Schöpfer Von Werner H. Schmidt I. Der Sprecher als Geschöpf »Ich danke dir, daß ich so … Mehr
John Barton, Zehn Thesen zur Bibelkritik (The Nature of Biblical Criticism): „Bibelkritik ist ihrem Wesen nach weder reduktiv noch skeptisch, auch wenn beide Tendenzen bei einigen Praktikern zu beobachten sind. Sie führt nicht von sich aus zu ‚dünnen‘ oder positivistischen Lesarten von Texten, sondern erfordert Sensibilität für tiefe Bedeutungen und für die Möglichkeit vieler Bedeutungen in bestimmten Texten. Texte gut zu lesen ist ähnlich wie das Verstehen anderer Menschen, keine Frage der Anwendung blutleerer Methoden oder Techniken.“
Zehn Thesen zur Bibelkritik Von John Barton Die Identifizierung der Suche nach dem einfachen Sinn (plain sense) als Ziel der … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Der (Un-)Sinn des Lebens (1969): „Ja, wir sind da! Auf dieser Erde! Und der Sinn unseres Seins ist, dazusein! da zu sein vor Gott; Gott liebt uns auch mehr als den Sinn unseres Lebens. Verstehe das wohl! Er hat den Namen des Menschen so hoch erhoben, daß dieser nie mehr unterdrückt werden kann. Das ist die Bedeutung der »Himmelfahrt«!“
Der (Un-)Sinn des Lebens [De (on)zin van het leven][1] Von Kornelis Heiko Miskotte Der Sinn des Lebens Man tut gut … Mehr
Gerhard Sauter, „Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5): „Im Staunen nimmt der Mensch den Platz ein, den Gott ihm zugewiesen hat. Hier ist er ganz und gar Empfangender, selbstvergessen dem hingegeben, was Gott ihm zumisst in dem, was ihm begegnet. Im Staunen bewertet er nicht, denn er wird einer Wirklichkeit inne, die er sich nicht hätte ersinnen können.“
Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5)[1] Von Gerhard Sauter Was ist der Mensch? – Immer wieder … Mehr
Rudolf Bultmann, Die Verantwortung der Theologie in unserer Gesellschaft im Rahmen der Geisteswissenschaften. Antwort auf eine Anfrage des 18jährigen Schülers Albrecht Grözinger (1967): „Die theologische Wissenschaft stellt angesichts der Möglichkeiten, die menschliche Existenz zu verstehen, vor die Entscheidungsfrage: wie willst du existieren, d.h. vor die Frage nach dem Selbstverständnis des Menschen.“
Die Verantwortung der Theologie in unserer Gesellschaft im Rahmen der Geisteswissenschaften. Antwort auf eine Anfrage des 18jährigen Schülers Albrecht Grözinger … Mehr
Wilhelm Gräb, Lebenssinn und die Frage nach Gott: „Das mit dem Wort ‚Gott‘ Gemeinte kann überhaupt nur als etwas gedacht werden, das die Welt als Ganze und unser eigenes Dasein in ihr mit einschließt und begründet. Das Wissen und die Wissenschaften sind immer auf etwas in der Welt, auf Teile der Welt, auf Vorgänge mit der Welt, und seien es die Ursprünge des uns bekannten Universums oder die genetischen Informationen des Lebens, ausgerichtet.“
Die Sinnfrage hat mich theologisch nie wirklich berührt, hatte ich schon vor meinem Theologiestudium Gerhard Sauters Traktat „Was heißt: nach … Mehr
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Lima-Papier 1982): „Die eucharistische Gemeinschaft mit dem gegenwärtigen Christus, der das Leben der Kirche stärkt, ist zugleich auch die Gemeinschaft im Leibe Christi, der Kirche. Das Teilhaben am einen Brot und gemeinsamen Kelch an einem bestimmten Ort macht deutlich und bewirkt das Einssein der hier Teilhabenden mit Christus und mit den anderen mit ihnen Teilhabenden zu allen Zeiten und an allen Orten.“
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen(Lima-Papier 1982, überarbeitete deutsche Übersetzung … Mehr
Protest! Ernst Käsemanns Replik zu einem Aufsatz von Jürgen Seim „Zur christlichen Identität im christlich-jüdischen Gespräch“ (1992): „Sollte ein evangelischer Pfarrer nicht laut und unverzagt das Kommen des Gottesreiches in der Fleischwerdung des Gottessohnes, die irdische Erlösung, in Wundern und Zeichen vorweggenommen, zu Ostern und Pfingsten bezeugt, den Anbruch der Freiheit der Kinder Gottes bis hin in Leiblichkeit und als Ärgernis der Welt sichtbar, verkünden? Würde anders das Evangelium in seinem Munde nicht religiöse Utopie und Ideologie werden müssen?“
Protest! Von Ernst Käsemann Als Mitbegründer der Gesellschaft für Evangelische Theologie 1940 in Berlin habe ich von Anfang an in … Mehr