Dass Tränen durchaus ein geistliches Thema sein können, zeigt folgender Artikel aus dem (vergriffenen) Praktischen Lexikon der Spiritualität: Tränen Von … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Gedanken über Sterbebegleitung: „Sterbebegleitung heißt Mitgehen, Mitfühlen, Mitmachen bis zu dem Moment, wo der Sterbende sich selbst seinem Sterben überlässt und dazu möglicherweise allein sein will.“
Gedanken über Sterbebegleitung Das Sterben eines Menschen hat seine je eigene Schrittlänge, die kein anderer Mensch vorwegnehmen kann. Wer bei … Mehr
Karl Barth und der Bergtod seines Sohnes Matthias, Predigt über 1.Korinther 13,12: „Ein Mensch, für den der Sohn Gottes sich selbst dahingegeben hat, damit er, der Unerfahrene, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe“
Karl Barth (1886-1968) ist wohl neben Dietrich Bonhoeffer der bekannteste evangelische Theologe des 20. Jahrhunderts. Viel hat Barth geschrieben, unter … Mehr
Jürgen Moltmann über die Auferstehung Jesu (2019): „Das Grab war leer, sonst hätten die Jünger die Auferstehung Jesu Christi nicht verkündigen können. In Jerusalem hätten die Juden darauf verwiesen: Da liegt er doch im Grab, er ist nicht auferstanden. Der Leichnam wurde auferweckt und ist wieder lebendig geworden. Jesus ist also der gleiche Mensch, der er vorher war. Sonst hätten die Jünger ihn nicht erkannt. Und sie erkennen ihn an seiner Stimme und an den Wundmalen. Jesus ist in der ersten Gegenwart den Jüngern erschienen und in der zweiten Gegenwart uns. Im Wort der Verkündigung und im Sakrament ist er gegenwärtig. Für mich bedeutet dies: im Ende der Anfang. Christi Ende war sein wahrer Anfang. Das erlebe ich mit meinen 92 Jahren immer wieder: Im Ende der Anfang. Das hab ich erlebt, als ich ohne Hoffnung war, in dem ersten Jahr meiner Gefangenschaft nach dem 2. Weltkrieg. Da habe ich in meinem Ende den Anfang mit Christus erlebt.“
„Wage es, mit der Gewissheit der Auferstehung zu leben“ Ein Gespräch mit dem Tübinger Theologieprofessor Dr. Jürgen Moltmann über die … Mehr
Christus spricht: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht“ (Johannes 14,27)
Gläubige, die die Botschaft der Auferstehung Christi feierten, haben dafür in Sri Lanka ihr eigenes Leben gelassen. So muss der … Mehr
Karfreitagspredigt zu Johannes 19,16-30 und zur Frage nach einem selbstbestimmten Sterben: „Wo Menschen sich an einer selbstbestimmten Tötung versuchen, weil sie sich nicht selbst dem eigenen Sterben-Müssen überlassen wollen, verlieren sie sich in ihrer vermeintlichen Selbstbestimmung. Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im eigenen Tod verloren. Für sich selbst sterben führt in die hoffnungslose Vergangenheit: Das war’s mit mir und meinem Leben: Punkt. Aus. Ende.“
Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im Tod verloren „Es ist vollbracht“ – Jesu Schlusswort … Mehr
Christus-Besinnung wider die eigene Angst: „In Jesu Gegenwart vermögen wir auch unsere eigenen Ängste auf das Abgrundtiefe auszuloten: Wovor habe ich Angst? Was ist das Schlimme daran, wenn es so kommen würde, wie ich es jetzt befürchte? Und was würde mit mir alternativ passieren, wenn das Befürchtete nicht eintreffen würde? Was ist mir im schlimmsten Fall von Jesus Christus zugesagt? Wo unser eigenes Leben von Jesu Tod und Auferstehung umgeben ist, bleiben wir uns nicht selbst überlassen.“
Christus-Besinnung wider die eigene Angst Das soll einer verstehen: Obwohl die meisten von uns finanziell, medizinisch, häuslich, nahrungs- und sozialversicherungsmäßig … Mehr
Joris-Karl Huysmans‘ Die Kreuzigung Christi des Matthias Grünewald: „und hoch, ganz hoch mit schreienden Fingern große gespenstige Hände, Hände, die fluchen wollen und Segen stammeln“
Joris-Karl Huysmans‚ eindrückliche Beschreibung der Kreuzigungsszene des Tauberbischofsheimer Altars erschien 1891 in seinem Roman Là-bas (Tief unten). In deutscher Sprache … Mehr
Hans Joachim Iwand über Kreuz und Auferstehung in seiner Christologie-Vorlesung 1959: „Das Kreuz Christi hat die, die an ihn glaubten, gelehrt, das Vergangene vergangen sein zu lassen.“
Wie kein anderer Theologe hat Hans Joachim Iwand das Evangelium kreuzestheologisch auf die Auferstehung Christi hin durchbuchstabiert. Hier seine Einleitung … Mehr