Gerhard von Rads Predigt über Matthäus 20,1-15 (Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg): „Sollen wir dieses Gesetz, an das wir geschmiedet sind, in uns zu zerbrechen suchen?“

Rembrandt
Rembrandt Harmensz. van Rijn – Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

Im Kontext des Alten Testaments hatte Gerhad von Rad 1955 über Jesu Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg wie folgt gepredigt:

Predigt über Matthäus 20,1-15

Von Gerhard von Rad

Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der früh am Morgen ausging, Arbeiter zu din­gen in seinen Weinberg. Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Silbergroschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg. Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markt müßig stehen und sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und neunte Stunde und tat gleich also. Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere stehen und sprach zu ihnen: Was stehet ihr hier den ganzen Tag müßig? Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Wein­berg.
Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbei­ter und gib ihnen den Lohn und heb an bei den letzten bis zu den ersten. Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen. Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen. Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvater und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgemacht, die wir des Ta­ges Last und die Hitze getragen haben. Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden um einen Gro­schen? Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten geben gleich wie dir. Habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum scheel, daß ich so gütig bin?

Liebe Gemeinde! In dem einen unterscheiden wir Heutigen uns sicher von denen, die dieses Gleichnis zuerst aus Jesu Mund gehört haben: Daß Gott einen Weinberg hat, das war ihnen nichts Neues, das ihnen erst gesagt und womöglich umständlich erklärt werden mußte. Davon hatten ja schon die Propheten gesprochen, das mußte ihnen nicht erst Jesus sagen. Von der Mühe, mit der er von Gott angelegt wurde, hat schon Jesaja gesprochen: Er hat ihn umgegra­ben, entsteint, eine Hecke herumgeführt, Kelter drinnen angelegt, und Gott hat, wie irgendein Mensch, an seinem Garten seine Freude gehabt. Jesaja nennt ihn »die Pflanzung seiner Won­ne«. Sowohl der Prophet wie Jesus reden davon in einer unbekümmerten Realistik. So unge­schützt, so direkt kann man doch nur von einer Sache reden, über die an sich gar nicht mehr zu diskutieren ist; das ist zugestan­den! Aber »hier stock ich schon«, sagt der heutige Zuhörer. So schnell komme ich über diese einfache Voraussetzung unseres Gleichnisses nicht hinweg. Gehört Gott nicht die ganze Welt? Der Psalmist sagt doch: »Die Erde ist des Herrn, der Erd­kreis und was darinnen wohnet.« Ja, das ist wahr; aber Gott hat hier auf Erden noch etwas Besonderes, etwas Umzäuntes, etwas zu Hegendes, etwas, das wächst und reift und über dem still die Stunden der Tage und Nächte hinziehen, etwas, das man mit einem sorgfältig ange­legten Weinberg auf den kahlen judäischen Bergen vergleichen könnte. »Denn vor der Ernte« – sagt wieder Jesaja – »wenn die Blüte vorüber ist und die Traube reift, dann wird er die Ran­ken und Hippen abschneiden.« So werkelt Gott, so schneitelt er in seinem Weinberg, wie nur je ein menschlicher Winzer in dem seinen gewerkelt und geschnitten hat. Es kommt uns wohl sehr gewagt vor, wie hier von der Plage gesprochen wird, die Gott mit seinem Weinberg hat. Es ist, als stünde über dem Eingang der Spruch: »Du hast mir Arbeit gemacht mit deinen Sün­den.« Aber auch Jesus redet von der Arbeit sehr realistisch, von »des Tages Last und Hit­ze«. Hier aller­dings sind es Menschen, die sich plagen müssen, Tagelöhner. Der Hausvater ist auf den Markt gegangen – wir würden sagen: aufs Arbeitsamt – und hat die, die dort warteten, gefragt: »Warum steht ihr müßig?« Gewiß, darin unterscheidet sich das Gleichnis Jesu ein wenig von dem des Propheten Jesaja. Aber wir wollen doch beden­ken, daß auch in ihm der Hausvater seine Plage hat. An einem Tag ist er viermal auf den Markt gegangen und hat sich immer wieder nach Arbeitern umgesehen. Und von der Plage, die er dann am Abend mit die­sen Leuten hatte, müssen wir noch reden.

Liebe Gemeinde, über unser Gleichnis ist unendlich viel geschrieben worden. Man hat manchmal den Eindruck, als hätten es die, die am Markt müßig standen, in die Hände bekom­men. Wer sind die in der dritten, der sechsten, der neunten, der elften Stunde Gedungenen? Sind es Völker? Nun, es wird nicht strikt verboten sein, auch einmal daran zu denken – Israel, Römer, Byzantiner, Germanen? Oder sind es die menschlichen Lebensalter: die Kinder, die Jungen, die Reifen und die Alten? Das gewiß schon eher. Aber sollten wir nicht, statt darüber zu grübeln, ganz einfach bedenken, daß Gott die Menschen zu einer Arbeit einlädt, und zwar, wie es sich hier zeigt, zu einer schweren Arbeit. Unser Verhältnis zur Arbeit ist ja ganz in Un­ord­nung gekommen. Auf der einen Seite sehen wir ganze Völker, die sich der Arbeit wie einer tyrannischen Gottheit verschworen haben, ihr ganzes Leben ist ein einziger rasender, häm­mernder Tanz um die Arbeit wie um einen Götzen. Sie glauben an die Arbeit. Sie werden fei­erlich, wenn sie von ihr sprechen; denn sie hat eine erlösende, rettende Funktion. Auf der anderen Seite seufzen heute Millionen und Abermillionen unter einer Arbeit, zu der sie nicht das geringste Verhältnis haben und die sie deshalb hassen. Und weil im Menschen der Drang liegt, sich für etwas zu verbrauchen, so stürzt er sich lieber in ein Abenteuer, das er sich ver­klärt, vielleicht einen Krieg, der irgendwo ausgebrochen ist, nur, um sich in irgendeiner Arbeit recht­fertigen zu können. Ja, liebe Gemeinde, vielleicht gibt es richtige Arbeit, das was diesen Namen uneingeschränkt verdient, wirklich nur im Weinberg Gottes, und alles, was zur Rech­ten oder zur Linken liegt, Vergötzung und Haß, ist nur ihre Verzerrung. Ach, das soll gewiß nicht heißen, daß alle jungen Menschen Theologen, Diakonis­sen, christliche Jugendpfleger werden sollen! Was glaubt ihr, daß es für Arbeit gibt, Arbeit im Sinne jenes Hausvaters, der immer wieder auf den Markt gegangen ist, für Ärzte, Juristen und Lehrer, ja einfach für jeden, der vor Gott noch ein Mensch sein will, wenn wir sie nur sehen könnten! Daran liegt es näm­lich. Aber wir dürfen es, Gott sei Dank, immer wieder erleben, daß es so etwas wie eine christliche Genialität gibt, die inmitten einer eifrig arbeitenden, aber auch Arbeit suchenden Welt auf einmal Arbeitsfelder entdeckt, die bisher niemand gesehen hat.

Darüber wäre gewiß viel zu sagen; aber unser Gleichnis will das nicht, daß wir uns darein verlieren. Alle Spannung dieser Erzählung drängt ja auf den Abend dieses Tages hin, denn da erst geschieht etwas, was auch für die, die Jesus zuhörten, etwas Überraschendes war. Da hat nämlich der Hausvater, als es ans Auszahlen ging, denen, die nur kurz gearbeitet hatten, den gleichen Lohn ausgezahlt wie denen, die vom Morgen an des Tages Last und Hitze getragen haben. Und da heißt es dann: »Da murrten sie wider den Hausva­ter.« Ja ist das Verfahren des Hausvaters nicht seltsam? Eigentlich möchte ich jetzt nur mit denen weiterreden, die das alles aufregend finden. Ein Ausleger hat gesagt: Es kommt eben nicht auf die Zahl der Stunden an, sondern auf den Geist, mit dem man arbeitet. Aber das verfängt doch nicht, denn von dem Geist, in dem die einen und die anderen gearbeitet haben, sagt das Gleichnis gar nichts. Dar­über erfahren wir erst, nachdem der Hausvater sein seltsames Verfahren angewendet hat. Ist der Einspruch, der hier erhoben wird, das Zeichen einer häßlichen Gesinnung? Tatsächlich sagen andere Aus­leger: das ist einfach Neid! Aber das glaube ich nicht. Es ist mir so, als stünde etwas Ernsteres, Würdigeres hinter diesem Einspruch. Wenn der Hausvater auf den Markt gegangen wäre und hätte da den armen Teufeln das Geld einfach geschenkt, so wäre das nicht halb so anstößig gewesen. Es ist verwirrend: Einerseits sehen wir, es wird keiner verkürzt, ein objektives Unrecht tut der Hausvater nicht. Andererseits spüren wir dunkel, daß durch sein Verfahren etwas aus den Angeln gehoben wird, das für unser ganzes Leben und Denken und Urteilen, für unsere ganze Art zu werten und zu verteilen grund­legend ist.

Wie urteilen wir über einen Menschen, über sein Wesen, seine Leistung? (Wir tun es doch täglich viele Male) Ich denke, wenn wir nicht im Affekt urteilen, wenn wir uns um ein ge­rechtes Urteil bemü­hen, so rechnen wir ineinander. Wir überschlagen seine Kräfte, seine Möglichkeiten, wir setzen die Umstände in Rechnung, unter denen dieser Mensch etwas zustande gebracht hat; wir bedenken auch seine persönliche Veranlagung, und was wir da herausaddieren, das ist unser Urteil. Wenn wir sagen: »Er ist ein netter Kerl, er ist in Ord­nung«, so haben wir all das schon stillschweigend ineinandergerechnet. »Nehmt alles nur in allem, er war ein Mensch«, heißt es im Hamlet. Das ist es, dieses: »Nehmt alles in allem!« So urteilen wir, und so müssen wir urteilen. Wehe dem Lehrer oder Richter oder Vater, der sich von diesem Gesetz dispensieren wollte! Er würde ungerecht und unmenschlich. Wir haben es doch in der Zeit des Nationalsozialismus erlebt. Da hat man nicht so ineinandergerechnet und nach der Summe von Wesen und Leistung eines Menschen gefragt, sondern nur einen Maß­stab angelegt: Bist du für oder gegen Hitler? und da ist sofort die Unmenschlichkeit über uns hereingebro­chen. Nein, dieses Ineinanderrechnen nach dem Gesetz der Billig­keit, das ist das Grundgesetz all unseres Bewertens von Menschen und ihrer Leistung. Dieses Gesetz sehen die Tagelöhner in unserer Gleichniserzählung angetastet. Und sie haben mit dieser Wahrneh­mung auch völlig recht, denn das will nun Jesus sagen, und er scheut sich nicht, seine Zuhörer zu schockieren: So, wie ihr Menschen übereinander urteilt, so urteilt Gott nicht über euch.

Es ist im Fortgang der Reden des Buches Hiob ein großer Augen­blick, als Hiob inne wird, daß Gott nicht an die menschlichen Maßstäbe gebunden ist, daß man ihn nicht von unserem Mei­nen und Gutdünken her messen kann, daß er in unerhörter Freiheit sich sein Recht selbst setzt:

Hat einer Lust mit ihm zu rechten, so kann er ihm auf tausend nicht eines antwor­ten! Er, der Berge versetzt und sie merken es nicht. Wie sollte ich ihm denn antworten und Worte finden gegen ihn? Wenn ich auch recht habe, könnte ich ihm dennoch nicht antworten. Und wenn ich mich mit Schnee wüsche und reinigte meine Hände mit Lauge, so würdest du mich in den Tümpel tauchen, daß sich meine Kleider vor mir ekelten. (Hiob 9)

Hier hat es einer mit bezwingender Klarheit gesehen, daß Gott nicht an unser Urteilen gebun­den ist, daß er sich frei sein Recht setzt. Das erschreckt ihn, er fühlt sich davon in der Wurzel seiner geistigen Existenz bedroht. Ja, könnte man nicht diese Worte Hiobs ebenso auch jenen Tagelöhnern im Gleichnis in den Mund legen? Es ist doch ein und dasselbe Murren. Ja wirk­lich, es ist so: Gott, der Berge versetzt und sie merken es nicht, hat den Berg unserer ganzen eukli­dischen Rechnerei, aus der wir nicht herauskommen, versetzt! Wo wir das merken, da murren wir. Denn eines können wir durchaus nicht sehen: daß das gerade zu unserem Heil ist. Das ist doch die Sonne in unserem Gleichnis, dieses unendlich gütige, unendlich wis­sende: »Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht.« Aber das geht nicht in unseren Kopf, daß Jesus hier ein Gesetz zerbricht, an das wir geschmiedet sind und das uns vor Gott verurteilt. Wir lieben es gera­dezu, wir begehren auf, wo es von Gott bedroht wird, wir eifern für dieses Gesetz und werden lieber mit ihm zur Hölle fahren, als daß wir es preisgeben. Wenn es an uns läge, wir hätten in diesem edlen Eifer das Heil, das Gott selbst noch in die elfte Stunde gelegt hat, längst ausgelöscht. Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche!

Liebe Gemeinde, wo ste­hen wir jetzt? Wir stehen am Eingang in die Leidensgeschichte, nicht mehr sehr weit entfernt von dem »Kreuzi­ge«. Die Hand, die sich bei dem Murren der Tage­löhner zur Faust ballt, das ist die gleiche Hand, die Jesus Christus ans Kreuz schlagen wird. Ist das nicht vielsagend, daß der Evangelist Matthäus unmit­telbar nach unserem Gleichnis fortfährt: »Und er zog hinauf gen Jerusalem und sprach: Siehe, wir ziehen hinauf gen Jerusa­lem, und des Menschen Sohn wird überantwortet werden, und sie werden ihn verdammen zum Tode.« Merkwürdige Zu­sammenhänge sind das zwischen unserem Gleichnis und dem Sterben Jesu Christi. Aber da auf Golgatha ist ja nun auch wieder eine Rechnung beglichen worden. Schon Abraham hat an dieser himmlischen Rechenkunst herumbuchstabiert, damals, als sich die schweren Wolken des Gerichts über Sodom zusammenzogen. Sodom!? Ein klarer Fall. Wenn das nicht lebensunwertes Leben ist! Die menschliche Rech­nung wäre einfach: Das Böse wird bestraft, und dabei wird freilich immer auch viel Gutes zuschanden. Was könnten unsere Richter dazu sagen! Das zeigt die einfachste Strafkammerverhandlung. Aber da stutzt Abraham (wo hat er es nur her?) und versucht, eine ganz andere Rechnung aufzustellen: »Ach siehe, ich habe mich unterwun­den, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin; es möchten vielleicht 50 Gerechte in Sodom sein.« 50 Gerechte, sollten sie nicht vor Gott schwerer wiegen als 1000 Böse? »Zürne nicht, daß ich noch mehr rede«; sollten sie nicht be­wahrend, rettend wirken? Gott sagt zu. Und nun wird das Verhältnis immer absurder, immer unmöglicher: 50, 40, 30, 20, ja 10 gegenüber der Riesenlast der Sünde Sodoms. Immer weiter, immer kühner tastet Abraham die Tragkraft der göttlichen Güte, seines Vergebungswillens und seiner Gnade ab, und das Fazit ist: Gott wäre bereit gewesen, aber es war ja kein Gerech­ter in Sodom, um dessentwillen der Stadt hätte vergeben werden können! Ist das nicht eine wunderbare Einübungin der himmlischen Rechenkunst? Noch ist sie nur theoretisch, noch steht sie nur auf dem Papier. Auch in unserem Gleichnis steht sie zunächst nur auf dem Pa­pier, etwa wie ein Voranschlag. Bezahlt wurde sie auf Golgatha.

Aber nun wir, die wir morgen wieder in den Alltag hinausgehen, was sollen wir aus dem Gleichnis lernen? Wir haben ja nun gesehen, was es mit unserem Urteilen, Messen und Be­werten auf sich hat. Sollen wir von jetzt ab nicht mehr ineinanderrechnen, sollen wir dieses Gesetz, an das wir geschmiedet sind, in uns zu zerbrechen suchen? Aber werden wir das kön­nen? Und sollen wir es überhaupt? Liebe Freunde, eine Gegenfrage darauf: Ist es euch einmal aufgefallen, wie die Bibel von den Menschen spricht und über sie urteilt? Von Gideon und Saul, von Simson, Isebel, von Hiskia und von den Menschen im Neuen Testament. Habt ihr den Eindruck, daß da nicht nach Menschenweise geurteilt wird? Weiß Gott, da sind unver­geßliche Profile von Guten und Bösen, von Zarten und von Grobianen. Ich denke, da weiß jeder Leser schnell, wie er dran ist; eine herrlichere Aufgeschlossenheit allem Menschlichen gegenüber läßt sich ja gar nicht denken. Und doch bleibt im Urteil immer ein Letztes offen. Es ist, als ob sich die Erzähler auch den Schlimmsten, gegenüber eine letzte Reserve auferlegten. Ich könnte auch sagen: Hier wird aus einer tiefen Solidarität heraus geurteilt. Dieses Offen­lassen des Letzten, diese verborgene Brüderlichkeit, die ist unter dem Schatten eines rein moralischen Gesetzes, eines nur menschli­chen Urteilens unmöglich, die gibt es nur da, wo man etwas von der anderen Wertung, von den Maßstäben des himmlischen Hausvaters weiß. Der wird am Ende allein recht behalten. Und er spricht auch! zu jedem von uns: »Mein Freund, ich tue dir nicht unrecht.« Amen.

Predigt am 6. Februar 1955 im Universitätsgottesdienst in Heidelberg.

Hier von Rads Predigt als pdf.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s