„Erzählung“ in christlicher und moderner Lesart („Narrative“ in Christian and Modern Reading) Von Hans W. Frei I. Allgemeiner Hintergrund Die … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Fridolin Stiers Übersetzung von Jona 2,3-10 und der Christus der Abgründe (Cristo degli abissi): „In die Tiefe hattest du mich, / ins Herz der Meere geworfen, / der Urstrom um mich wallte, / all deine Brecher, deine Wogen, / brandeten über mich hin.“
Der Cristo degli abissi (deutsch: Christus der Abgründe) ist eine Bronzestatue geschaffen vom Bildhauer Guido Galletti, die 1954 auf dem … Mehr
Neues Testament und Rassenfrage. Stellungnahme von Professoren wider einen kirchlichen Arierparagraphen (September 1933): „Nach dem Neuen Testament ist die christliche Kirche eine Kirche aus ‚Juden und Heiden‘, die sich sichtbar in einer Gemeinde zusammen finden. Nach dem Neuen Testament sind für die Zugehörigkeit zu dieser Gemeinde allein der Glaube und die Taufe maßgebend; es können aber Juden und Heiden in gleicher Weise zum Glauben kommen und getauft werden. Nach dem Neuen Testament sind zu kirchlichen Amtsträgern Juden und Heiden in grundsätzlich gleicher Weise geeignet. Sie werden zu einem kirchlichen Amt allein nach dem Maßstab ihres Glaubens, ihres Wandels und ihrer persönlichen Eignung von der Kirche und nur von ihr berufen.“
Neues Testament und Rassenfrage. Stellungnahme von Professoren wider einen kirchlichen Arierparagraphen (September 1933) Aus dem Neuen Testament ist eine direkte … Mehr
Paul Schempp, Predigt über Johannes 7,33-39 (1935): „Wird Gottes Wort weiterziehen und eine tote, selbstsichere Kirche zurücklassen, deren Gottesdienste wie leerlaufende Maschinen sind? Ist vielleicht gar schon die Zeit angebrochen, da man Christus umsonst sucht? An der Kirche wird heute viel herumgedoktert und man möchte sie gern lebendig und stark und einflußreich haben. An der Organisation fehlt’s, sagt der eine; an der zeitgemäßen Predigt, der andre. Ja, ja, es fehlt hinten und vorne, oben und unten, bei den Pfarrern und den Gemeinden, aber es könnte auch noch viel schlimmer sein: Christus könnte uns fehlen.“
Predigt über Johannes 7,33-39 Von Paul Schempp 33 Da sprach Jesus zu ihnen: Ich bin noch eine kleine Zeit bei … Mehr
Rudolf Hermann, Der erinnerte Christus (1960): „Gott ist in dem, wovon da berichtet wird, zumal in Christus, nicht vorfindbar, wohl aber, wenn man ihn sucht, auffindbar. Das Trostwort Jeremias im Namen Gottes an die nach Babylon Exilierten: ‚So ihr mich von ganzem Herzen suchet, will ich mich von euch finden lassen‘, darf von uns auch auf jene von Gott erwählte Geschichte angewandt werden.“
Der erinnerte Christus Von Rudolf Hermann Die Frage nach Jesus Christus, zumal auch nach seiner geschichtlichen Erscheinung, hängt nicht zuletzt … Mehr
Walter Brueggemann über das Lesen des Alten Testaments (2002): „Wir beginnen wieder einmal einen neuen Anfang / wie es unser Lernen immer tut – / nur um wieder einmal zu entdecken / dass unsere Anfänge inmitten deines Fortgangs liegen, / deiner fortwährenden souveränen Forderung, / deiner fortwährenden gnädigen Barmherzigkeit, / deiner fortwährenden, von Furcht erfüllten Gegenwart.“
Über das Lesen des Alten Testaments Wir beginnen als eifrige Biber,teils in Freude über neue Aufgaben,teils in Angst vor der … Mehr
Nerses IV. Schnorhalis typologische Auslegung der Geschichte vom barmherzigen Samariter in „Jesus der Sohn (Hisous Vorti)“: „Sie sahen ihn mit seinen Wunden von unerträglichen Schmerzen, / mit klaffenden Wunden / und liefen vorbei mit ihren Arzneien, / die doch nichts als leere Worte waren / unfähig zu heilen.“
Da bezieht sich Nerses IV. Schnorhali (1102-1173), herausragender armenischer Theologe und Dichter seiner Zeit, mit seiner typologische Auslegung der Geschichte … Mehr
Jürgen Roloff, Predigt über Offenbarung 21,1-7: „Inbegriff und Sinnbild dieser Treue Gottes ist die heilige Stadt, das neue Jerusalem. Johannes sieht sie auf die erneuerte Erde herabkommen, ‚bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann‘. Ich darf aus diesem sprechenden Bild heraushören: Für Gott ist seine Geschichte mit dem alten Jerusalem, jener Stadt im judäischen Bergland, weder eine belanglose Episode, noch ein gescheitertes Experiment. Er steht vielmehr zu ihr.“
Predigt über Offenbarung 21,1-7 Von Jürgen Roloff Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste … Mehr
Elie Wiesel, Elischa. Der perfekte Jünger: „Ich denke oft an Elischa, den Sohn von Schafat. Ich wollte ihn so gerne sehen, als ich ein kleiner Junge war, in der dunkelsten aller Zeiten. Wo war er, als so viele jüdische Kinder zusammen mit ihren Müttern umkamen? Hätte er wenigstens eines retten können? Immer wenn ich an diese Kinder denke, fällt mir Elischa ein.“
Elischa. Der perfekte Jünger Von Elie Wiesel Der Mann ist seltsam, schwer fassbar, komplex und voller Widersprüche. Warum ist er … Mehr