Pfingstpredigt (In festo Pentecostes, 1520) Von Martin Luther Was und auf welche Weise am Pfingsttag geschehen sei, erzählt Lukas in … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Fridolin Stier über die Psalmen: „Geschah dieses an die Sinaigeschichte erinnernde Geschehen real? Wurde es irgendwie durch eine mechanische Vorrichtung dargestellt? Oder war die Phantasie des Psalmdichters so genährt, so durchtränkt von der Erscheinung JHWHs am Sinai, daß sie erzeugte und zu sehen bekam, was sie erfüllte?“
In manchen Psalmen, die zur Gattung der Klagelieder des Volkes und des Einzelnen gehören, spricht JHWH durch den Mund einzelner, … Mehr
Jürgen Roloff, Der Kampf gegen die Irrlehrer in den Pastoralbriefen: „Der für die neutestamentliche Auferstehungshoffnung zentrale Gedanke einer zukünftigen leibhaften Auferstehung der an Christus Glaubenden im Gefolge der endzeitlichen Neuschöpfungstat Gottes am Gekreuzigten ist hier ausdrücklich negiert. Das hat erhebliche Folgen für die Christologie: Für die Irrlehrer ist Jesus nicht mehr der, in dessen Weg und Geschichte Gott der Schöpfer sein Recht gegenüber seiner Schöpfung endgültig durchsetzt und sein Ziel einer neuen, leibhaften Welt ankündigt. Er wird stattdessen zum Träger und Repräsentanten einer rein spirituellen, Welt und Geschichte verneinenden Heilsbotschaft.“
Der Kampf gegen die Irrlehrer in den Pastoralbriefen Von Jürgen Roloff Ein eigentümlicher Schatten, der allgegenwärtig ist, dessen Konturen jedoch … Mehr
Erfüllt die Lutherbibel 2017 die an sie gestellten Erwartungen? Untersuchungen zu ausgewählten Bibelstellen: „Obwohl die revidierte Lutherbibel zahlreiche sprachliche Verbesserungen aufweist, ist sie für mich unbefriedigend. Die Sicherung eines protestantischen Kulturguts „Lutherbibel“ mit einem bildungsbürgerlich vertrauten „Luther-Sound“ geht nicht wirklich mit den Ansprüchen gottesdienstlicher Verständlichkeit sowie philologischer Zuverlässigkeit zusammen. In diesem Sinne ist gerade die Zürcher Bibel von 2007 als wirkliche Neuübersetzung der neuen Lutherbibel überlegen.“
Erfüllt die Lutherbibel 2017 die an sie gestellten Erwartungen? Untersuchungen zu ausgewählten Bibelstellen Von Jochen Teuffel Die „Biblia/Das ist/Die gantze … Mehr
Hans Ferdinand Fuhs, Die Vision von der Auferweckung Israels: Ezechiel 37,1-14 (1988): „Das ist kein billiger Trost, nicht bloßer Appell zur Hoffnung wider alle Hoffnung. Das Ausmaß des Verderbens, in das sein Volk durch eigene Schuld geraten ist, sieht Ezechiel vermutlich deutlicher und realistischer als manche seiner Leidensgenossen. Ja, das Volk Jahwes ist tot. Die Klage der Gemeinde besteht zu Recht. Aber warum stößt ihre Klage ins Leere, verharrt sie in Resignation? Warum hat die klagende Gemeinde den Adressaten ihrer Klage vergessen oder verloren?“
Im Hinblick auf die anstehende Pfingstpredigt eine Auslegung von Ezechiel 17,1-14 von Hans Ferdinand Fuhs: Die Vision von der Auferweckung … Mehr
Abraham Joshua Heschel über die Bibel und die Welt (God in Search of Man, 1955): „Die Bibel ist die ewige Bewegung des Geistes, ein Meer an Bedeutung, dessen Wogen an dem jähen und steilen Felsufer menschlicher Schwäche emporbranden und dessen Echo bis in die Ausweglosigkeit menschlichen Kampfes mit der Verzweiflung hineindringt.“
Bibel und Welt Von Abraham Joshua Heschel Ist die Bibel eine Illusion? Wir haben über den Begriff der Prophetie gesprochen … Mehr
Martin Luther über das Kreuz als Prüfstein der Liebe (Auslegung zu Galater 5,14, 1519): „Die Natur liebt, lobt, tut wohl und segnet nur, solange man ihr nicht wehe tut. Wo du sie aber verwundest oder ihrem Willen widerstrebst, tut die Natur sogleich ihr eigentliches Werk: ihre Liebe schwindet dahin und wandelt sich in Hass, Geschrei, Bosheit usw. Denn sie hing am Schein, nicht an der Wahrheit; sie liebte die äußere Stellung und Erscheinung, nicht die Sache selbst; ihre Freundschaft galt nicht dem Nächsten, sondern des Nächsten Gütern und Besitztum.“
Über das Kreuz als Prüfstein der Liebe. Auslegung zu Galater 5,14 (1519) Von Martin Luther Das ganze Gesetz ist in … Mehr
Reinhold Schneider, Das Vaterunser (1941): „Schwerlich wird unser Gebet so viel gelten wie das Gebet einer glaubensstarken Zeit; es kommt aus einer großen Tiefe und es hat wohl nicht die Kraft, die Not dieser Tiefe emporzutragen. Es ist nur ein Ringen. Aber ringen sollen wir vor allem um Dank und danken können wir nur durch den gelebten Glauben. Es ist keine Not so groß, dass sie unsere Dankbarkeit herabstimmen, keine Bürde so schwer, dass sie unsere Freude erdrücken dürfte.“
Das Vaterunser Von Reinhold Schneider Das kleine Buch hat eine merkwürdige Geschichte. Ich schrieb es in Berlin während einer Krankheit, … Mehr
Fridolin Stier: „Wo sind wir? Im Aufbruch? Schon unterwegs? Oder wähnen wir gar, schon in dem Land zu sein, das ER uns zeigen will?“
„Zieh fort aus deinem Land, fort aus deiner Sippe, fort aus dem Haus deines Vaters, in das Land, das ich … Mehr