Martin Luther, Predigten über das 2. Buch Mose, Kapitel 16 (Juni 1525): „Zerstoßen und gering ist das Evangelium anzusehen, es wird von der Welt verachtet, gelästert und geschändet. Dennoch so hat das evangelische Wort, so wir predigen, so große Kraft, dass es selig macht; es hat eine göttliche Kraft bei sich. Solch Wort Gottes, so aus des Menschen Munde geredet wird und erschallt, das wird mit der Vernunft nicht empfangen, es hat keinen äußerlichen Schmuck noch Ansehen; noch bringt es mit sich den Sieg wider den Tod und Teufel, Hölle und Verdammnis, auch Vergebung der Sünden, und macht zu Gottes Kindern, zu Herren über Himmel und Erde.“

Predigten über das 2. Buch Mose, Kapitel 16 Von Martin Luther Kap. 15,27. Und sie kamen in Elim, da waren … Mehr

Gabriele Miller über Fridolin Stier, Ein Lehrer, bei dem es was zu lernen gab: „Wenn dann und wann ein Pfarrer in der Messe das Evangelium in der Stier-Fassung vorträgt, merkt man, dass die Gemeinde dem Text mehr Aufmerksamkeit entgegenbringt als üblicherweise. Ich bin sehr froh, dass ich zu jenen gehöre, die bei Stier eine bestimmte theologische Brille bekamen, mit der die ganze Theologie ein anderes Profil zeigt.“

Ein Lehrer, bei dem es was zu lernen gab. Zum 100. Geburtstag von Fridolin Stier Von Gabriele Miller Die Bibelübersetzungen … Mehr

Klaus Koch und Jürgen Roloff, Gott in der Bibel: „Wo Menschen derart Gott als sprechenden und zu vernehmenden Gott erfahren, tritt ihnen Gott als Person gegenüber, um es mit einem modernen, der Bibel unbekannten Begriff zu umreißen. Doch Personalität, »Duhaftigkeit« für den Menschen, zeigt einen wichtigen, aber keineswegs einzigen Aspekt Gottes.“

Gott in der Bibel Von Klaus Koch und Jürgen Roloff 1. Vorbemerkung Die biblische Gottesauffassung ist die selbstverständliche Voraussetzung jeder … Mehr

Gerhard von Rad, Nachwort zur Josephsgeschichte: „Wer nun den eigentlichen inneren Gehalt der Josephsgeschichte erfassen will, wird gut tun, nicht zu schnell und nicht zu einseitig die Frage nach ihren Glaubensgedan­ken zu stellen. Sie ist ja ein innerlich so weiträumiges Kunstwerk, das gewiß nicht nur unter einem Gesichtspunkt betrachtet sein will.“

Nachwort zur Josephsgeschichte Von Gerhard von Rad Die Josephsgeschichte ist als literarisches Dokument, d.h. als literarische Gat­tung betrachtet, ganz anders … Mehr

Die Jotamfabel (Richter 9) und die Zukunft politischer Mandatsträger: „Die überkritischen Urteile bezüglich Politikern in den Medien und insbesondere die Verunglimpfungen in den sozialen Medien führen dazu, dass immer weniger kompetente Bürger mit Sachverstand, Urteilsvermögen und Entscheidungsfähigkeit bereit sind, politische Mandate zu übernehmen. Es steht zu befürchten, dass an ihrer Stelle vermehrt Personen sich zu Wahl stellen, die nichts zu verlieren haben und die in ‚bestechender‘ Weise den Herausforderung des jeweiligen Amtes nicht gewachsen sind.“

Die Jotamfabel (Richter 9) und die Zukunft politischer Mandatsträger Die sogenannte Jotamfabel, die Jotam auf die Königswahl Abimelechs und dessen … Mehr

Hans Ehrenberg, Die satanische Dreifaltigkeit. Eine Auslegung der Offenbarung 13 (The Satanic Trinity, 1941): „Die Kirche sollte weder zurückhaltend noch unvorsichtig sein, wenn sie Worte wie ’satanisch‘ verwendet, und sie sollte niemals die unverzichtbare eschatologische Perspektive des Evangeliums vernachlässigen, insbesondere in Zeiten historischer Katastrophen.“

Nachdem der Bochumer Pfarrer Hans Ehrenberg dank der Unterstützung des englischen Bischofs George Bell 1939 aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen entlassen … Mehr

Walter Lüthi in der Predigt zu 1. Samuel 24 (1962): „Saul hat viel zu verlieren, David aber mehr. Ja, Saul hat schon verloren, was er verlieren konnte. David aber wird hier davor bewahrt, aus der Gnade der Erwählung zu fallen. Selbsthilfe hätte hier den Verlust seiner Erwählung zur Folge haben können. So baut Gott sein Reich, indem er nicht nur den Verworfe­nen an seinem verwerflichen Tun hindert, sondern auch den Erwählten vor Selbstzerstörung bewahrt.“

Zu 1. Samuel 24 Von Walter Lüthi Der Atem kommt einem zum Stocken, wenn man die Ereignisse verfolgt, die sich … Mehr

Jürgen Ebach, Schweigen und Stille in der Bibel: „Bei Worten und nicht zuletzt bei biblischen und theologischen Worten sollten wir stets fragen, wer sie sagt, wem und in welcher Lage sie gesagt, aber auch, wogegen sie gesagt sind. All das gilt auch für das Schweigen. Manch­mal ist es darum zu tun, gegen das Schweigen und das Verschweigen zu reden, aber manchmal hat gegen die vielen Worte und Parolen das Schweigen seine Zeit.“

Schweigen und Stille in der Bibel. Eine kurze Einleitung und sieben Miniaturen Von Jürgen Ebach Eminente Bedeutung hat in der … Mehr