Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Neutestamentler Günther Bornkamm Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei als grandioser Alptraum des Atheismus: „Die entfärbten Schatten zerflatterten, wie weißer Dunst, den der Frost gestaltet, im warmen Hauche zerrinnt; und alles wurde leer. Da kamen, schrecklich für das Herz, die gestorbenen Kinder, die im Gottesacker erwacht waren, in den Tempel und warfen sich vor die hohe Gestalt am Altare und sagten: ‚Jesus! haben wir keinen Vater?‘ – Und er antwortete mit strömenden Tränen: ‚Wir sind alle Waisen, ich und ihr, wir sind ohne Vater.’“
Jean Pauls Roman „Siebenkäs“ (Berlin 1796) enthält unter der Abteilung „Erstes Blumenstück“ die berühmte „Rede des toten Christus vom Weltgebäude … Mehr
Franz Overbeck über die Theologen: „Dass die Theologen die Dümmlinge der menschlichen Gesellschaft sind, ist in dieser öffentliches Geheimnis“
In seinem aus dem Nachlass veröffentlichten Kirchenlexicon findet sich von Franz Overbeck folgender Eintrag: Theologen (Dummheit) Einen Schriftgelehrten von so … Mehr
Franz Overbeck über Theologen: „Die Theologen sind überh. bedauernswerthe gedrückte Wesen in der Welt, in ihrem grossen Leben, Bildgsphilister, soweit sie seine Bildung mitmachen, höchst subalterne Wesen im Organism. der menschl. bürgerlichen Gesellschaft überh.“
In seinem aus dem Nachlass veröffentlichten Kirchenlexicon findet sich von Franz Overbeck folgender Eintrag, datiert vom 20. Dezember 1902: Theologen … Mehr
Wenn Moral und Natur nichts miteinander zu tun haben. Vom Unterschied zwischen westlicher und nicht-westlicher Wirklichkeitswahrnehmung (Flaw of the Excluded Middle)
Wenn Moral und Natur nichts miteinander zu tun haben. Vom Unterschied zwischen westlicher und nicht-westlicher Wirklichkeitswahrnehmung In unserer westlichen, nachaufklärerischen … Mehr
Tom Hollands, Warum ich in Sachen Christentum falsch lag (Herrschaft. Die Entstehung des Westens): „Mit Blick auf meine Ethik und meine Moral habe ich gelernt, dass ich weder griechisch noch römisch geprägt bin, sondern durch und durch christlich und dass ich stolz darauf bin.“
Tom Hollands „Dominion: The Making of the Western Mind“ (September 2019), das den nachhaltigen ethischen Einfluss des Christentums auf die … Mehr
Karl Barths Vortrag „Die Gemeindemäßigkeit der Predigt“ von 1935: „Der Prediger muß wissen um das Leben, um die Menschen, um die Gegenwart und kann sie nicht ernst genug nehmen, und kann mit nicht genug Frische und Aufgeschlossenheit sich ihnen zuwenden.“
Die Gemeindemäßigkeit der Predigt Von Karl Barth Gemeindemäßigkeit ist ein seltsam tönendes Wort und wir müssen uns wohl verständigen darüber, … Mehr
Pfingstgedanken von Rolf Wischnath: zweifeln und zagen, beharren und bleiben
zweifeln und zagen, beharren und bleiben Von Rolf Wischnath Ich zage und zweifele. Zum Beispiel zage ich beim Versuch, meinen … Mehr
Karl Barth, Das Geschenk der Freiheit (1953): „Ein freier Theologe kommt dabei ganz gemächlich und fröhlich von der Bibel her. Nicht weil es ihm durch irgend eine alte oder neue Orthodoxie eingebläut wäre, dass er von dorther zu kommen habe. Nicht weil er muß also, sondern weil es ihm geschenkt und so erlaubt ist, von dorther zu kommen. Nicht weil er nicht auch andere geistliche und weltliche, ernste und aufregende Bücher (und nicht zu vergessen: die Zeitung) läse und zu schätzen wüsste, aber weil er in der Bibel das Zeugnis vom freien Gott und vom freien Menschen hören und als Schüler der Bibel selber ein Zeuge der göttlichen und der menschlichen Freiheit werden darf.“
Neben dem Vortrag „Die Menschlichkeit Gottes“ von 1956 gilt der Vortrag „Das Geschenk der Freiheit“ von 1953 als Schlüsseltext für … Mehr