Paul Tillich, Weihnachtspredigt zu Lukas 2,12 (1917): „Ja, so ist unser Gott! In einem Kinde schenkt er uns seine Gegenwart, das ist unser Weihnachtsglaube. In einem Kinde schenkt er uns sein Herz, das ist unsere Weihnachtsliebe. In einem Kinde schenkt er uns seine Seligkeit das ist unsere Weihnachtshoffnung. Siehe, das ist unser Gott!“

Nachdem Paul Tillich wohl in der ersten Jahreshälfte 1917 noch eine nationalreligiöse Kriegspredigt „Ihr seid das Licht der Welt“ gehalten, … Mehr

Hans Ehrenberg, Die Wiederentdeckung des Juden im Christentum unter besonderer Berücksichtigung von Pascal (The Rediscovery of the Jew in Christianity, 1944): „Der Einzug der Heiden und die Heimkehr Israels sind im zwanzigsten Jahrhundert noch nicht vollzogen, aber sie sind zu etwas geworden, an das die Kinder des Lichts glauben können, und sie sollten der evangelisierenden Kirche auf das Herz geschrieben sein.“

Die Wiederentdeckung des Juden im Christentum (unter besonderer Berücksichtigung von Pascal) Von Hans P. Ehrenberg, Ph.D., Dr. rer. pol. Die … Mehr

James Fowler über die Stufen des Glaubens (Stages of Faith), Theologie und Psychologie in der Erforschung der Glaubensentwicklung: „Der universalisierende Glaube: ein seltenes Stadium; die Menschen in diesem Stadium kön­nen am besten wie folgt beschrieben werden: Sie haben das Selbst als Achse für das Wissen des Glaubens aufgegeben und haben es stärker als Teil der Seinsgemeinschaft gefunden, dergegenüber sie in Loyalität verpflichtet sind.“

Theologie und Psychologie in der Erforschung der Glaubensentwicklung Von James W. Fowler In diesem Heft, welches der Herausforderung des Glaubens … Mehr

Joachim Matthes, Ist die Säkularisierung ein globaler Prozess? Eine Übung in Begriffsgeschichte (2005): „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine aus dem Westen stammende Religionssoziologie, die ihre Begrifflichkeiten und Methoden auf das andere kulturelle Umfeld projiziert, das sie analysieren will, keine aufschlussreichen Erkenntnisse über dieses hervorbringen kann und darüber hinaus nicht in der Lage ist, eine fruchtbare vergleichende Studie über ‚Religionen‘ zu betreiben.“

Ist die Säkularisierung ein globaler Prozess? Eine Übung in Begriffsgeschichte Von Joachim Matthes Säkularisierung: Die Entwicklung eines Konzepts Der Begriff … Mehr

Friedrich Schleiermachers Konfirmationspredigt 1831 bei der Einsegnung von Otto von Bismarck: „In diesem Glauben geht auch ihr gestärkt als neue Glieder der Gemeinde des Herrn in dem Bewußtsein der heiligen Weihe, die ihr empfanget, dem Leben, das vor euch liegt, entgegen. Fürchtet nichts und scheuet nichts, was euch in demselben vorkommen kann; jeder glaube an die göttliche Liebe, welche Alles zum Besten meint.“

Konfirmationsrede am 31. März 1831 in der Dreifaltigkeitskirche zu Berlin bei der Einsegnung des Fürsten Bismarck gehalten von D. Friedrich … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte, Der (Un-)Sinn des Lebens (1969): „Ja, wir sind da! Auf dieser Erde! Und der Sinn unseres Seins ist, dazusein! da zu sein vor Gott; Gott liebt uns auch mehr als den Sinn unseres Lebens. Verstehe das wohl! Er hat den Namen des Menschen so hoch erhoben, daß dieser nie mehr unterdrückt werden kann. Das ist die Bedeutung der »Himmelfahrt«!“

Der (Un-)Sinn des Lebens [De (on)zin van het leven][1] Von Kornelis Heiko Miskotte Der Sinn des Lebens Man tut gut … Mehr

Albert Schweitzer, Ethik als Leben im Geiste Jesu Christi (Die Mystik des Apostles Paulus, 1930): „In seinem vollen Glanze erstrahlt Jesu großes Gebot der Liebe in Pauli Hymnus von der Liebe, die größer ist als Glaube und Hoffnung, und in Ge­boten, die er für das alltägliche Leben ausgibt. Das Feuer des urchristlichen Glaubens schlägt aus ihm in den unsrigen hinein. Ein Erleben mit Christo als dem Herrn des Reiches Gottes spricht aus ihm, das uns in die Bahn gleichen Erlebens reißt. Paulus führt uns auf den sachlichen Weg der Erlösung. Er liefert uns Christo aus.“

Ethik als Leben im Geiste Jesu Christi Von Albert Schweitzer Lebendige Wahrheit wird das Christentum den aufeinanderfolgenden Geschlechtern werden, wenn … Mehr

T. S. Eliot, Die Einheit der europäischen Kultur. Drei Rundfunkvorträge (1946): „Vor dem Hintergrund des Christentums ist unser gesamtes Denken von Bedeutung. Ein einzelner Europäer mag nicht glauben, dass der christliche Glaube wahr ist, und doch entspringt alles, was er sagt, macht und tut, aus seinem Erbe der christlichen Kultur und hängt in seiner Bedeutung von dieser Kultur ab. Nur eine christliche Kultur konnte einen Voltaire oder einen Nietzsche hervorbringen. Ich glaube nicht, dass die Kultur Europas das vollständige Verschwinden des christlichen Glaubens überleben könnte.“

Die Einheit der europäischen Kultur. Drei Rundfunkvorträge (1946) Von T. S. Eliot I Dies ist das erste Mal, dass ich … Mehr