Schlüssel des Heils am Kreuz von Golgatha Ganz tief geht es die Stufen hinunter. Warum nur dieser Kellerabgang? Draußen scheint … Mehr
Kategorie: Predigten
Hans Joachim Iwand in seiner Palmsonntagspredigt zu Matthäus 21,1-9 von 1945: „Es gehört zum Glauben dazu, in Jesus den König zu erkennen und anzuerkennen. Wir Menschen neigen alle dazu, uns dem zu beugen, der seine Macht und Autorität durch äußere Kennzeichen erweist. Wir neigen alle dazu, uns eher den Tyrannen zu beugen, als dem, der um unseren freien Gehorsam wirbt, wir neigen alle dazu, mehr auf Drohungen zu hören oder auf Versprechungen, und wir verstehen unter Herrschaft nur allzu leicht Gewalt und Macht. So ist es ja auch in der Welt und darum geht die Welt zugrunde.“
Da war Dortmunds Innenstadt nach den Bombenangriffen am 12. März 1945 völlig zerstört, so dass Iwand diese Predigt wohl am … Mehr
„So wie ich mich sehe, bin ich wirklich!“ – Von Selfies und anderen hoffnungslosen Selbstverliebtheiten
Von Selfies und anderen hoffnungslosen Selbstverliebtheiten In seinen Metamorphosen erzählt der Dichter Ovid die Geschichte des Jünglings Narziss, der die … Mehr
Ungenießbar! – „Wer mein Fleisch isst …“ Predigt zu Johannes 6,55-65: „Beim Abendmahl mit Brot und Wein sagt sich Jesus Christus uns leibhaftig zu: Er verbindet sich mit unserem Leib, nimmt auch unser Leben in Leib und Blut für das ewige Leben bei Gott an. Die göttliche Lebensgemeinschaft ist eben keine Kopfgeburt, die uns in Fleisch und Blut der Vergänglichkeit überlässt.“
Ungenießbar! – „Wer mein Fleisch isst …“ Predigt zu Johannes 6,55-65 „Abendmahl“ heißt das großflächige Bild (1,60 mal 2 Meter), … Mehr
Miao Xiaochuns „Zero Degree Doubt“ mit Blick auf Caravaggios „Der ungläubige Thomas“: „Da wird hinter 3-D-simulierenden Gitternetzlinien die fingerfertige Berührung in eine Transparenz aufgelöst, die Leiblichkeit und Leben des Auferstandenen nicht länger begreifen können – ein fadenscheiniger Osterglaube also.“
Das könnte doch für Ostern eine Predigt mit Bezug auf Johannes 20,24-29 wert sein – das Bild des chinesischen Medienkünstlers … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über 2. Korinther 12,10 (Neujahrsbetrachtung 1959): „Wir meinen so oft, in unserem ruhigen sicheren Westen hätte die Kirche nichts zu fürchten. Aber ist es nicht so, dass die Kirche sich vor nichts mehr fürchten muss, als vor der Sicherheit? Das Wasser muss uns ins Schiff laufen, damit wir schreien. Wir müssen Sturm erfahren, damit wir beten. Wir müssen beten, damit Christus uns helfen, damit Jesus uns Christus sein kann. Heil denen, die so angefochten sind, ihnen ist Christus nahe.“
Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark Von Hans Joachim Iwand 2. Korinther 12,10b: Denn, wenn ich schwach bin, … Mehr
„Sei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, damit du dich nicht zugrunde richtest.“ Friedrich Mildenbergers Auslegung zu Prediger 7,15-18 für den Sonntag Septuagesimae: „Sicher sind sie himmelweit voneinander, wenn wir auf das sehen, was jeder über sich selber denkt, der besonders Fromme wie der Gottlose. Aber in einem gehören sie doch ganz nah zusammen: Sie wollen es beide erzwingen, das bessere Leben, das Glück. Dem einen muss es ohne Gott gelingen, und der andere will es gerade mit Gott schaffen. Darin unterscheiden sie sich schon. Aber darin gehören sie zusammen, dass sie es nicht nehmen wollen, wie es kommt.“
In der neuen Perikopenordnung ist für den Sonntag Septuagesimae nunmehr in der ersten Predigtreihe ein wirklich ungewöhnlicher Text aus dem … Mehr
Kleider machen Leute – Vom Christus-Gewand (Kolosser 3,12): „Tag für Tag heißt es, dieses Kleid bewusst anzuziehen, um als Christ unseren Mitmenschen gegenüberzutreten. Das Christusgewand prägt uns so wohl innerlich wie auch äußerlich. Kein nacktes ‚ich‘ mit all seinen Stimmungen und Launen, sondern herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Freundlichkeit und Geduld hüllen mich ein und wirken zugleich auf Menschen um mich herum.“
Kleider machen Leute. Vom Christus-Gewand An Fasching ist es offensichtlich: Kleider machen Leute. Wer verkleidet oder gar maskiert auftritt, ist … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 1,16-17 zum Reformationstag 1944: „Da sind die zerquälten Gesichter der Frauen, da ist die gebrochene Hoffnung des Alters — und dazu das Evangelium! Müssten wir nicht eigentlich alle verstummen, was bedeutet es gegenüber dem erbarmungslosen Lied des Krieges, wenn hier und da noch gepredigt wird? Hat nicht Gott verloren und der Teufel gewonnen?“
Wie kann man nur in der bombenzerstörten Stadt Dortmund zum Reformationstag am 31. Oktober 1944 von der Gerechtigkeit Gottes als … Mehr