Über die drei Stiftungen und Orden Von Martin Luther Aber die heiligen Orden und rechten Stiftungen, von Gott eingesetzt, sind … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Martin Luther, Über die Musik (Περì τῆς μουσικῆς, 1530): „Ich liebe die Musik, weil sie in Friedenszeit regiert. Bleibt also fest, und es wird nach unserer Zeit besser für diese Kunst sein. Denn sie sind des Friedens. Die Herzöge von Bayern lobe ich darin, dass sie die Musik pflegen. Bei uns Sachsen werden Waffen und Kanonen gepredigt.“
Über die Musik (Περì τῆς μουσικῆς, 1530) Von Martin Luther Ich liebe die Musik, und es gefallen mir die Schwärmer … Mehr
Carl-Friedrich von Weizsäcker über Luthers De servo arbitrio: „Die Aufklärung wehrt sich mit Leidenschaft gegen das servum arbitrium. Sie will ein besseres Gesetz und kein Evangelium. So hat in der späteren Neuzeit der Kern christlicher Wahrheit überhaupt keinen Sprecher, der das moderne Bewusstsein erreicht: die Aufklärung nicht, weil sie den Kern verwirft, die Kirche nicht, die defensiv das Pfund vergräbt.“
Über Luthers De servo arbitrio Von Carl-Friedrich von Weizsäcker Nicht das historisch neu auftretende und rasch von der Aufklärung überholte … Mehr
Martin Luther über die Philosophie und Metaphysik in seiner Vorlesung zum Römerbrief 1515/16 zu Römer 8,19: „Deshalb seid ihr die besten Philosophen, die besten Beobachter der Dinge, wenn ihr vom Apostel gelernt habt, die Kreatur zu betrachten, die wartet, stöhnt, gebärt, das heißt, das verabscheut, was ist, und das Zukünftige begehrt, was noch nicht da ist. Dann nämlich wird das Wissen um die Realität der Dinge, der Zufälle und der Unterschiede bald verachtet.“
Über die Philosophie und Metaphysik Von Martin Luther Zu Römer 8,19 (Nam Expectatio Creature) Der Apostel philosophiert über die Dinge … Mehr
Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532: „Bin ich auch ein Sünder in mir, so bin ich doch kein Sünder in Christus, der uns zur Gerechtigkeit gemacht ist, sondern bin gerecht und gerechtfertigt durch den gerechten und rechtfertigenden Christus, der darum ein Rechtfertiger ist und heißt, weil er zu den Sündern gehört und Sündern gesandt ist.“
Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532 (gehalten vom 10.6. – 6.8. 1532) Einleitung: Das Thema des Psalms … Mehr
Martin Luthers furchtbarer Aufruf zum Judenpogrom in seiner Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ (1543): „Zum andern, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. […] Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall tun wie die Zigeuner, auf dass sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande, wie sie rühmen, sondern im Elend (= Ausland) und gefangen, wie sie ohne Unterlass vor Gott über uns Zeter schreien und klagen.“
Aufruf zum Judenpogrom (Von den Juden und ihren Lügen, 1543) Von Martin Luther Auch die dunklen Seiten Martin Luthers müssen … Mehr
Martin Luther über „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“ (Psalm 119,105): „So ist Gottes Wort die rechte Sonne, die uns den ewigen Tag zum Leben und Fröhlichsein gibt. Solch Wort ist gar reichlich und lieblich im Psalter gegeben, wohl dem, der Lust dazu hat und solch Licht gerne sieht, denn es scheint gerne.“
Über „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“ (Psalm 119,105) Von Martin Luther Dein Wort ist meines Fußes Leuchte — Vernunft … Mehr
Martin Luther, Sermon von dreierlei gutem Leben, das Gewissen zu unterrichten (1521): „Dadurch hat der Heilige Geist angezeigt dreierlei Predigt oder Lehre, welche da machen dreierlei Gewissen und Sünde und dreierlei Weise eines guten Lebens oder dreierlei gute Werke. Welcher aller Unterschied nützlich und not ist einem Christenmenschen, dass er nicht eines ins andere menge und keines recht ordentlich treibe, auf dass er nicht das für den Chor halte, das der Hof ist, noch für den Hof, das die Kirche ist.“
Sermon von dreierlei gutem Leben, das Gewissen zu unterrichten (1521) Von Martin Luther Zum ersten ist zu merken, wie durch … Mehr
Martin Luther über den Beruf des Christen. Aus der Auslegung von Johannes 21,19b-24 (1521): „Daher kommt’s, dass eine fromme Magd, wenn sie nach ihrem Befehl hingeht und nach ihrem Amt den Hof kehrt oder Mist hinaus bringt, oder ein Knecht, der in gleicher Meinung pflügt und fährt, auf der richtigen Straße stracks auf den Himmel zugehen, während ein anderer, der nach Santiago wallfahrtet oder zur Kirche geht, aber sein Amt und Werk liegen lässt, stracks zur Hölle geht.“
Über den Beruf des Christen. Aus der Auslegung von Johannes 21,19b-24 (1521)[1] Von Martin Luther 1. [306,17-307,12] Ohne Rücksicht auf … Mehr