Das Gesetz Im steinernen Haus des GesetzesIst feste, doch düstere Heimat.Gleichnislose GewalttatGöttlichen Geistes – so reckt esGrau aus der Tiefe … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Reinhold Schneider, Worte zu Pfingsten (1953): „Christus ist der gekreuzigte Geist; der Geist, der Fleisch und Blut ward, denn nur als solcher konnte er gekreuzigt werden. Aber nun ist das Kreuz Merkmal des Geistes, wie wir ihn allein erfahren können: des Geistes in geschichtlicher Verantwortung, ausgegangen von Gott und mit der Berufung zur Heimkehr, zur Rechenschaft von ihm begnadet. Christus ist die Wahrheit am Kreuze, die Liebe am Kreuze, das Leben am Kreuze, die gekreuzigte Macht.“
Worte zu Pfingsten (1953) Von Reinhold Schneider Als Paulus und Silas im Gefängnis zu Philippi beteten und sangen, wurden die … Mehr
Joseph Wittig, Himmelfahrt: „Das ist nicht nur heilige Geschichte; das ist die Geschichte des Heiligen und Ewigen und Ursprünglichen in uns, in unserem Leib und unserer Seele. Unser ursprüngliches Wesen ist Himmelfahrt. Darum jauchzt und jubelt etwas in uns am Himmelfahrtstag Christi.“
Himmelfahrt Von Joseph Wittig Unsere liebe Erde ist eine merkwürdige Erscheinung. Selbst wenn man schon einige Jahrzehnte darauf gelebt hat, … Mehr
Elazar Benyoëtz, Der ganze Mensch ist sein ganzer Name: „Was durch den Namen zum Wesen geworden ist, verändert sich mit dem Namen in seinem Wesen. Der Name ist verletzlich wie die Haut, doch er altert nicht und schrumpft nicht ein.“
Der ganze Mensch ist sein ganzer Name Von Elazar Benyoëtz Die erste Kleidung eines Menschen ist der Name, mit dem … Mehr
Aus den Apophthegmata patrum – Über die gemeinsame Wahrnehmung im Widerstreit des Gesehenen : „Da sagte der eine: »Siehst du die Taube da?« Der andere darauf: »Das ist doch eine Krähe!« Und sie begannen zu streiten, indem einer dem anderen widersprach, und sie erhoben sich und begannen einen Kampf bis aufs Blut zur größten Freude des Feindes, und sie trennten sich.“
Über die gemeinsame Wahrnehmung im Widerstreit des Gesehenen (aus den Apophthegmata patrum) Altvater Niketa berichtete von zwei Brüdern, die zusammenkamen, … Mehr
Fridolin Stier über Martin Buber: „Nach dem Essen zog sich Mutzi – wie gewohnt – in den Bettkasten zurück, um Mittagsschlaf zu halten, Martin Buber auf der Couch davor. Die Katze schmiegte sich an den Schlafenden – eine schwarze Pfote im weißen Bart.“
Über Martin Buber und die Katze Mutzi Von Fridolin Stier Wenn ich an Martin Buber denke, fällt mir Mutzi ein. … Mehr
Margarethe Susman, Emmaus (1944): „Doch unsre Herzen, Herr, sie brennen, brennen: / Brich uns das Brot, noch einmal brich es wieder, / Daß wir zusammenstürzend Dich erkennen!“
Emmaus Herr, bleibe bei uns! Es will Abend werden!Gott! welcher Abend, welches blutige Lohen!Bist du nicht längst der späten Glut … Mehr
Reinhold Schneider, Ostern (1945): „Mit Deines Leids Gewalten, / Aus Deines Todes Kraft / Hast Du den Fels gespalten / Und uns dem Tod entrafft. / Nun ziehst Du alle Pfade / Tief in Dein Leid hinein; / Es will die größte Gnade / Im größten Leiden sein.“
Ostern Mit Deines Leids Gewalten,Aus Deines Todes KraftHast Du den Fels gespaltenUnd uns dem Tod entrafft.Nun ziehst Du alle PfadeTief … Mehr
Kurt Marti, abendland: „schöner judas / da schwerblütig nun / und masslos / die sonne / ihren Untergang feiert / erührst du mein Herz / und ich denke dir nach“
abendland schöner judasda schwerblütig nunund masslosdie sonneihren Untergang feierterührst du mein Herzund ich denke dir nach ach was wardein einer … Mehr