Reinhold Schneider, Worte zu Pfingsten (1953): „Christus ist der gekreuzigte Geist; der Geist, der Fleisch und Blut ward, denn nur als solcher konnte er gekreuzigt werden. Aber nun ist das Kreuz Merkmal des Geistes, wie wir ihn al­lein erfahren können: des Geistes in geschichtlicher Verant­wortung, ausgegangen von Gott und mit der Berufung zur Heimkehr, zur Rechenschaft von ihm begnadet. Christus ist die Wahrheit am Kreuze, die Liebe am Kreuze, das Leben am Kreuze, die gekreuzigte Macht.“

Worte zu Pfingsten (1953) Von Reinhold Schneider Als Paulus und Silas im Gefängnis zu Philippi beteten und sangen, wurden die … Mehr

Aus den Apophthegmata patrum – Über die gemeinsame Wahrnehmung im Widerstreit des Gesehenen : „Da sagte der eine: »Siehst du die Taube da?« Der andere darauf: »Das ist doch eine Krähe!« Und sie begannen zu streiten, indem einer dem anderen widersprach, und sie erhoben sich und begannen einen Kampf bis aufs Blut zur größten Freude des Feindes, und sie trennten sich.“

Über die gemeinsame Wahrnehmung im Widerstreit des Gesehenen (aus den Apophthegmata patrum) Altvater Niketa berichtete von zwei Brüdern, die zusammenka­men, … Mehr