Vom Wesen des Traums Von Alfons der Weise Der Traum ist etwas Natürliches, das Gott im Menschen angelegt hat: er … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Joseph Wittig, Fußspuren Gottes: „Euch, ihr jungen Freunde, sage ich auch: ‚Es war alles natürlich in meinem Leben, alles einfach, alles selbstverständlich und alltäglich. Aber eben das Natürliche und das Selbstverständliche und das Einfache und das Alltägliche, das sind die Fußspuren des lebendigen Gottes in meinem Leben und in jeglichem Menschenleben.’“
Fußspuren Gottes Von Joseph Wittig Junge Freunde begehrten von mir, daß ich ihnen von den Fußspuren Gottes in meinem Leben … Mehr
Paul Valéry, Betrachtungen zum ‚Cimetière Marinʻ (1933): „Es gibt keinen wirklichen Sinn eines Textes. Der Autor hat hier keine Autorität. Was immer er hat sagen wollen: er hat geschrieben, was er geschrieben hat. Einmal publiziert, ist der Text wie eine Apparatur, deren sich jeder auf seine Weise und nach seinen Möglichkeiten bedienen kann: es ist nicht sicher, daß der Erbauer sie besser verwendet als irgendein anderer.“
Betrachtungen zum ‚Cimetière Marinʻ (1933, Auszug) Von Paul Valéry Der Dichter ist in meinen Augen an seinen Idolen kenntlich sowie … Mehr
Fridolin Stiers Übersetzung von Jona 2,3-10 und der Christus der Abgründe (Cristo degli abissi): „In die Tiefe hattest du mich, / ins Herz der Meere geworfen, / der Urstrom um mich wallte, / all deine Brecher, deine Wogen, / brandeten über mich hin.“
Der Cristo degli abissi (deutsch: Christus der Abgründe) ist eine Bronzestatue geschaffen vom Bildhauer Guido Galletti, die 1954 auf dem … Mehr
Fridolin Stier im Zwiegespräch mit dem Herr Gott: „Ja, gelästert haben Sie mich! … Sie wissen wohl nicht, wie sehr mir die Lästerungen enttäuschter Liebe zu Herzen gehen?“ Sprachs und ließ mich verdattert sitzen.
„Nein!“ „Mein Name ist Gott“, sagt der Fremde. „Na, dann, Guten Tag Herr Gott! Sind Sie gewiß der einzige dieses … Mehr
Elazar Benyoëtz, In Erinnerungen gekleidet, in Erinnerung gerufen: „Alle Taten und Werke stehen im Dienst des Namens, alles was sich ausdehnt und einprägt. Sein Name ist der ganze Mensch. Das Wesen verändert sich mit dem Namen. Was durch den Namen zum Wesen geworden ist, verändert sich mit dem Namen in seinem Wesen.“
In Erinnerungen gekleidet, in Erinnerung gerufen Von Elazar Benyoëtz Erinnerung ist paradiesischen Ursprungs, sie beginnt beim Namen, mit der Namensgebung, … Mehr
Nerses IV. Schnorhalis typologische Auslegung der Geschichte vom barmherzigen Samariter in „Jesus der Sohn (Hisous Vorti)“: „Sie sahen ihn mit seinen Wunden von unerträglichen Schmerzen, / mit klaffenden Wunden / und liefen vorbei mit ihren Arzneien, / die doch nichts als leere Worte waren / unfähig zu heilen.“
Da bezieht sich Nerses IV. Schnorhali (1102-1173), herausragender armenischer Theologe und Dichter seiner Zeit, mit seiner typologische Auslegung der Geschichte … Mehr
Hilde Domin, Haus ohne Fenster: „Der Trost, / der keine Fenster findet und keine Türen / und hinein will, / trägt erbittert das Reisig zusammen.“
Haus ohne Fenster (1959) Der Schmerz sargt uns einin einem Haus ohne Fenster.Die Sonne, die die Blumen öffnet,zeigt seine Kantennur … Mehr
Nerses IV. Schnorhali, Hymnus der Heiligen Trinität gewidmet: „Dein Name, Christus, ist der eines Liebenden. / Erweiche mit deiner Liebe / dies mein Herz, das noch steinern ist. / Durch das dir eigene Mitleiden, / durch die dir eigene Gnade / lass mich erneut leben.“
Hymnus der Heiligen Trinität gewidmet Von Nerses IV. Schnorhali Du Aufgang meines Lichtes, Sonne der Gerechtigkeit,scheine in meine Seele.Du, von … Mehr