In der Zeitschrift für Ideengeschichte (ZIG), Heft VIII/2 Sommer 2014 (1914), schreibt Friedrich Wilhelm Graf zu „Tillichs Durchbruch“ in der … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Michael Heymel, Die Geschichte einer Fälschung: Wer wirklich „I Was in Hell with Niemoeller“ schrieb: „Auf die Spur des wirklichen Verfassers von „I was in Hell with Niemoeller“ kam ich erst, als ich Kurt Singers Buch über Niemöller von 1939 mit dem Bericht von Leo Stein verglich und Singers Autobiographie las. Auffällige Parallelen ihrer Berichte über Niemöller legen es nahe, zwischen Kurt Singer und Leo Stein eine engere Beziehung anzunehmen. Hatte Stein sich von Singer beraten lassen? Oder waren beide dieselbe Person? Was Singer später über sein Leben erzählt hat, bestärkte mich in dem Verdacht, dass er es war, der sich in den USA als Leo Stein ausgegeben hat.“
Die Geschichte einer Fälschung: Wer wirklich „I Was in Hell with Niemoeller“ schrieb Von Michael Heymel 1942 erschien im New … Mehr
Wilhelm Freiherr von Pechmanns vergeblicher Brief an den bayerischen Landesbischof Hans Meiser in Sachen kirchliches Wort wider die Judenverfolgung vom November 1941: „Hemmungslos und ungehemmt wirkt sich eine Verfolgung aus, die immer neue Mittel erfindet, um wehrlose und schuldlose Christen jüdischer Abstammung ganz ebenso wie Juden dergestalt zu quälen, dass sich schon der gesunde Sinn unseres Volkes dagegen empört.“
Wilhelm Freiherr von Pechmanns Brief an den bayerischen Landesbischof Hans Meiser in Sachen kirchliches Wort wider die Judenverfolgung vom November … Mehr
Alfred Delp S.J., Auszug aus dem Tagebuch vom Januar 1945: „Das ist ein eigenartiges Leben jetzt. Man gewöhnt sich so schnell wieder an das Dasein und muss sich das Todesurteil ab und zu gewaltsam in das Bewusstsein zurückrufen. Das ist ja das Besondere bei diesem Tod, dass der Lebenswille ungebrochen und jeder Nerv lebendig ist, bis die feindliche Gewalt alles überwältigt. So dass die gewöhnlichen Vorzeichen und Mahnboten des Todes hier ausbleiben. Eines Tages wird eben die Tür aufgehen, und der gute Wachtmeister wird sagen: einpacken, in einer halben Stunde kommt das Auto. Wie wir es so oft gehört und erlebt haben.“
Auszug aus dem Tagebuch vom Januar 1945 Von Alfred Delp S.J. Das ist ein eigenartiges Leben jetzt. Man gewöhnt sich … Mehr
Martin Niemöller, Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937): „Die stumme Kirche, die nicht mehr sagt, wozu sie da ist, verleugnet sich selbst. Das Wort Gottes laut und deutlich zu verkündigen, das ist unser Dienst; aber dass die Kirche weiter lebt und nicht umgebracht wird, dass das Licht nicht ausgepustet wird, Freunde, das ist nicht unsere Sache. »Wer sein Leben erhalten wird, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.« Und das gilt vom Leben der Gemeinde genau so, wie es im Leben des einzelnen Christen seine Geltung hat.“
Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937) Von Martin Niemöller Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Krieg und Frieden (Auszug aus einem Bericht zum Thema der Weltkirchenkonferenz Oxford 1937): „Ein Krieg bedeutet für die Kirche immer eine schwere Anfechtung und zugleich den Ruf zur Bewährung des Glaubens und Gehorsams gegen ihren Herrn. Gerade darum darf auch in solchem Schicksal die ökumenische Verbundenheit der Kirche Christi nicht zerbrechen.“
Krieg und Frieden. Auszug aus einem Bericht zum Thema der Weltkirchenkonferenz Oxford 1937 Von Dietrich Bonhoeffer 1. Das Evangelium ist … Mehr
“If I want to be a Christian, I must also wear the colors of the court” – Martin Luther on Martyrdom: „Where the apocalyptic reality of God in Christ is trusted, martyrdom with its bodily passivity can come into its own. Martyrs cannot lose the life won with Jesus’ word on the cross, “It is accomplished” (John 19:30), in their own dying. Their “bodily confession” – far more than just lip service – takes place in the salvation space of Christ’s Passover mystery.“
It is 500 years since the two Augustinian Hermits Hendrik Vos or Voes and Jan van Essen were executed as … Mehr
Reinhold Schneider über Schuld und Neuanfang nach 1945: „Wir glauben, diese Mahnung unserem Volke schuldig zu sein und zugleich der Welt und den Toten allen. Das unsägliche Leid darf nicht verlorengehen für das Leben der Völker; die Gnade, die Gottes Barmherzigkeit in der Schuld verborgen hat, muß errungen werden. Es ist die Gnade der Wandlung, der Herzensveränderung, der Wiedergeburt, erneuter Einsicht in die Wirklichkeit unseres Lebens vor Gott, eines neuen Trachtens und Denkens.“
Über Schuld und Neuanfang nach 1945 Von Reinhold Schneider Ein Vorgang, der fast ohne Beispiel ist, rollte in wenigen Jahren … Mehr
Karl Steinbauer’s leaflet „For if one believes with the heart, he is justified, and if one confesses with the mouth, he is saved. (Romans 10:10)“ written calligraphically on March 21, 1939 in cell 18 of the Neu-Ulm District Court Prison: „A faith which we do not confess is no faith! ‚I believe, therefore I speak!‘ That is a death sentence, that one speaks oneself, if one says: ‚Pastor, I think exactly like you, but one may say nothing.‘ – I know how difficult it often is to open one’s mouth, but let us admonish and encourage one another to open our mouths for our Lord Christ, and let us look to Him alone, to whom all authority is given in heaven and on earth.“
After pastor Karl Steinbauer was imprisoned in the district court prison in Neu-Ulm on January 15, 1939, following a nocturnal … Mehr