Das Geheimnis des Ostertages Von Karl Barth Der Ostertag ist der eigentliche Feiertag der christlichen Kirche. Nicht die Weihnacht, nicht … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Trutz Rendtorff über die Theologie Karl Barths: „Die besondere Leistung Barths besteht gerade darin, die Debatte um die Selbstbegründung des Subjektes von Freiheit durch die These von dem ontologischen Vorrang der Freiheit Gottes vor der menschlichen Selbsterfassung von Freiheit transzendiert zu haben.“
Das ist eine Kunst: Das theologische Werk eines anderen sachgerecht darzustellen und zu würdigen, dessen Überzeugungen man selbst nicht teilt. … Mehr
Karl Barths Abschied von „Zwischen den Zeiten“: „Es hätte keinen Sinn mehr, sondern es könnte die theologische und kirchliche Öffentlichkeit nur noch irreführen und verwirren, wenn wir fernerhin nach außen eine Gruppe und Front darstellen wollten.“
Abschied von „Zwischen den Zeiten“ Von Karl Barth Als wir im Herbst 1922 „Zwischen den Zeiten“ begründeten: Friedrich Gogarten, Eduard … Mehr
Paul Schempp, Randglossen zum Barthianismus (1928): „In der Diskussion über Barths Theologie bleibt man stecken, als ob Theologie ein so harmloses und friedfertiges Unternehmen wäre wie die Aufstellung der Jahresbilanz eines gut fundierten Geschäfts. Barth floriert, seine Bücher gehen und die Konkurrenz strengt sich an. Aber dies hindert nicht, daß der gesamte Produktionszweig, Kirche und Theologie, nur unter die Luxusindustrie zu rechnen ist; sie muß schon sehr interessante Artikel liefern, wenn das Publikum noch kaufen soll. Nicht die Ware, der Verkäufer, die Aufmachung, die Reklame und vor allem das Ansehen der Firma geben den Ausschlag. Der Erfolg: ein paar bedeutende Theologen, die Aufrechterhaltung des Betriebs mit staatlichen Mitteln, die Erhaltung der Absatzgebiete, die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse des Mittelstandes, die langsame Modernisierung; innerhalb der Wissenschaft, Bildung, Mentalität und Religiosität des 20. Jahrhunderts behaupten Theologie und Kirche ihr traditionelles Plätzchen, die Konjunktur schwankt, aber das Unternehmen ist gesicherter als der Friede Europas. Das alles wird gerechtfertigt durch die Theologie selber, nicht so plump und unglaubwürdig, dass das als Werk und Wille Gottes ausgegeben wird, nein, viel feiner und imponierender dadurch, dass der Zorn Gottes über all das gelegt wird, dass geschmettert und getobt wird wider die Gottlosigkeit der Kirche und die Unfruchtbarkeit und den Mangel an Geist in der Theologie.“
Randglossen zum Barthianismus Von Paul Schempp Schon 1928 hatte der damals 28jährige Paul Schempp in der Zeitschrift Zwischen den Zeiten … Mehr
Karl Barth, Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie (1922): „So gewiss wir irgendeinen Weg gehen müssen und so gewiss es sich wahrhaftig lohnt, wählerisch zu sein und nicht den ersten besten Weg zu gehen, so gewiss müssen wir bedenken, dass das Ziel unsrer Wege das ist, dass Gott selber rede, und dürfen uns also nicht wundern darüber, wenn uns überall am Ende unsrer Wege, und wenn wir unsre Sache noch so gut gemacht hätten, ja dann am meisten, der Mund verschlossen wird.“
Karl Barths Vortrag „Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie“ von 1922 ist ein theologischer Klassiker – expressive Sprache und … Mehr
Karl Barth in seinem Brief an Joachim Kahl in Sachen «Das Elend des Christentums» (1968): „Was ich vermisse, ist irgend etwas Lehrreiches, Hübsches, Einladendes und Hilfreiches über die «Humanität ohne Gott». Aber eben: Sie Glücklicher sind volle 55 Jahre jünger als ich, haben also noch weiten Raum vor sich, um diese m.E. bedenklichste Lücke Ihres Buches mit Hilfe der Philosophie, Soziologie und Politologie, der Sie sich nach Ihrem Ausgang aus der Theologie zugewendet haben, auszufüllen. Glückauf, tapferer Mann! Möge er sich auch als ein weiser Mann offenbaren!“
Brief an Joachim Kahl Von Karl Barth Nachdem Joachim Kahl 1967 an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit Philosophie und … Mehr
Karl Barth, Gebet zu Silvester 1961 (Jahreswechsel): „Wir brauchen neuen Mut und neue Kraft, um von da aus, wo wir jetzt sind, weiter und endlich an das uns von dir gesteckte Ziel zu kommen. Wir brauchen viel mehr Glauben an deine Verheißungen, viel mehr Hoffnung auf dein gnädiges Tun, viel mehr Liebe zu dir und zu unseren Nächsten. Das sind unsere Neujahrswünsche, die nur du erfüllen kannst.“
Gebet zum Jahreswechsel Das folgende Gebet zum Jahreswechsel hatte Karl Barth beim Silvestergottesdienst am 31. Dezember 1961 in der Strafanstalt … Mehr
Karl Barth, Gebet zu Silvester 1962 (Jahreswechsel): „Wir hätten es wohl verdient, daß du heute Schluss mit uns machen würdest, statt uns noch einmal in ein neues Jahr hinübergehen zu lassen. Wenn du es nun so ganz anders mit uns hältst, so können wir nur deine unerschöpfliche Barmherzigkeit preisen.“
Gebet zum Jahreswechsel Das folgende Gebet zum Jahreswechsel hatte Karl Barth beim Silvestergottesdienst am 31. Dezember 1962 in der Strafanstalt … Mehr
Karl Barths Adventspredigt über Lukas 1,53 von 1962: „Er hat ihnen also nicht nur so ein «Trösterli» gegeben, nicht nur so ein «Mümpfeli», nicht nur so ein billiges oder auch teures Weihnachtsgeschenk, nicht nur so etwas wie die Brosamen, die von des Herrn Tische fielen.“
Adventspredigt über Lukas 1,53 „Hungrige hat er mit Gütern gefüllt und Reiche leer hinweggeschickt.“ (Lk 1,53) Meine lieben Brüder! Ich … Mehr