Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Karl Barths Andacht für den Dienstag in der Karwoche zu 1. Könige 3,12f: „Es ist so gar nichts Scheinendes und Großartiges, was Jesus Christus da ausrichtet. Was bedeutet es inmitten all des anderen, was uns alle scheinbar so viel näher und dringlicher angeht? Was bedeutet es inmitten der großen Bewegungen der Welt- und Kirchengeschichte? Was da an den Tag kommt, ist ja nur, dass wir verworfene und verlorene Menschen sind, die durch unbegreifliche Barmherzigkeit über dem Abgrund des Todes gehalten werden, so dass wir nicht fallen, und doch nicht verstehen, warum wir nicht fallen.“
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Karl Barths Andacht für den Montag in der Karwoche zu 1. Samuel 12,22: „Wer weiß es im Grunde nicht, dass auch er ein Verlassener ist? Dieses sein Volk der Verlassenen verlässt der Herr nicht. Das dürfen und sollen sie wissen. Man soll es ihnen laut und eindringlich sagen: Seliges Volk, gerade ihr seid die vom Herrn des Lebens nicht Verlassenen. Siehe, bei euch ist er alle Tage bis an der Welt Ende!“
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Karl Barths Tagesandacht für Palmsonntag, 29 März 1931: „So heißt Hosianna nicht: Hurra! Und nicht: Heil!, sondern: Hilf doch! Den Hilflosen, die so rufen — ihnen ist geholfen. Das ist’s, was wir wissen sollen.“
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Karl Barths Gebet wider die Angst aus seiner Weihnachtspredigt 1958: „Herr unser Gott! Wenn wir Angst haben, dann lass uns nicht verzweifeln! Wenn wir enttäuscht sind, dann lass uns nicht bitter werden! Wenn es mit unserem Verstehen und mit unseren Kräften zu Ende ist, dann lass uns nicht umkommen! Lass uns deine Nähe und deine Liebe spüren, die du ja gerade denen verheißen hast, deren Herz demütig und zerschlagen ist und die sich fürchten vor deinem Wort. Und nun denken wir an alle Finsternisse und Leiden dieser unserer Zeit – an die vielen Irrtümer und Mißverständnisse, mit denen wir Menschen uns plagen – an all das Harte, das so viele trostlos tragen müssen – an all die großen Gefahren, von denen die Welt bedroht ist, ohne Rat zu wissen, wie sie ihnen begegnen soll.“
Herr, unser Gott! Wenn wir Angst haben … Karl Barths Gebet „Herr, unser Gott! Wenn wir Angst haben …“, das … Mehr
„In der Kirche der Reformation sind Einheit ohne Wahrheit und Führung ohne eigenen Gehorsam Sünde“ – Die Erklärung „Bekenntnis und Verfassung in den evangelischen Kirchen“ vom Mai 1934
Gegen die Einführung eines diktatorischen Führerprinzips bzw. die ideologische Gleichschaltung der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) haben sich kurz vor der … Mehr
Karl Barths Anfrage an Joseph Ratzinger von 1967: „Ist nicht im Grunde Ihre ganze Kirche aufgebaut auf der Angst und Flucht vor dem Heiligen Geist?“
Von Eberhard Busch stammt folgender Bericht über Karl Barths provokative Anfrage an Josef Ratzinger: Im Februar 1967 hatte Barth Ratzinger, … Mehr
Karl Barth, Das Gebot des gnädigen Gottes: „Der Ausdruck ‚Gottes Gebot‘ bedeutet, dass der gnädige Gott, indem er als solcher mit dem Menschen, für ihn und an ihm handelt, nicht schweigt, sondern ihm auch etwas sagt und zwar sagt, was er mit seinem göttlichen Tun von ihm haben will, was der Mensch seinerseits tun soll. Er redet von Gottes in und mit seinem Tun stattfindendem Weisen, Fordern, Befehlen, mit dem er an die Freiheit appelliert, die er ihm in seiner eigenen Freiheit als sein Schöpfer und Versöhner gegeben hat. Das Gebot Gottes ist das Ereignis, in welchem Gott das tut: in welchem er gebietet. Es ist aber in jeder besonderen Gestalt seines Verkehrs mit dem Menschen, in jeder besonderen Zeit, im Blick auf die Voraussetzungen, Möglichkeiten und Konsequenzen, jedes besonderen Dranseins jedes Menschen ein besonderes Gebieten. Es ist je Eines, je etwas ganz Bestimmtes, was Gott von diesem und diesem Menschen fordert.“
Das Gebot des gnädigen Gottes[1] Von Karl Barth In der Miskotte-Festschrift hatte Karl Barth 1961 in Sachen christliche Ethik einen … Mehr
Das große Ja. Adventsansprache von Karl Barth zu 2. Korinter 1,19-20 aus dem Jahr 1959: „Das große Ja ist ein Ja — darum! Ja, du Welt, ja, du Mensch — so lautet es —, darum bist du trotzdem meine liebe Welt, mein lieber Mensch, darum bin ich trotz Allem mit dir einverstanden, bist du mir trotz Allem recht: Weil ich zuallererst und zuallerletzt Erbarmen mit dir habe. Und ich erbarme mich deiner darum, weil ich dir treu bin und bleibe.“
Das große Ja Von Karl Barth Ja heißt bekanntlich: Einverstanden! Recht so! Ich hatte einen kleinen Großsohn — er ist … Mehr