Brief an einen Pfarrer in der Deutschen Demokratischen Republik (1958) Von Karl Barth Da schrieb ein junger Pfarrer zusammen mit … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Karl Barth, Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation (1947): „Du, Unser Vater, Du lässest Dich nicht ein mit dem Bösen, Du kennst keinen Kompromiß mit ihm, Du zeigst ihm keine Duldsamkeit. Die Bedrohung des Nichtigen wird niemals eine Drohung sein, die von Dir kommt, sie wird niemals von Dir geduldet oder zugelassen werden. Im Gegenteil, wenn Du uns führst in Deinen Wegen, in den Wegen Deiner Gaben, Deiner Vergebung, wirst Du uns niemals zur Linken, wirst Du uns immer zur Rechten leiten.“
Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation Von Karl Barth EVZ Verlag Zürich Die französische Originalausgabe erschien bei Delachaux & … Mehr
Karl Barths Brief an Pfarrer Kooyman (Holland), 1940: „Die Schuld daran, daß so etwas wie der Hitlerismus mitten in Europa möglich und wirklich geworden ist, ist gewiß eine gemeinsame Schuld aller europäischen Völker, Menschen und Regierungen. Aus jener gemeinsamen Schuld folgte nicht notwendig dieser Krieg, wie es denn auch Unsinn wäre, zu behaupten, daß dieser Krieg zur Bereinigung jener Schuld geführt werde. Verpflichtet sind sie [die Völker] wohl dazu, jene gemeinsame Schuld nicht durch irgendwelche Nachgiebigkeiten dem Hitlerismus gegenüber noch größer zu machen. Verpflichtet sind sie also dazu, der Beteiligung am Krieg, wenn ihnen diese von Deutschland her aufgedrängt wird, nicht auszuweichen.“
Brief an Pfarrer Kooyman (Holland), 1940 Basel, 28. Februar 1940. Sehr geehrter Herr Pfarrer! I. Der Satz: „Die Ursachen des … Mehr
Karl Barth, Die Unordnung der Welt und Gottes Heilsplan (Vortrag auf der ÖRK-Vollversammlung in Amsterdam 1948): „Es gibt ja so viele Menschen, die die Kunde von Gottes in Jesus Christus geschehenem Gnadenwerk noch nie gehört oder wieder vergessen und vielleicht darum wieder vergessen haben, weil unsere Kirchen sie ihnen noch nie richtig ausgerichtet haben. Es braucht ja so viel Gebet und so viel Arbeit dazu, damit unser Zeugnis nicht irgend ein frommes und moralisches Gerede, sondern wirklich das Evangelium von Jesus Christus sei.“
Die Unordnung der Welt und Gottes Heilsplan Von Karl Barth Indem wir an unser Hauptthema herantreten, blicken wir auf eine … Mehr
Karl Barth, How my mind has changed, 1928-1958 (Wie sich meine Ansichten zwischen 1928 und 1958 geändert haben): „Eine schmerzliche Veränderung, die in die vergangenen zehn Jahre fällt, besteht darin, daß ich eine ganze Anzahl von Nebenmännern, Mitarbeitern und Freunden, die ich 1928 noch hatte, seither verloren habe: nicht durch den Tod, aber dadurch, daß sie und ich allmählich oder plötzlich nicht mehr aus einem Geist und in einem Sinn miteinander arbeiten konnten, daß wir sehr bestimmt auf verschiedene Wege gerieten, auf denen gehend wir uns heute im besten Falle nur noch von ferne grüßen können.“
How my mind has changed, 1928-1958[1] Von Karl Barth „The Cristian Century” hat mit größtem Nachdruck den Wunsch ausgesprochen, daß … Mehr
Karl Barth über Jesu Seligpreisungen (Kirchliche Dogmatik IV/2): „Die Seligkeit jener anderen Täter und jener anderen Leidenden ist gewissermaßen kumuliert die dieser Menschen, der um Jesu willen Verfolgten, die ja beides sind: Leidende um ihres Tuns willen und ganz besonders Tätige gerade in ihrem Leiden. Es geht um das Lob der Situation derer, die das Martyrium erleiden, weil sie Märtyrer, d. h. aber Zeugen des Reiches, Jesu selbst, sein und als solche sich bewähren und erst recht betätigen dürfen.“
Über Jesu Seligpreisungen Von Karl Barth Wir schließen unsere Überlegungen zu diesem vierten Punkt mit einem Blick auf das eigentümliche … Mehr
Karl Barth, Die Aktualität der christlichen Botschaft (1949): „Die christliche Botschaft handelt vom Humanismus Gottes. Und gerade diese zwei Worte umschreiben den Begriff, der für das christliche Verständnis des Menschen entscheidend ist: den Begriff der Inkarnation. ‚Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.‘ Das ist das Werk und die Offenbarung Gottes, in deren Licht der Mensch nach christlichem Verständnis zu sehen ist.“
Die Aktualität der christlichen Botschaft Von Karl Barth Nach einem „neuen Humanismus“ soll in diesen Tagen in unserem Kreise gefragt … Mehr
Karl Barth, Der politische Gottesdienst. Zu Artikel 24 der Schottischen Konfession (1938): „Ob es sich bei dem Widerstand gegen die Tyrannei gerade um gewaltsame Resistenz handeln wird, darüber ist ja noch nicht zum vornherein entschieden. Die prima ratio wird ja auch dann nicht die Gewalt sein. Es kann und darf aber nicht aus Furcht vor der ultima ratio der gewaltsamen Resistenz die aktive Resistenz als solche ausgeschlossen werden. Und man wird dann allerdings auch die mögliche Konsequenz einer gewaltsamen Resistenz jedenfalls nicht zum vornherein ausschließen dürfen.“
Der politische Gottesdienst. Zu Artikel 24 der Schottischen Konfession Von Karl Barth I. Der Titel, unter den ich den Inhalt … Mehr
Karl Barth, Predigt über Psalm 103,1-4 (1943): „Irgendwo wächst jetzt schon das Holz heran, aus dem man einmal deinen Sarg machen wird, und irgendwo ist ein Stück grüner Erde, und das wird einmal aufgeworfen werden, um dein Grab zu sein. Und irgendeinmal wird die Stunde kommen, da werden deine Freunde und deine Verwandten dorthin ziehen, und du wirst auch dabeisein, aber dich wird man tragen oder fahren, und du wirst eine rätselhafte, leblose Masse, eine Leiche sein.“
Predigt über Psalm 103,1-4 (1943) Von Karl Barth Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen … Mehr