Zur theologischen Begründung des Widerstandes gegen die Staatsgewalt Von Hans Joachim Iwand I. In diesen Tagen, als ich mich auf … Mehr
Kategorie: Hans Joachim Iwand
Hans Joachim Iwand, Before the Storm (The Hour of Apostasy, 1937): „Not only are we in a time of apostasy, but, what is worse, time itself does not know this; on the contrary, it believes it is in the hour of an unparalleled religious renewal. Certainly, it too will wake up terribly once in a while. But there is a new one that does not lead to repentance. For the time being, however, enough false prophets ensure that the dream continues to be dreamed. For we can learn this from the Holy Scriptures: the apostasy of the people from the living God goes hand in hand with the appearance of false prophets who interpret the hunger dreams and substitute their visions for the Word of God.“
Perhaps the most powerful speech (not sermon) given within the Confessing Church in Germany between 1933 and 1945: Before the … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die Proklamation der Offenbarung gegenüber der Religion. Zu Karl Barths Kirchlicher Dogmatik: „Die Aufklärung hatte hier ein Loch gegraben, um Gott sozusagen von hinten her nun eben doch natürlich zu erkennen. Um eine Stelle zu finden, wo es nicht mehr heißt: Höre, Israel, Dein Gott redet, sondern wo es heißt: Höre, Mensch, in dich selbst, da ist die offene Tür! Vor dieses Paradies, das eben ein verlorenes Paradies ist, stellt Barth den Engel mit dem gezogenen Schwert. Hier sagt er jenes absolute Nein, das er dann Brunner so bedingungslos entgegenschleuderte. Hier setzt er jene Erwählung in Jesus Christus, die allen Menschen gilt, wenn anders wir sie im Glauben sehen.“
Die Proklamation der Offenbarung gegenüber der Religion. Zu Karl Barths Kirchlicher Dogmatik Von Hans Joachim Iwand † I. Das Thema, … Mehr
Hans Joachim Iwand über Taten der Nächstenliebe: „Durch die Liebe wird der Mensch so ausgeliefert an die Not des Nächsten, dass diese Not Hände und Arme, Geist und Gemüt bis ins Letzte und Innerste bewegt, dass die Taten nichts anderes sind als die Zeichen unseres Bewegtwerdens von der Not des Nächsten. Die Not des Nächsten regiert uns. Wir haben nicht mehr ein steinernes Herz, sondern ein fleischernes Herz, wir fühlen die Not mit, wir leiden unter ihr, zerbrechen unter ihr, und sie schafft durch uns Werke, die dem Nächsten helfen.“
Über Taten der Nächstenliebe Von Hans Joachim Iwand Tat heißt: Der Nächste braucht mich. Tat heißt: Wenn es niemand gäbe, … Mehr
Hans Joachim Iwand, Auferstehung gegen Historie (Christologie-Vorlesung 1959): „Entweder der Tod oder Gott behält hier das letzte Wort unter uns: Das ist die Entscheidung, in die uns der Tod Jesu stellt, und seine Auferstehung ist die Antwort, die uns ohne unser Zutun, von oben her, aus reiner Gnade widerfährt. Der Tod Jesu ist, wie das besonders die Alte Kirche sehr deutlich gesehen hat, eine Herausforderung an den Tod. Die Auferstehung wird verkündet und geglaubt als Erweis dessen, dass in der Welt Gottes der Tod keine Macht hat. So tief muss die Gottesfrage hinabgezogen werden in unser Fleisch, dass an seiner tiefsten Tiefe, der Verwesung, dem Nichts, deutlich wurde, dass Gott ein Gott der Lebenden und nicht der Toten ist.“
Auferstehung gegen Historie Von Hans Joachim Iwand Es wird niemals möglich sein, dessen habhaft zu werden, was als die Osterbotschaft … Mehr
Hans Joachim Iwand, Gedanken zu Karfreitag: „Mein Heil liegt darin begründet, dass es Gott um seine Sache geht und meine (böse) Sache in diese seine (gute) Sache eingeschlossen ist. Dem pro me Gottes, an das ich mich im festen Glauben halte, liegt ein pro se Gottes zugrunde! Es geht Gott hier, in der Tilgung und Aufhebung meiner Sünden, um seine Gerechtigkeit und seine Gnadenwahl.“
Gedanken zu Karfreitag Von Hans Joachim Iwand Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11: „Jesus Christus hat die drei Möglichkeiten, bei denen das Kreuz umgangen wird, als Versuchungen enthüllt. Er hat die Unvereinbarkeit dieses Weges mit dem der wahren Erlösung statuiert, wir haben die Ur-Entscheidung nicht mehr zu treffen“.
Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11 Von Hans Joachim Iwand Eins wird jede Predigt dieses berühmten, an Tiefe unerschöpflichen Textes als Gesamtausrichtung … Mehr
Hans Joachim Iwand zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945: „Eigentlich müsste man denken, dass wir Überlebenden jedes Glied dieses so hart getroffenen Volkes, wenn es zurückkehrt oder unter uns lebt, in ganz besonderer Weise ehren müssen. Es sind ja die letzten Lebenden, an denen wir noch etwas gutmachen können, nicht gutmachen im ewigen, aber doch im zeitlichen Sinn. Ich sehe es immer als eine besondere Gnade an, wenn einer von ihnen, der dies überstanden hat, unser Haus betritt.“
Zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945[1] Von Hans Joachim Iwand Als die Judenverfolgung in Deutschland begann, haben wir … Mehr
Hans Joachim Iwand, Gott mehr gehorchen als den Menschen! Evangelisch-theologisches Gutachten zur Frage des Widerstandsrechts (1952): „Dieser Anomos, der gesetzlose Mensch, ist nach der Auffassung des Neuen Testaments und aus der Lehre Jesu selbst der eigentliche Anti-Christ. Es ist der gesetzlose Mensch, der den sittlichen Charakter des Rechts innerhalb aller Ordnungen des Glaubens und des bürgerlich staatlichen Lebens so zersetzt, dass der ganze Körper des Staatswesens bis in die letzten Fugen hinein von einem Gift zerfressen wird und alles zur Auflösung bringt, was heilig ist im Himmel und auf Erden.“
Nachdem Otto Ernst Remer im Mai 1951 bei einer Parteiveranstaltung der Sozialistischen Reichspartei die Attentäter des 20. Juli 1944 als … Mehr