Über Taten der Nächstenliebe Von Hans Joachim Iwand Tat heißt: Der Nächste braucht mich. Tat heißt: Wenn es niemand gäbe, … Mehr
Kategorie: Hans Joachim Iwand
Hans Joachim Iwand, Auferstehung gegen Historie (Christologie-Vorlesung 1959): „Entweder der Tod oder Gott behält hier das letzte Wort unter uns: Das ist die Entscheidung, in die uns der Tod Jesu stellt, und seine Auferstehung ist die Antwort, die uns ohne unser Zutun, von oben her, aus reiner Gnade widerfährt. Der Tod Jesu ist, wie das besonders die Alte Kirche sehr deutlich gesehen hat, eine Herausforderung an den Tod. Die Auferstehung wird verkündet und geglaubt als Erweis dessen, dass in der Welt Gottes der Tod keine Macht hat. So tief muss die Gottesfrage hinabgezogen werden in unser Fleisch, dass an seiner tiefsten Tiefe, der Verwesung, dem Nichts, deutlich wurde, dass Gott ein Gott der Lebenden und nicht der Toten ist.“
Auferstehung gegen Historie Von Hans Joachim Iwand Es wird niemals möglich sein, dessen habhaft zu werden, was als die Osterbotschaft … Mehr
Hans Joachim Iwand, Gedanken zu Karfreitag: „Mein Heil liegt darin begründet, dass es Gott um seine Sache geht und meine (böse) Sache in diese seine (gute) Sache eingeschlossen ist. Dem pro me Gottes, an das ich mich im festen Glauben halte, liegt ein pro se Gottes zugrunde! Es geht Gott hier, in der Tilgung und Aufhebung meiner Sünden, um seine Gerechtigkeit und seine Gnadenwahl.“
Gedanken zu Karfreitag Von Hans Joachim Iwand Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11: „Jesus Christus hat die drei Möglichkeiten, bei denen das Kreuz umgangen wird, als Versuchungen enthüllt. Er hat die Unvereinbarkeit dieses Weges mit dem der wahren Erlösung statuiert, wir haben die Ur-Entscheidung nicht mehr zu treffen“.
Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11 Von Hans Joachim Iwand Eins wird jede Predigt dieses berühmten, an Tiefe unerschöpflichen Textes als Gesamtausrichtung … Mehr
Hans Joachim Iwand zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945: „Eigentlich müsste man denken, dass wir Überlebenden jedes Glied dieses so hart getroffenen Volkes, wenn es zurückkehrt oder unter uns lebt, in ganz besonderer Weise ehren müssen. Es sind ja die letzten Lebenden, an denen wir noch etwas gutmachen können, nicht gutmachen im ewigen, aber doch im zeitlichen Sinn. Ich sehe es immer als eine besondere Gnade an, wenn einer von ihnen, der dies überstanden hat, unser Haus betritt.“
Zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945[1] Von Hans Joachim Iwand Als die Judenverfolgung in Deutschland begann, haben wir … Mehr
Hans Joachim Iwand, Gott mehr gehorchen als den Menschen! Evangelisch-theologisches Gutachten zur Frage des Widerstandsrechts (1952): „Dieser Anomos, der gesetzlose Mensch, ist nach der Auffassung des Neuen Testaments und aus der Lehre Jesu selbst der eigentliche Anti-Christ. Es ist der gesetzlose Mensch, der den sittlichen Charakter des Rechts innerhalb aller Ordnungen des Glaubens und des bürgerlich staatlichen Lebens so zersetzt, dass der ganze Körper des Staatswesens bis in die letzten Fugen hinein von einem Gift zerfressen wird und alles zur Auflösung bringt, was heilig ist im Himmel und auf Erden.“
Nachdem Otto Ernst Remer im Mai 1951 bei einer Parteiveranstaltung der Sozialistischen Reichspartei die Attentäter des 20. Juli 1944 als … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Jesaja 58,8-12a: „Unsere Wege enden … nur bei einem solchen Gott, in dem wir uns selbst widerspiegeln. Unsere Gedanken, wenn wir sie als Himmelsleiter benutzen, führen immer nur zu den Höhen, die die Menschen überhaupt erreichen, und zu den Bildern, die Menschen sich aus ihrem Geist heraus gemacht haben.“
Predigtmeditation zu Jesaja 58,8-12a Von Hans Joachim Iwand Suchet den Herrn, da er sich Enden läßt,mit ihn an, da er … Mehr
Hans Joachim Iwand in einem Brief zum Tod des Pianisten Edwin Fischer 1960: „Der Tod ist eine furchtbare Sache, ich habe oft versucht in Liebe und Leidenschaft durch die Ritzen zu gucken, die er zwischen hier und dort offen gelassen hätte, aber es sind keine und man sieht letzten Ende doch immer nur wie in einen Spiegel. Gott hat fest zugemacht, damit er uns einmal wirklich überraschen kann.“
Zum Tod des Pianisten Edwin Fischer Von Hans Joachim Iwand Nachdem der Pianist Edwin Fischer am 24. Januar 1960 gestorben … Mehr
Hans Joachim Iwand über die Kirche und Israel (Predigtmeditation zu Epheser 2,19, 1946): „Es war schon längst ein Haus Gottes, ein Volk Gottes da, es war längst Gott offenbar in seinem Willen und seiner Verheißung, es war längst Offenbarung geschehen, es war, wie Luther gern sagt, Kirche da seit Beginn der Welt. Es war ein Volk da, das sich Gott zum Eigentum erwählt hatte und das er wunderbar geführt, mit dem er sich in einzigartiger Weise verbunden hatte.“
Predigtmeditation zu Epheser 2,19 (Wochenspruch 7. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand So seid ihr nun nicht mehr Gäste … Mehr