Da hatte Hans Jonas („Der Gottesbegriff nach Auschwitz“ ) ein feines Gespür dafür gehabt, welche Gebetssätze aus Etty Hillesums Tagebücher … Mehr
Kategorie: Gottesdienste und Liturgie
Hans Joachim Iwands Pfingstpredigt über Hesekiel (Ezechiel) 37,1-14 vom Mai 1944: „Das ist das Feld der Totengebeine, wo jeder Mensch hart und leblos wird, wo das Gewissen verstummt, wo keiner mehr glaubt, keiner mehr betet, wo alle in jener furchtbaren Gleichheit des Nichts ihre Wesensgestalt und Farbe ihres Wesens verlieren. Das ist das Bild, das der Prophet sieht. Und nun fragt Gott: Glaubst Du, dass diese Gebeine leben?“
Da ist nach einem schweren alliierten Bombenangriff auf Dortmund die Marienkirche in Dortmund provisorisch vom Schutt gereinigt. Es steht der … Mehr
Nach dem Attentat die First Baptist Church of Sutherland Springs ganz in Weiß
Beeindruckend ist, wie die First Baptist Church of Sutherland Springs (Texas) als Gedenkstätte hergerichtet wurde. Dort hatte ja am 5. … Mehr
Wenn der Tod am Anfang steht. Eltern trauern um ihr totes neugeborenes Kind
Von der Deutschen Bischofskonferenz ist im Mai die dritte, überarbeitete Auflage der Arbeitshilfe „Wenn der Tod am Anfang steht. Eltern … Mehr
‚Die mit Ernst Christen sein wollen‘ (Martin Luther, Vorrede zur Deutschen Messe) und Stanley Hauerwas’/William H. Willimons Programmschrift ‚Christen sind Fremdbürger‘ (Resident Aliens): „Wir glauben, dass sich in Anerkennung dieser Realität eine kopernikanische Wende in der Weltsicht von Christen abzeichnet, die das, was es heißt, heute Kirche in der Welt zu sein, auf eine völlig andere Grundlage stellt. Nun werden unsere Kirchen frei, ihre eigenen Wurzeln neu zu begreifen und der Synagoge ähnlicher zu werden – einer Glaubensgemeinschaft, die nicht die Welt darum bittet, zu tun, was nur die Glaubensgemeinschaft selbst tun kann.“
„Die mit Ernst Christen sein wollen“ (Martin Luther) und Hauerwas-Willimon „Christen als Fremdbürger“ In seiner Vorrede zur Deutschen Messe von … Mehr
Hermann Lübbe über das Evangelische Kirchengesangbuch und die Kontingenzbewältigung: „Wer vom Gesangbuch in intentio directa Gebrauch macht, dankt Gott, bringt Bitten vor ihn, klagt oder singt zum Pfingstfest. Die Auskunft aber, eben darum handele es sich doch – jedenfalls in unserer hiesigen Religion oder Konfession – und nicht um ‚Kontingenzbewältigung durch Anerkennung unserer schlechthinnigen Abhängigkeiten‘, macht aus einem Reflexionsverhältnis eine windschiefe Alternative.“
Über das Evangelische Kirchengesangbuch (EKG) Hermann Lübbes Thema in Sachen Religion ist die Kontingenzbewältung. So beschließt er seinen Vortrag „Kontingenzerfahrung … Mehr
Segen für Trauernde (bei Trauerfeiern und Bestattungen): „Er berge eure Trauer in seiner Hand, Er trage euch, wo ihr loslassen müsst, Er halte euch in der Tiefe eures Schmerzes.“
Segen für Trauernde Der HERR segne euch und begleite euch in diesen Stunden und Tagen. Er berge eure Trauer in … Mehr
Jürgen Moltmann über Leiden und die Theodizee-Frage: „Wer in seinem Schmerz nach Gott schreit, der stimmt bewußt oder unbewußt in den Todesschrei Jesu Christi ein“
Leiden/Theodizee Von Jürgen Moltmann Die Gottesfrage ist mit der Erfahrung von Leiden zutiefst verbunden. Auf der einen Seite rufen Menschen … Mehr
Wie heißen die vierzig Tage vor Ostern (Quadragesima) richtig: „Weder die Bezeichnung ‚Fastenzeit‘ noch ‚Passionszeit‘ treffen die eigentliche Intention der Quadragesima. Jesu Hingabe für uns Menschen gilt es das ganze Jahr über zu bedenken; ‚Fastenzeit‘ hingegen betont ein menschlicherseits zu erbringendes Werk. Besser wären ‚Vorösterliche Besinnungszeit‘: Unter der Anleitung des Wortes Gottes nehme ich mich als Sünder in meinem (Un-)Verhältnis zum dreieinigen Gott wie auch zu meinen Mitmenschen wahr. Damit öffne ich mich neu für das göttliche Pascha-Mysterium sowie für die unbedingte Heilszusage des Evangeliums in Jesu Namen.“
Wie heißen die vierzig Tage vor Ostern (Quadragesima) richtig? Gemeinhin ist bezüglich der vierzig Tage vor Ostern (Quadragesima) im deutschsprachigen … Mehr