Gerhard von Rad, Die Wirklichkeit Gottes (1958): „So die Dinge zu sehen, so das Leben von Gottes Hän­den umgriffen zu wissen, das ist gewiß keine Methode der Welterkenntnis, die wir andemonstrieren könnten, es ist keine allgemeine Wahrheit und kein verfügbarer Schlüssel, den wir womöglich in Massenproduktion herstellen und ausgeben könnten; es ist etwas ganz anderes: Es ist eine Botschaft. An die Wirklichkeit Gottes zu glauben, ist ein Geschenk des Heiligen Geistes.“

Die Wirklichkeit Gottes Von Gerhard von Rad Auf die Frage nach der Wirklichkeit Gottes reagieren die heutigen Menschen auf eine … Mehr

Gerhard von Rads Kommentar und Predigtmeditation zu 1Mose 50,15-21 (ATD und GPM): „Man hört und liest nicht selten geistliche Biographien, die sich unterfangen, Gottes Wege und Pläne bis in Einzelheiten hinein rückschauend in dem betreffenden Lebensgang aufzuzeigen. Aber es ist zu fragen, ob damit nicht die Kompetenz unseres Glaubens über­schritten wird.“

Kommentar zu 1Mose/Genesis 50,15-21 Von Gerhard Rad 15 Als nun die Brüder Josephs sahen, daß ihr Vater gestorben war, da … Mehr

Gerhard von Rads Predigt über Psalm 1,1-3: „Hast du das wirklich nie erlebt, daß dir vielleicht nur ein Satz in einer Predigt einen Blick freigegeben hat in eine Herrlichkeit des Wortes Gottes, die dich vor Wonne hat erzittern lassen? Ein Satz, vielleicht nur ein Wort der Bibel ist in einer Köstlichkeit auf dich zugekom­men und in einem Licht, das nicht von dieser Welt ist, und es hat dich als die Wahrheit, als ein Wort, ein Ruf aus unserer Heimat ergriffen.“

Predigt über Psalm 1,1-3 Von Gerhard von Rad Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen,noch tritt auf den … Mehr

Gerhard von Rad, Predigtmeditation zu Jeremia 31,31-34: „Gott selbst will den vollkommenen Gehorsam, der den Menschen endlich in Einklang mit seinem Schöpfer bringen wird, wirken. Er will selbst — wie wir auch sagen können — den neuen Men­schen schaffen. Es wird das nicht dadurch geschehen, daß der Mensch mit wunderhaften Kräften und Fähigkeiten ausge­stattet wird, jedenfalls nicht durch eine Befreiung von den Nöten und Grenzen, die ihn jetzt einengen. In erhabener Einseitigkeit wird die Erneuerung des menschlichen Herzens für voll­kommen zu­reichend zur Heilung des gestörten Gottesverhältnisses gehalten — eben dadurch, daß dem Menschen Gottes Gebot ins Herz ge­schrieben wird, so daß er ganz von sich aus nichts anderes als Gottes Willen will, leb ist freilich mehr als unser ‚Herz‘; es ist nach alttestamentlicher Vorstellung nicht nur der Sitz des Gefühls, sondern auch des Verstandes und Willenslebens.“

Im Hinblick auf den alttestamentlichen Predigttext für den sechsten Sonntag nach Ostern (Exaudi) hier eine Predigtmeditation von Gerhard von Rad: … Mehr