Wenn biblische Schriften im Gottesdienst nur noch als zitationspassende Texte angeführt werden Jetzt ist man so weit, dass exegetische Schriftbezeichnungen … Mehr
Kategorie: Gebete und Segen
Taufe als Gottesgeschenk: „Es wird nicht nur der Lebensweg eines Menschen in dieser Welt gesegnet, sondern es wird ihm auch das ewige Leben in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott versprochen. Die göttliche Treue in Christus gilt; selbst menschliches Fremdgehen kann sie nicht zur Scheidung bringen. Dennoch ist für uns Menschen mit der (Kinder-)Taufe nicht alles getan. Vielmehr ist unser eigener Glaube an Christus gefordert.“
Taufe als Gottesgeschenk Die Taufe tut Menschen offensichtlich gut. Andernfalls ist es ja kaum zu erklären, dass Eltern ihre Kinder … Mehr
Hans Walter Wolff über das Gotteslob in seiner Anthropologie des Alten Testaments: „In dieser Rühmung findet die Bestimmung des Menschen zum Leben in der Welt, zum Lieben des Mitmenschen und zum Beherrschen der außermenschlichen Schöpfung ihre wahrhaft menschliche Erfüllung. Sonst wird der Mensch als sein eigener Abgott zum Tyrannen, oder er verliert im Verstummen zur Sprachlosigkeit seine Freiheit.“
Von Hans Walter Wolff stammt der folgende Text aus seiner Anthropologie des Alten Testaments, der auf das österliche Halleluja einstimmt: … Mehr
„Widersagen Sie dem Satan?“ Vom gottesdienstlichen Siezen oder warum es in der Kirche ‚unhöflich‘ zuzugehen hat: „Da darf man dann doch der vermeintlich traditionsbewussten römisch-katholischen Kirche ins Gedächtnis rufen, dass das ‚Sie‘ als Personalpronomen dritte Person Plural eine indirekte Anrede ist, die der Kirche als Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern im Herrn wesensfremd ist. Wie es ja das Wort ‚Höflichkeit‘ aussagt, ist diese distanzhaltende Anrede dem adeligen Hof angemessen, nicht aber einer Gemeinde, für die das Wort des Apostels Paulus gilt: ‚Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.'“
Vom gottesdienstlichen Siezen Da kann man auf das liturgische Feingefühl in der evangelischen Kirche stolz sein. In der Taufagende der … Mehr
Ein Gebet zum Herrenwort: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2.Korinther 12,9): „Was Du für mich am Kreuz gewonnen hast, muss ich nicht für mein Leben erlangen. Wo ich auf Dich blicke, verliert sich meine Selbstbestärkung. Wenn ich Dir Glauben schenke, bin ich kein Versager.“
Gebet zum Herrenwort: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“(2.Korinther 12,9) Christus Jesus,Deine Geburt im Stall,Deine Taufe im Jordan,Dein Schmerzensweg … Mehr
Ein Morgengebet für das neue Jahr: „Fülle Du meine Hände mit Gutem, dass ich geben kann, was andere brauchen.“
Guter Gott,diesen Tag und das neue Jahrempfange ich aus Deinen Händen.Erfülle mein Herz mit Deinem Geist,dass ich Dich finde,wo immer … Mehr
Gebetsautismus im Evangelischen Gesangbuch im Gefolge Immanuel Kants: „Da überdem Menschen alles, was eigentlich nur auf ihre eigene moralische Besserung Beziehung hat, bei der Stimmung ihres Gemüts zur Religion, gern in Hofdienst verwandeln, wo die Demütigung und Lobpreisungen gemeiniglich desto weniger moralisch empfunden werden, jemehr sie wortreich sind: so ist vielmehr nötig, selbst bei der frühesten mit Kindern, die des Buchstabens noch bedürfen, angestellten Gebetsübung, sorgfältig einzuschärfen, dass die Rede (selbst innerlich ausgesprochen, ja sogar die Versuche, das Gemüt zur Fassung der Idee von Gott, die sich einer Anschauung nähern soll, zu stimmen) hier nicht an sich etwas gelte, sondern es nur um die Belebung der Gesinnung zu einem Gott wohlgefälligen Lebenswandel zu tun sei, wozu jene Rede nur ein Mittel für die Einbildungskraft ist; weil sonst alle jene devote Ehrfurchtsbezeugungen Gefahr bringen, nichts als erheuchelte Gottesverehrung statt eines praktischen Dienstes desselben, der nicht in bloßen Gefühlen besteht, zu bewirken.“
Gebetsautismus im Evangelischen Gesangbuch im Gefolge Immanuel Kants Im Evangelischen Gesangbuch Ausgabe Bayern/Thüringen finden sich unter den Nummern 896, 897 … Mehr
Warum „Buße“ an sich eine heillose Angelegenheit ist: „Dem Wort ‚Buße‘ geht die Bedeutung einer Ausrichtung jenseits seiner selbst ab. Wer ‚büßt‘, kehrt nicht etwa um, sondern kehrt vielmehr in sich (und bleibt darin Sünder – homo incurvatus in se ipsum).“
Warum „Buße“ an sich eine heillose Angelegenheit ist Ausgerechnet die revidierte Luther-Bibel in der Neufassung von 2017 hält am Wort … Mehr
Martin Luther in seiner Vorrede zum Psalter über die Sprachkraft der Psalmen: „Was ist aber das meiste im Psalter anderes als solch ernstliches Reden in allerlei solchen Sturmwinden?“
Über die Sprachkraft der Psalmen In seiner Vorrede zum Psalter in der Deutschen Bibel weiß Martin Luther über die Sprachkraft … Mehr