Romano Guardini, Liturgie als Spiel (Vom Geist der Liturgie, 1919): „In der Liturgie wird dem Menschen Gelegenheit geboten, dass er, von der Gnade getragen, seinen eigensten Wesenssinn ver­wirkliche, dass er ganz so sei, wie er seiner göttlichen Bestimmung gemäß sein sollte und möchte: ein ‚Kind Gottes‘. In der Liturgie soll er vor Gott ’sich seiner Jugend erfreuen‘.“

Einer der besten Texte in Sachen Liturgie ist immer noch Romano Guardinis „Vom Geist der Liturgie“. Darin enthalten ist ein … Mehr

Das selbstbezügliche Gebet und die Gottvergessenheit: „Nicht selten erweist sich das gottesdienstliche ‚Gebet‘ als eine Art Selbstgespräch, in dem lediglich laut gedacht wird, ohne tatsächlich etwas von Gott zu erwarten. Diese Erwartungslosigkeit des Betens führt in der Liturgie – insbesondere im allgemeinen Kirchengebet – zu rein kognitiven Bitten (‚Herr, lass uns erkennen, dass …‘) oder zu adressatlosen ‚Litaneien‘.“

Das selbstbezügliche „Gebet“ und die Gottvergessenheit In der Bibel findet sich weder ein griechischer noch ein hebräischer oder lateinischer Begriff, … Mehr