Lernen, frei zu sein. Der Weg der Fastenzeit Von Timothy Radcliffe Die Fastenzeit steht vor der Tür. Schwere Krankheit kann … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532: „Bin ich auch ein Sünder in mir, so bin ich doch kein Sünder in Christus, der uns zur Gerechtigkeit gemacht ist, sondern bin gerecht und gerechtfertigt durch den gerechten und rechtfertigenden Christus, der darum ein Rechtfertiger ist und heißt, weil er zu den Sündern gehört und Sündern gesandt ist.“
Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532 (gehalten vom 10.6. – 6.8. 1532) Einleitung: Das Thema des Psalms … Mehr
Heinz Schürmann, „Pro-Existenz“ als christologischer Grundbegriff: „‚Pro-Existenz‘ will somit letztlich als ‚Existenz-Stellvertretung‘, als Lebensäquivalent verstanden werden, als stellvertretende Totalhingabe für (pro) den irreparabel dem Tod verfallenen Menschen, die letztlich nur als ‚Austausch‘ (commercium) durch Gott in dessen ‚Sohneshingabe‘geleistet werden kann.“
„Pro-Existenz“ als christologischer Grundbegriff Von Heinz Schürmann EINFÜHRENDE VORBEMERKUNGEN[1] Seit Jahren kann man in Budapest und in Prag, recht vereinzelt … Mehr
Brief eines jungen Pfarrers aus der DDR an Karl Barth 1958: „Ohne weitere Punkte aufzählen zu wollen, dürfen wir abschließend das Urteil wagen, daß sich die Ideologie der SED mehr und mehr zur Ideologie des Staates auswächst, die Identifikation von Partei und Staat in zunehmendem Maße vollzogen wird und der Christ sich nicht mehr nur von einer militant-aggressiven atheistischen Propaganda gefordert sieht, sondern einer ungeniert atheistischen Staatsmacht ausgesetzt ist.“
Brief eines jungen Pfarrers aus der DDR an Karl Barth 1958 Da schrieb ein junger Pfarrer zusammen mit einem Kollegen … Mehr
Karl Barth, Brief an einen Pfarrer in der Deutschen Demokratischen Republik (1958): „Könnte es nicht sein, liebe Brüder in der so gefährdeten Ostzone, daß es Ihre besondere Berufung werden könnte, uns Anderen das Leben einer den neuen Weg einer Kirche für das Volk (statt des Volkes) suchenden und vielleicht schon antretenden christlichen Gemeinde als «Gottes (allen Ernstes besonders) geliebte Ostzone» exemplarisch vorzuleben?“
Brief an einen Pfarrer in der Deutschen Demokratischen Republik (1958) Von Karl Barth Da schrieb ein junger Pfarrer zusammen mit … Mehr
Wilhelm Freiherr von Pechmanns Forderung nach einer kirchlichen Erklärung zur Judenfrage vom April 1933: „Wir bekennen uns zu allen Gliedern unserer Kirche ohne Unterschied der Abstammung, auch und gerade zu denen, die ganz oder teilweise jüdischer Abstammung sind. Wir fühlen mit ihnen und wir werden für sie eintreten bis zu den Grenzen des Möglichen.“
Am 10. Februar 1948, also heute vor 75 Jahre verstarb Wilhelm Freiherr von Pechmann: Wilhelm von Pechmann Angstvoll walten diese … Mehr
Wilhelm Vischer, Du sollst dir kein Bildnis machen (1956): „Der Gott, der Israel verbietet, ihn in einem Bilde darzustellen, ist Derselbe, der den Himmel und die Erde geschaffen hat. Seine Schöpfung ist das vollkommene Kunstwerk der Architektur und Technik, der Formen und Farben, Harmonien und Melodien, Tänze, Dufts und Geschmacks. Wenn er an ihr arbeitet – und bis jetzt arbeitet er an ihr (Joh. 5, 17) –, dann ist der Genius der Kunst, «die Weisheit»“
Du sollst dir kein Bildnis machen Von Wilhelm Vischer «Moses, um des Volkes sich für die Zukunft zu versichern, stiftete … Mehr
Ernst Keils fiktiver „Brief an eine Gläubige“ von 1866. Wie sich der Herausgeber der Zeitschrift ‚Die Gartenlaube‘ Bigotterie liberaltheologisch vorgestellt hat: „Madame, Sie haben um Ihr Herz eine Rinde gelegt, eine Rinde, so fest und sicher, daß kein Athemzug Menschlichkeit, kein Körnlein Gemüth hinein kann, selbst wenn das Herz oft darnach lechzte. Und diese Rinde heißt der – kirchliche Glaube.“
Brief an eine Gläubige Von Ernst Keil Madame! Als Sie mich vor Kurzem fragten, weshalb ich die Kirche, diesen Zufluchtsort … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Das Bild Gottes (Het beeld Gods, 1942): „Der Geist wird ausgegossen und segelt über die Welt, der Geist geht schöpferisch aus und weht über unsere christlichen, selbstsicheren Herzen, um die Fensterläden zu zerbrechen, damit wir offen sein können für den Zugriff der Strahlen, die anders sind als alle dämonische Strahlen auf der Welt. Das von diesen Strahlen erzeugte Bild ist eine Geschichte: Es ist die Geschichte Jesu, und sie ist es deine Lebensgeschichte.“
Das Bild Gottes (Het beeld Gods) Von Kornelis Heiko Miskotte „Und wir alle, indem wir die Herrlichkeit des Herrn mit … Mehr