Jetzt weiß man es offiziell, auf welchem Niveau das Reformationsjubiläum in den Gemeinden zu feiern ist. Heute kam das Werbematerial … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Hans Joachim Iwands Predigt über 2. Korinther 5,19-21: „Gott stellt den Karfreitag mitten hinein in die Welt. Es geht darum, dass Gott genau da, wo wir meinen, den Glauben an ihn zu verlieren, mitten in der verlorenen und gottlosen Welt das Zeichen seines Sieges, seiner Barmherzigkeit, seiner rettenden und richtenden Überlegenheit aufgerichtet hat.“
Versöhnung in Christo akademisch lehren ist das eine. Das Wort von der Versöhnung auf den Glauben hin in einer Predigt … Mehr
Hans Joachim Iwand, Wunder der Weihnacht (1950): „Das Wunder der Weihnacht ist dies: Das, was für den natürlichen Menschen jenseits des Todes liegt, ist in dem Gottmenschen diesseits der Todesgrenze, ist mitten in dieser Todeswelt erschienen und hat eben damit diese gesprengt und aufgehoben. Das ist die Wendung, die mit der Geburt des Sohnes Gottes in Bethlehem Ereignis geworden ist: Alles, was wir Menschen als Wirklichkeit anzusprechen uns gewöhnt haben, ist nun in Frage gestellt, und alles, was wir verloren zu haben schienen, ist Gegenwart geworden.“
Von 1946 bis 1951, also während seiner Zeit als Professor für Systematische Theologie in Göttingen hatte Hans Joachim Iwand ab … Mehr
Hans Jochim Iwand, „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Osterpredigt über Johannes 14,19): „Teilweise liegt unser Leben noch in der Todesnacht, aber es hat eine Mitte bekommen, wo es hell ist. Es ist hineingekommen in die Kraft der Verheißung Gottes, die Leben, ewiges Leben verheißt. Und wenn wir irre werden wollen an ihr, weil der Tod so stark ist in uns und das Leben so schwach, weil der Tod der Sünde Sold ist und wir abendländischen Nihilisten in dieser Sache einiges geleistet haben und noch leisten, dann steht diese Verheißung vor uns als Gegenwart, als erfüllt in Jesus, dem lebendigen Herrn. Das ist Ostern! In ihm ist sie ein für allemal Ereignis geworden.“
Was für ein Vermächtnis. Die letzte Predigt Hans Joachim Iwands war seine Osterpredigt am 17. April 1960 in Bonn. Vierzehn … Mehr
Søren Kierkegaards Kritik am Pfarrberuf in Will der Staat in Wahrheit dem Christentum dienen, so möge er die 1000 Broterwerbe wegnehmen: „Die weitaus größere Anzahl hätte gar keine Berufung, Christentum zu verkünden, sondern betrachtet es simplement als Broterwerb.“
Am 24. Mai 1855 erschien in Kopenhagen die erste Nummer einer Zeitschrift, die von Søren Kierkegaard erdacht, herausgegeben und verfasst … Mehr
Evangelischer Gehorsam: „Hören und Gehorchen sind ein Beziehungsgeschehen, in dem jemand sich akustisch auf den Anspruch eines anderen ausrichtet, so wie dies in der hebräischen Interjektion hinneni (‚hier bin ich‘) zum Ausdruck kommt. Wer einem Anspruch gehorcht, vertraut sich dem anderen an. Nirgends besser als im sogenannten šemă‘ jiśrā’el kommt dies zur Sprache: ‚Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.‘ Auf den Herrn hören heißt nichts anderes als von dessen Erwählung eingenommen zu sein. Von solch einem kommunikativen Anspruchsgehorsam ist ein Befehlsgehorsam zu unterscheiden, wo auf Grundlage eines externen Statusrahmens ein rangmäßig ‚Untergebener‘ (subiectum) dem Befehl eines Superiors bedingungslos zu folgen hat.“
Evangelischer Gehorsam (Mission als Namenszeugnis) Von Jochen Teuffel Gehorchen kommt von Hören Auch wenn man es nicht gerne hören mag; … Mehr
Lesslie Newbigin – Das Evangelium und unsere westliche Kultur: „Wie kaum ein anderer Bischof im 20. Jahrhunderts hat er persönlicher Glaube, seelsorgerlicher Hirtendienst, organisatorische Klugheit, ökumenische Weite, politisches Gerechtigkeitsempfinden, theologische Sprachfähigkeit und soziologische Reflexion miteinander verbunden.“
Für ein neues Buchprojekt von Johannes Nehlsen und Roland Werner „Gesichter und Geschichten der Reformation“ im Fontis-Verlag für den Herbst … Mehr
Friedrich Justus Perels Brief an seine Frau Helga nach dem Todesurteil 1945: „Ich bin ganz getrost, wie alles auch werden mag. In dieser Zeit habe ich viel innere Hilfe erfahren. Das Entscheidende für uns alle ist: Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck- und Ehrenkleid.“
Ein eindrückliches Christus-Zeugnis findet sich in den letzten Briefen Friedrich Justus Perels (1910-1945) an seine Frau Helga. Durch seinen Freund … Mehr
Dietrich Bonhoeffer in seiner ‚Ethik‘ über Verantwortung und Stellvertretung: „Weil Jesus, – das Leben, unser Leben, – als der Menschgewordene Sohn Gottes stellvertretend für uns gelebt hat, darum ist alles menschliche Leben durch ihn wesentlich stellvertretendes Leben.“
Warum hast du das getan? Wie konntest du nur? Fragen, die auf die eigene Verantwortung zielen. Für mich sind dazu … Mehr