Nr. 444 Neu-Ulm, den 28. Juni 1938.Evang.-Luth. Dekanat Leipheimin Neu-Ulm An dieHerren Amtsbrüder des Kirchenbezirkes Leipheim. Betreff: Treueid der … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Bischof Meisers Schreiben an die Pfarrer zur Ableistung des Treueeids auf Adolf Hitler (1938): „Der Eid wird geleistet auf Grund der in § 174 DBG. den öffentlichen Religionsgesellschaften erteilten Ermächtigung. Eine ausdrückliche Beauftragung, wie sie etwa in Hamburg der dortige Reichsstatthalter dem Landesbischof erteilt hat, liegt in Bayern nicht vor“
Brief an die Pfarrer Der Landesbischofder Evang.-Luth. Kirche in Bayern r.d.Rheins An die München, den 20. Juni 1938aktiven Herren … Mehr
Karl Steinbauers Brief an den Landeskirchenrat in Sachen kirchlicher Treueeid auf Adolf Hitler (1938): „Sie sind unser Bischof und haben zu solchen Reden kein Recht. Entweder Sie sind in der Lage, uns mit dem Wort Gottes von unserem Standpunkt zu lösen und für Ihren Weg im Gewissen zu binden, oder Sie haben sich, wenn Sie Ihrerseits nicht in der Lage sind, zu binden oder zu lösen, sich selbst vom Wort Gottes binden zu lassen.“
Karl Steinbauer Senden, am 12.Juni 1938Senden / Iller Trinitatisfest An den Evang.-luth. Landeskirchenratin München Betreff: Vereidigung Die am vergangenen Donnerstag … Mehr
Bischof Meisers Brief an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultur in Sachen Treueid auf Adolf Hitler vom Mai 1938: „dass es gut sei, wenn die Geistlichen unserer Kirche auch öffentlich bezeugten, dass an ihrer Treue zu Führer und Volk kein Zweifel bestehen kann.“
Brief an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultur in Sachen Treueid auf Adolf Hitler Von Hans Meiser Was der … Mehr
Karl Barths „Erklärung über das rechte Verständnis der reformatorischen Bekenntnisse“ vom Januar 1934: „… ist ein die Evangelische Kirche seit Jahrhunderten verwüstender Irrtum reif und sichtbar geworden. Er besteht in der Meinung, dass neben Gottes Offenbarung, Gottes Gnade und Gottes Ehre auch eine berechtigte Eigenmächtigkeit des Menschen über die Botschaft und die Gestalt der Kirche, das heißt über den zeitlichen Weg zum ewigen Heil, zu bestimmen habe.“
Zwischen „Theologische Existenz heute!“ vom Juni 1933 und der „Barmer Theologischen Erklärung“ vom Mai 1934 hat Karl Barth zum Jahreswechsel … Mehr
Karl Steinbauer im Brief an Bischof Meiser zum Treueeid der Pfarrer gegenüber Adolf Hitler (1938): „Der böse Geist will ins saubere Haus zurück. Wehe uns, wenn wir die uns gestellte Bekenntnisfrage nicht gerade in der Eidesfrage in Freimütigkeit und in aller Öffentlichkeit erledigen.“
Als im Frühjahr 1938 die lutherischen Bischöfe Marahrens, Wurm und Meiser per Gesetz beabsichtigten, den Pfarrern in ihrer Landeskirche einen … Mehr
Karl Barth zur Frage des «Treueeides» der Pfarrer auf Adolf Hitler 1938: „das runde, klare Nein, das darin besteht, dass dieser Eid nicht geleistet wird. Diese Form des Bekenntnisses ist, da der Gesprächspartner es denn nach dem Willen Gottes nicht anders haben will, heute geboten.“
Als im Frühjahr 1938 in der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union für Pfarrer die Einführung eines Treueeids auf Adolf Hitler … Mehr
Gutachten der Kirchlich-Theologischen Sozietät wider den Treueeid der Pfarrer auf Adolf Hitler (1938): „Hier gibt es wirklich nur ein Entweder-Oder, da es in der Kirche neben der potestas Jesu Christi die er durch sein Evangelium ausübt, keine andere potestas geben kann, die dann immer sofort von selbst zu einer potestas über derjenigen Christi werden muss“
Als im Frühjahr 1938 die lutherischen Bischöfe Marahrens, Wurm und Meiser per Gesetz beabsichtigten, den Pfarrern in ihrer Landeskirche einen … Mehr
Martin Widmann über Paul Schempp: „Der berufliche Weg Schempps war von Anfang an gepflastert mit Konflikten. Eine Stelle als Stadtpfarrer in Waiblingen gab er 1931 auf, weil er die zwangsweise Einziehung der Kirchensteuer ablehnte. . »Die Kirche des Neuen Testaments kennt nur die Waffen des Wortes.« Aus einer Religionslehrerstelle am Stuttgarter Olgastift wurde er als »politisch untragbar« entlassen, weil er nach dem 30. Januar 1933 im Lehrerzimmer gesagt hatte: »Jetzt gehe ich zu meinen künftigen Kriegerwitwen.«“
Der unerbittlichste und leidenschaftlichste Kritiker bischöflicher Kirchenpolitik während der NS-Diktatur dürfte der Iptinger Pfarrer Paul Schempp (1900-1959) gewesen sein. Martin … Mehr