Das Recht auf das leibliche Leben Von Dietrich Bonhoeffer Das leibliche Leben, das wir ohne unser Zutun empfangen, trägt in … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“
Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über … Mehr
Alexander Tsipko, Russland kann das Ideal des Leidens der Menschen nicht loswerden. Die unbändigen Fantasien der russischen Idee: „Keine einzige europäische Nation hat so etwas wie unseren Messianismus, der im Leiden den Sinn der Existenz seines Volkes sieht. Und meiner Meinung nach gibt es dafür eine Erklärung: Das russische Volk existiert, aber die russische Nation existiert nicht. Daher haben diejenigen, die über den Menschen stehen, kein Mitgefühl für die Schmerzen und Nöte der Menschen.“
Aufschlussreich ist, was der 80-jährigen russische Politikwissenschaftler Alexander Tsipko jüngst in Nesawissimaja Gaseta über die Ideologie der russischen „Armutsseele“ geschrieben … Mehr
Johannes Rau, Im Rat der Brüder: „‚Consolatio fratrum‘ sagte man wohl in der alten Kirche. Rat der Brüder. Ich habe lernen können, weil ich erfahren konnte, daß es das noch heute gibt. Dass Menschen sich anhören, sich zuhören, sich einander öffnen und dann einander wägend raten, das ist eine richtunggebende Erfahrung meines Lebens.“
Im Rat der Brüder Von Johannes Rau Unter meinen Geschwistern galt ich als „die Leseratte“, weil ich nie genug bekommen … Mehr
Federico José Pagura’s Appeal „Missionary, go home . . . or stay“ from 1972: „If you are not able to love and respect as equals those whom one day you came to evangelize as “lost”, MISSIONARY, GO HOME.“
Missionary, Go Home . . . or Stay By Federico José Pagura, then Bishop of the Methodist Church in Costa … Mehr
Patriarch Kyrills neueste Kriegspredigt vom 8. Mai: „Wir müssen heute alle zusammen sein – niemanden bedrohen, niemanden angreifen, aber absolut bereit sein, jede Aggression gegen unser Volk und unser Land abzuwehren. Möge der Herr uns helfen, nicht von dem geschichtlichen Weg abzuweichen, der für unser Volk und unser Land bestimmt ist, das heute eine große Kraft ist, die zweifellos die Welt, in den Worten des Apostels, vor der schrecklichen und verderblichen gottlosen zivilisatorischen Entwicklung bewahrt.“
Wie sehr doch Patriarch Kyrills Ansprachen an deutsche Kriegspredigten aus dem 1. Weltkrieg erinnern (aufschlussreich die liturgische Machtinszenierung in Bildern): … Mehr
Iring Fetscher, Zuversicht – trotz allem: „Ohne die Erfahrung des Krieges wäre mir nicht bewußt geworden, wie sehr Menschen den Glauben an Gott brauchen, wie unmöglich es ihnen ist, die Sinnlosigkeit von Not, Gewalt und Tod zu ertragen, ohne die Hoffnung. Wie wenig sie zu hoffen vermögen, ohne einen Glauben an Gott.“
Zuversicht – trotz allem Von Iring Fetscher Wie wird man zu dem, der man ist? Diese Frage habe ich mir … Mehr
Patriarch Kyrills unsägliche Volkstrauertagspredigt: „Wir wollen mit niemandem Krieg führen. Russland hat noch nie jemanden angegriffen. Es ist erstaunlich, dass ein großes und mächtiges Land noch nie jemanden angegriffen hat – es hat nur seine Grenzen verteidigt. Möge Gott dafür sorgen, dass unser Land bis zum Ende des Jahrhunderts so sein wird – stark, mächtig und gleichzeitig von Gott geliebt. Wir bitten den Herrn, seine Liebe nicht von unserem Volk und unserer Kirche abzuwenden, den Behörden Weisheit zu schenken, unser Volk im Glauben, in der Frömmigkeit und in der Weisheit zu stärken, uns Kraft zu geben, für die Erhaltung des freien und unabhängigen Lebens unseres Volkes und unseres Landes zu arbeiten, zu leben und, wenn nötig, zu kämpfen.“
Predigt des Patriarchen zum Volkstrauertag nach der Göttlichen Liturgie in der Erzengel-Kathedrale des Moskauer Kremls 3. Mai 2022 Am Dienstag, … Mehr
Martin Luthers Urteil über die Mönchsgelübde (De votis monasticis Martini Lutheri iudicium 1521, vollständiger Text): „Wer mit christlichem und frommem Sinn gelobt, der wird notwendig so vor Gott denken: Siehe da, mein Gott, diese Art des Lebens gelobe ich dir, nicht weil ich glaube, dies sei der Weg zur Gerechtigkeit und zum Heil und zur Genugtuung für die Sünden. Solche Meinung möge deine Barmherzigkeit von mir abwenden. Sie würde über die Maßen meinen Herrn Christus beleidigen; denn dies hieße seine Verdienste leugnen und sein Blut für besudelt erachten, und deinen Sohn zum Gespött mache.“
Martin Luthers Urteil über die Mönchsgelübde (De votis monasticis Martini Lutheri iudicium 1521) Von Martin Luther Einleitung Wie sehr Luther … Mehr