„Die Wahrheit wird euch freimachen“ Über die internetöse Gesellschaft: „‚Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.‘ (Matthäus 7,1f) Jesu Ermahnung aus seiner Bergpredigt gilt in besonderer Weise für unsere Zeit. Christen dürfen andere im Internet nicht verächtlich machen oder an den Pranger stellen. Gegenteilige Ansichten können – mitunter auch hart – kritisiert werden, solange zwischen Person und Position unterschieden und die eigene Kritik begründet wird. Und schließlich heißt es, sich die Möglichkeit eigenen Irrens eingestehen zu können.“

„Die Wahrheit wird euch freimachen.“ Über die internetöse Gesellschaft In den letzten 20 Jahren ist unsere Gesellschaft durch eine Medienrevolution … Mehr

Ein Gebet im Staunen über das All in Anlehnung an Psalm 8: „Wenn ich all die fernen Sterne sehe, das schimmernde Band der Milchstraße, die Spiralnebel in den Tiefen des Raumes, frage ich mich: Was sind wir Menschen, dass du uns in deinen Blick nimmst, dass du zu uns sprichst. Kurz und vergänglich ist uns das Leben, es kann sich mit deiner Zeit nicht messen. Hinfällig wird es vor unseren Augen, kehrt als Staub zum Erdboden zurück, wovon es genommen ist. So richte unseren Blick auf deinen Sohn Jesus Christus – Licht der Welt, das nicht in den Dunkelraum des Kosmos zurückfällt –, damit wir in ihm dein gütiges Antlitz schauen.“

Was sind wir Menschen, dass du uns in deinen Blick nimmst. Gebet in Anlehnung an Psalm 8 Himmlischer Vater,Du unser … Mehr

Was heißt andere Menschen zu respektieren: „Als Christ andere Menschen respektieren heißt nicht einfach (nur) deren eigenes Personsein anzuerkennen, sondern für diese das göttliche Handeln in Schöpfung und Erlösung zu berücksichtigen (respecto), das sie mit einem selbst unwiderruflich verbindet. Nicht das, was im Menschsein selbstbezüglich enthalten ist, sondern das, was göttlicherseits uns Menschen zukommt, verschafft im biblischen Sinne Respekt.“

Was heißt andere Menschen zu respektieren Alle Welt redet von zwischenmenschlichem Respekt, nur nicht in der deutschsprachigen Ethik. Stattdessen wird … Mehr

Kein Buch mit sieben Siegeln. Wie Christus uns die Bibel mit sieben Lesezeichen als Gottes Wort erschließt: „Jesus Christus wird im Buch der Offenbarung als Lamm Gottes vorgestellt, der aus der Hand des Gottes das geheimnisvolle Buch mit den sieben Siegeln – Symbol des allumfassenden göttlichen Herrschaftsanspruchs über Himmel und Erde – empfängt und es zu öffnen weiß. Übertragen auf die Bibel lässt sich sagen, dass Christus uns die Heiligen Schriften Alten und Neuen Testaments als göttliches Wort verheißungsvoll erschließt. Durch ihn werden uns die sieben Siegel zu Lesezeichen.“

Kein Buch mit sieben Siegeln. Wie Christus uns die Bibel mit sieben Lesezeichen als Gottes Wort erschließt In Buch der … Mehr

„Ich bin, was ich für mich selbst zu wählen weiß“ – Über den Homo optativus in der internetösen Multioptionsgesellschaft und über die Unfreiheit des Wählens: „Die menschliche Freiheit zeigt sich nicht im eigenen Auswählen-Können, sondern im anfänglichen Handeln-Können. Inchoativ und eben nicht ‚häretisch‘ ereignet sich die Freiheit im unvorhergesehenen Handeln. In Sinne Hannah Arendts ließe sich Freiheit wie folgt politisch definieren: Freiheit heißt für uns Menschen miteinander etwas anfangen können, was andere Menschen für uns nicht vorgesehen haben, so dass sich daraus jenseits vorübergehender Erlebnisse ein dauerhaftes Gemeinwesen ergibt.“

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Predigt über Lukas 21,25-33: „Halte deinen Blick nicht in den Fluss der Zeit gesenkt. Dem Advent heißt es ins Auge zu sehen. Um eure Erlösung geht es – euer Heil hier und jetzt. Der Advent ist kein kosmischer Unglücksfall, auch kein technischer SuperGau, sondern Rettung: dramatisch, übermenschlich, katastrophal. Anders geht es am Ende der Zeiten, am Tag des Herrn, nicht zu.“

Predigt über Lukas 21,25-33 Da fällt der gesenkte Blick auf den Mühlbach hier in Vöhringen. Die eigene Seele lässt sich … Mehr