Rechenschaft über die Hoffnung statt Rechtfertigung Gottes: „Theodizee-Versuche überzeugen nicht wirklich. Sie suchen sich den Gott zurechtzu­denken und diesen kategorisch aus dem Leidgeschehen zu entfernen. Um seiner ‚Idealität‘ willen hat der Gott vernünftigerweise ‚über den Dingen‘ zu stehen. Mit solch einer apathischen Gottesvor­stellung kann jedoch die biblische Gnadenformel ‚Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte‘ (Psalm 103,8) dem irdisch-menschlichen Geschehen nicht länger zugesprochen werden.“

Rechenschaft über die Hoffnung statt Rechtfertigung Gottes. Über die Theodizee-Frage Die Frage nach der Theodizee – die Rechtfertigung Gottes angesichts … Mehr

Doppelte Wahrheit und die Unterscheidung von Glaubens- und Vernunft­wahrheit: „Zur Wahrheitsbestimmung sind immer schon Geltungskontexte vorgegeben. Das heißt, es gibt keine referenzfreie, mithin abstrak­te Wahrheit. Wenn ein Sachverhalt als Aussage gefasst wird, braucht es einen bestimmten Kontext, um zu entscheiden, ob diese Aussage wahr oder falsch ist.“

Doppelte Wahrheit und die Unterscheidung von Glaubens- und Vernunft­wahrheit Das Stichwort „doppelte Wahrheit“ verweist auf einen universitären Konflikt im Hochmittel­alter. … Mehr

Warum uns im Vaterunser die drei Du-Bitten „Geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe …“ vorgegeben sind: „Der von sich selbst sagt ‚Ich bin der HERR und keiner sonst‘ soll mit Jesus unvermittelt als ‚Abba, Vater‘ angeredet werden. Aus dieser Anrede kann jedoch das Missverständnis erwachsen, Gott könne mit eigenen Bedürfnissen und Lebenswünschen für sich selbst beansprucht werden, als habe sich Gott in seiner Zuwendung dem Leben des Betenden zu fügen, um als Geber guter Gaben anerkannt zu werden.“

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Vom Zusammenleben: „Je mehr Menschen auf je eigene Wahlmöglichkeiten und individuelle Entscheidungen aus sind, umso weniger können sie sich in der Gemeinschaft mit anderen wiederfinden. Wählen vereinzelt uns Menschen. Und wenn es dann auf das eigene Lebensende zugeht, haben wir keine eigene Wahl mehr, sondern sind darauf angewiesen, dass jemand sich uns zuwendet und zu uns hält.“

Vom Zusammenleben In diesen Tagen wissen wir das Zusammenleben neu zu schätzen. Wo das Leben auf die eigenen vier Wände … Mehr