Warum Dietrich Bonhoeffers Interpretation des Sündenfalls in „Schöpfung und Fall“ überzeichnet ist Es sind nicht alles „goldene Worte“, die Dietrich … Mehr
Kategorie: Dietrich Bonhoeffer
Dietrich Bonhoeffer in seiner Ethik über Schuld, Rechtfertigung und Erneuerung: „Die Kirche bekennt, die willkürliche Anwendung brutaler Gewalt, das leibliche und seelische Leiden unzähliger Unschuldiger, Unterdrückung, Haß, Mord, gesehen zu haben ohne ihre Stimme für sie zu erheben, ohne Wege gefunden zu haben, ihnen zu Hilfe zu eilen. Sie ist schuldig geworden am Leben der Schwächsten und Wehrlosesten Brüder Jesu Christi.“
Im Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945 ist nur ansatzweise zur Sprache gekommen, was Dietrich Bonhoeffer bereits 1941/42 in seiner … Mehr
Konfirmationsfrage nach Dietrich Bonhoeffer: „Wollt ihr euch daher seiner alleinigen Hilfe und Gnade zuwenden, sein Wort und Sakrament zur Stärkung eures Glaubens hören und empfangen, wollt ihr zu Gott rufen und beten, dass er euren Glauben reinige, stärke und bewahre, so sprecht: Ja, Gott helfe mir.“
Bei der Konfirmation von Maximilian von Wedemeyer, Spes von Bismarck und Hans-Friedrich von Kleist-Retzow in Kieckow, dem Gut der Familie … Mehr
Dietrich Bonhoeffer über die Dummheit: „Es gibt intellektuell außerordentlich bewegliche Menschen, die dumm sind, und intellektuell sehr Schwerfällige, die alles andere als dumm sind. Die Dummheit scheint vielleicht weniger ein psychologisches als ein soziologisches Problem zu sein. Bei genauerem Zusehen zeigt sich, dass jede starke äußere Machtentfaltung, sei sie politischer oder religiöser Art, einen großen Teil der Menschen mit Dummheit schlägt. Ja, es hat den Anschein, als sei das geradezu ein soziologisch-psychologisches Gesetz. Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen. Der Vorgang ist dabei nicht der, dass bestimmte – also etwa intellektuelle – Anlagen des Menschen plötzlich verkümmern oder ausfallen, sondern dass unter dem überwältigenden Eindruck der Machtentfaltung dem Menschen seine innere Selbständigkeit geraubt wird und dass dieser nun darauf verzichtet, zu den sich ergebenden Lebenslagen ein eigenes Verhalten zu finden.“
Von der Dummheit Von Dietrich Bonhoeffer Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich … Mehr
Dietrich Bonhoeffer über die Erinnerung in seiner Meditation über Psalm 139 (1939/40): „Aus der Erinnerung und Wiederholung lebt Glaube und Gehorsam. Erinnerung wird zur Kraft der Gegenwart, weil es der lebendige Gott ist, der einst für mich gehandelt hat und mich heute dessen vergewissert.“
In den Losungen 2020 wird für den 2. August folgendes Bonhoeffer-Zitat angeführt: „Aus der Erinnerung und Wiederholung lebt Glaube und … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Zur Frage der Kirchengemeinschaft (1936): „Extra ecclesiam nulla salus. Die Frage nach der Kirchengemeinschaft ist die Frage nach der Heilsgemeinschaft. Die Grenzen der Kirche sind die Grenzen des Heils. Wer sich wissentlich von der Bekennenden Kirche in Deutschland trennt, trennt sich vom Heil. Das ist die Erkenntnis, die sich der wahren Kirche von jeher aufgezwungen hat. Das ist ihr demütiges Bekenntnis.“
Als Dietrich Bonhoeffer 1936 in der Juni-Ausgabe der Evangelischen Theologie seinen Vortrag „Zur Frage der Kirchengemeinschaft“ veröffentlichte, stieß er auf … Mehr
Dietrich Bonhoeffer: „Das Freisein von etwas erfährt seine Erfüllung erst in dem Freisein für etwas. Freisein allein um des Freiseins willen aber führt zur Anarchie.“ (Gedanken zu William Patons Schrift “The Church and the New Order in Europe”)
Aufschlussreich sind Dietrich Bonhoeffers Gedanken zu William Patons Friedensschrift “The Church and the New Order in Europe” vom Sommer 1941, … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Der Erfolgreiche (Ethik): „Die Gestalt des Gekreuzigten setzt alles am Erfolg ausgerichtete Denken außer Kraft; denn es ist eine Verleugnung des Gerichtes. Weder der Triumph der Erfolgreichen noch auch der bittere Haß der Gescheiterten gegen die Erfolgreichen wird zuletzt mit der Welt fertig. Jesus ist gewiß kein Anwalt der Erfolgreichen in der Geschichte, aber erführt auch nicht den Aufstand der gescheiterten Existenzen gegen die Erfolgreichen. Es geht bei ihm nicht um Erfolg oder Mißerfolg, sondern um das willige Annehmen des Gerichtes Gottes. Nur im Gericht gibt es Versöhnung mit Gott und unter den Menschen. Allem um Erfolg und Mißerfolg kreisenden Denken stellt Christus den von Gott gerichteten Menschen, den Erfolgreichen wie den Erfolglosen, gegenüber.“
Der Erfolgreiche und die Gestalt des Gerichteten und Gekreuzigten Von Dietrich Bonhoeffer Ecce homo – seht den von Gott gerichteten … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Judas-Predigt zu Matthäus 26,45b-50 von 1937: „Von Christus nicht lassen können, und ihn doch preisgeben. Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß?“
1937 hielt Dietrich Bonhoeffer im Predigerseminar Finkenwalde folgende Judas-Predigt: Predigt zu Matthäus 26,45b-50, Finkenwalde, Sonntag Judica, 14. März 1937 Von … Mehr