Über die Hoffnung Von Jürgen Moltmann ICH SEHE VOR MIR ZWEI ENGEL: Der eine ist der Engel der Geschichte. Paul … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Jürgen Moltmanns Anfrage an Heinrich Bedford-Strohms Konzept einer öffentlichen Theologie: „»Öffentliche Theologie« kann nicht die Kirche zum Zentrum haben, sondern nur das universale Reich und die Herrlichkeit Gottes, denn im Zentrum der Kirche steht das Gebet: »Dein Name werde geheiligt, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden«. Im Zentrum der Kirche steht der Gekreuzigte – draußen. Er lädt zum Abendmahl ein. Die Kirche Christi versteht sich selbst mit Israel als vorläufig zum messianischen Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit.“
Da scheint Jürgen Moltmann in Sachen „öffentliche Theologie“ nicht an allem Gefallen zu finden, was Heinrich Bedford-Strohm unter dieser Signatur … Mehr
Reinhold Schneiders „Vom Wort zum Herrn“ (1939): „Das Wort hat nur mit einer Macht zu ringen, die freilich tausendfältiger Gestalt ist: mit dem Widersacher. Er vermag sich in den höchsten Werken des Geistes zu verbergen wie in den Werken tiefster Niedrigkeit; das Wort ist die Liebe, er ist der Hass. Darum hat das Wort die unfehlbare Wirkung, zu einigen und das Reich des Herrn zu bereiten; es ist die Mitte, an die alles Wirken des Herrn gebunden ist.“
Als Kurt Ihlenfeld 1939 im Hinblick auf eine Revision der Luther-Bibel von 1912 den Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen … Mehr
Martin Niemoeller’s Sermon on Christmas Eve 1944 Delivered in Dachau Concentration Camp: „No no man is so forsaken and homeless in this world that God does not seek him, in the midst of our human distress“
Sermon on Christmas Eve 1944 The following sermon was preached on December 24th, 1944 by Martin Niemöller while he was … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett „Nun baut der Wahn die tönernen Paläste“ von 1937: „Jetzt ist die Zeit, das Kreuz des Herrn zu lieben …“
Nun baut der Wahn die tönernen Paläste Nun baut der Wahn die tönernen Paläste.Und lässt sein Zeichen in die Straßen … Mehr
Predigt über Lukas 21,25-33: „Halte deinen Blick nicht in den Fluss der Zeit gesenkt. Dem Advent heißt es ins Auge zu sehen. Um eure Erlösung geht es – euer Heil hier und jetzt. Der Advent ist kein kosmischer Unglücksfall, auch kein technischer SuperGau, sondern Rettung: dramatisch, übermenschlich, katastrophal. Anders geht es am Ende der Zeiten, am Tag des Herrn, nicht zu.“
Predigt über Lukas 21,25-33 Da fällt der gesenkte Blick auf den Mühlbach hier in Vöhringen. Die eigene Seele lässt sich … Mehr
Johann Baptist Metz, Der Mensch in Gottes Advent (1956): „Nur im Feuer dieser Nähe Gottes selbst werden wir unser eigenes Wesen finden.“
Der Mensch in Gottes Advent Von Dr. Johannes B. Metz, Innsbruck Der Mensch ist jenes seltsame Wesen, das verwandelt werden … Mehr
Martin Niemöllers politische Weihnachtspredigt (Fernsehansprache) 1972: „Deus maximus in minimis! Gott ist am größten in den Kleinsten! Aber wir meinen immer noch, unser Heil müsste von Großen, Mächtigen, Reichen kommen, und wir Kleinen, Machtlosen, Armen könnten nur warten, bis es kommt. Nicht so, meine Freunde: Wer das Heil von den – oder einem – Großen, Mächtigen, Reichen erwartet, der wartet ganz gewiss umsonst! Die können wohl die ganze Welt – jedenfalls unsern Planeten und den Mond –, die können wohl die Naturschätze wie die Rohstoffe, die Produktionsmittel wie die Produktionsstätten in ihre Gewalt bringen und sich auch die dafür nötigen Menschen kaufen. Eins können sie nicht: Sie können nicht den »Frieden auf Erden« schaffen.“
Fernsehansprache zu Heilig Abend 1972 Von Martin Niemöller Dies Gloria in excelsis wird seit vielen hundert Jahren in fast jedem … Mehr
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung: „Digitale Bilderwelten sind trügerisch; sie enthüllen kein wahres Leben. Die bleibende Wahrheit unseres Lebens muss anders ans Licht kommen. Und dazu sind wir am Heiligen Abend in der Kirche am richtigen Ort. Hier gilt eine nackte Botschaft: Der Gottessohn ist in die Dunkelheit unseres menschlichen Lebens eingetreten, hat Fleisch und Blut angenommen, um unser irdisches Dasein ins wahre göttliche Licht zu bringen. Unser Leben ist bei Gott nicht zum ‚eingebildeten‘ Höhlendasein bestimmt. Als Gottes Geschöpfe, als seine Ebenbilder sind wir vielmehr von unserer Geburt her angelegt auf Begegnung und Berührung – Berührung, die in Liebe verbindet; die für uns verbindlich wird, die uns keine Wahl mehr lässt, die nicht einfach wie auf einem Smartphone fingerfertig weggewischt werden kann, damit ein neues, vermeintlich attraktiveres Bilderangebot sich vor uns auftut.“
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung Was wir uns selbst auf dem Smartphone alles vor Augen führen können ist … Mehr