Der Erfolgreiche und die Gestalt des Gerichteten und Gekreuzigten Von Dietrich Bonhoeffer Ecce homo – seht den von Gott gerichteten … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Karl Barths Andacht für Gründonnerstag zu Psalm 111,7: „Diese Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht. Aber wer hier nicht zweifelte, der würde hier auch nicht glauben. Wie viele Augen haben in jenem Geschehen nur die Bestätigung gesehen dafür, dass das Menschenleben ein finsteres Rätsel ist — wenn nicht gar die verdiente Strafe für die Kühnheit, dieses Rätsel dennoch lösen zu wollen. Und könnten uns Brot und Wein des Abendmahls nicht viel dringlicher an den schmerzlichen, aber unvermeidlichen Wandel aller sichtbaren Dinge erinnern denn an irgendein heilvolles Geschehen?
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
„Wo du hingehst, da will ich auch hingehen“. Zur Ethik der Anteilnahme: „Anteilnahme als Tugend steht nicht zur eigenen Wahl, sie geschieht vielmehr, lässt uns keine Wahl, wenn es um das Wohlergehen oder das Weh des anderen geht. Da macht man mitunter etwas mit, was an seelische und körperliche Grenzen führt. Und doch erschließt die Anteilnahme mir ein Leben, das über eigene Erlebnisse hinausführt. Wo ich die andere mit deren Erlebnisse intensiv erlebe, erwächst mir eine Lebensfülle, deren Nachhaltigkeit ich nicht durch eigene Erlebnismöglichkeiten gewinnen kann.“
„Wo du hingehst, da will ich auch hingehen“. Zur Ethik der Anteilnahme Anteilnahme ist ein Wort, das nicht nur im … Mehr
Oswald Bayers Artikel über das Kreuz aus der TRE: „Das Wort vom Kreuz bewirkt einen Bruch, der schärfer und tiefer nicht gedacht werden kann.“
Kreuz IX. Dogmatisch Von Oswald Bayer 1. Verstehen und Veränderung Das „Wort vom Kreuz“ (I Kor 1,18) ist so wenig … Mehr
Karl Barths Andacht für den Mittwoch in der Karwoche zu 1. Mose 18,3: „Wenn Menschen Gnade finden vor Gottes Augen, dann handelt es sich weder um ihre Aufrichtigkeit noch um ihre Unaufrichtigkeit, sondern um seinen eigenen großen Namen. Christi Blut, das Blut des neuen Bundes, in dessen Verströmen Gott versöhnend an unsere Stelle tritt, dieses Blut muss kommen über uns und unsere Kinder. Wir möchten, dass der Herr nicht an uns vorübergehe? Dann können wir nichts Besseres tun, als uns gebeugten Hauptes in die Reihe jenes närrischen Volkes zu stellen.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Jesaja 40,26-31 (1941): „Über ihm flattern wie graue Vögel der Nacht die häßlichen Fragen: Wozu, warum, warum gerade ich, warum hat mir das Leben nicht gehalten, was ich glaubte? — und Stück für Stück zieht die harte, böse Wirklichkeit in sein Herz mit all den häßlichen Namen, die sie sich dann gibt, ob das nun Geld ist, oder Essen und Trinken, oder Genuß, oder Selbstliebe; es ist so, als ob dann unter dem Hohngelächter der Hölle das ganze Heer aus der Tiefe Einzug hält in ein Herz, das einmal Gottes Tempel, Gottes Wohnung, das einmal erleuchtet war von dem großen kindlichen Vertrauen.“
Predigt über Jesaja 40,26-31 Von Hans Joachim Iwand Hebet eure Augen in die Höhe und sehet! Wer hat solche Dinge … Mehr
Karl Barths Andacht für den Dienstag in der Karwoche zu 1. Könige 3,12f: „Es ist so gar nichts Scheinendes und Großartiges, was Jesus Christus da ausrichtet. Was bedeutet es inmitten all des anderen, was uns alle scheinbar so viel näher und dringlicher angeht? Was bedeutet es inmitten der großen Bewegungen der Welt- und Kirchengeschichte? Was da an den Tag kommt, ist ja nur, dass wir verworfene und verlorene Menschen sind, die durch unbegreifliche Barmherzigkeit über dem Abgrund des Todes gehalten werden, so dass wir nicht fallen, und doch nicht verstehen, warum wir nicht fallen.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Karl Barths Andacht für den Montag in der Karwoche zu 1. Samuel 12,22: „Wer weiß es im Grunde nicht, dass auch er ein Verlassener ist? Dieses sein Volk der Verlassenen verlässt der Herr nicht. Das dürfen und sollen sie wissen. Man soll es ihnen laut und eindringlich sagen: Seliges Volk, gerade ihr seid die vom Herrn des Lebens nicht Verlassenen. Siehe, bei euch ist er alle Tage bis an der Welt Ende!“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Karl Barths Tagesandacht für Palmsonntag, 29 März 1931: „So heißt Hosianna nicht: Hurra! Und nicht: Heil!, sondern: Hilf doch! Den Hilflosen, die so rufen — ihnen ist geholfen. Das ist’s, was wir wissen sollen.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr