Nachdem Karl Steinbauer am 15. Januar 1939 nach einem nächtlichen SA-Überfall auf das Pfarrhaus in Senden-Ay im Amtsgerichtsgefängnis Neu-Ulm (Ecke … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Kristlieb Adloff, Jesus / Jeschua. Ein Traktat über den ‚schönen Namen‘ (Jakobus 2,7)
Kristlieb Adloff, Jesus / Jeschua. Ein Traktat über den ‚schönen Namen‘ (Jakobus 2,7), Kamen: Hartmut Spenner, 2019, 231 Seiten, ISBN … Mehr
Karl Steinbauer, Predigt über Matthäus 2,13-23, gehalten 1939 in Senden/Iller: „Und darum ist es so ein unsäglicher Jammer, wenn man besonders den Kindern und der jungen Generation den Heiland entfremden und aus dem Herzen reißen will. Wir haben für diese Not und diesen Jammer nur deshalb vielfach keine Augen, weil es ein unblutiger, bethlehemitischer Kindermord ist, der sich hier vollzieht. Es müßte so sein, daß wir es sehen könnten, etwa wie bei einer Seuche, die die Kinder befällt. Es müßten Leichenwägen fahren für die, denen Christus aus dem Herzen gerissen worden ist, für die Opfer dieses unblutigen bethlehemitischen Kindermordes, dann würde uns die Haut schauern! Aber weil es äußerlich nicht sichtbar ist, kümmern sich die allermeisten nichts darum oder sie wollen nichts davon sehen und hören und stecken den Kopf in den Sand. Ihr dürft mirs glauben, es ist kein Vergnügen, immer wieder auf diese Not hinzuweisen, noch dazu, wo einen viele nicht verstehen, oder nicht verstehen wollen.“
Eine ganz starke Predigt über Matthäus 2,13-23 hatte Karl Steinbauer als Pfarrverweser am 8. Januar 1939 in Senden/Iller gehalten. Darin … Mehr
Ernst Käsemann über 70 Jahre Theologie in seinem Leben: „Jeder Christ befindet sich im Gegenüber zur ganzen Welt. Er hat stets seinen Herrn zu bekennen, wo irdisch die Götzen herrschen, sei es im Zeichen der Machtgier oder des Aberglaubens oder des Mammons.“
Bei der akademischen Feier in der Aula der Universität Tübingen am 12. Juli 1996 aus Anlaß seines 90. Geburtstages blickte … Mehr
Das Christuskreuz in der assyrisch-chaldäischen Form auf der Sohle eines Damenschuhs im Irak: „Wenn Menschen mit Absicht das Kreuz Christi in Staub und Dreck treten, gehen diese sich selbst heillos verloren.“
Das Christuskreuz in der assyrisch-chaldäischen Form auf der Sohle eines Damenschuhs im Irak Was für eine Provokation: Das Christuskreuz in … Mehr
Karl Barth, Vom rechten Bibellesen (1917): „Die Bibel ein Ganzes. Alles hat einen Sinn, aber eben keine Einzelheiten. Sprüche. Lehren. Geschichten. Christus. Der Inhalt eine Geschichte – Gottes mit den Menschen. Wie er Glauben sucht und seine Gerechtigkeit aufrichtet. Wozu die Bibel lesen? Um in diese Geschichte Gottes hineinzuwachsen. Wollen wir das? Wirklich?“
In seiner Safenwiler Zeit hatte Karl Barth wiederholt Vorträge für die örtliche Gruppierung des Blauen Kreuzes gehalten. Am 5. August … Mehr
Hans Joachim Iwand zur christlichen Kultur (1954): „Es gibt das Verhältnis einer völligen Auflösung des Christentums in die moralischen und sozialen Werte unseres zeitlichen Daseins, es gibt aber auch eine solche Distanzierung des christlichen Glaubens von aller innerweltlichen, staatlichen, sozialen, wissenschaftlichen und künstlerischen Lebensbewegung, dass diese gänzlich ihren eigenen Gesetzen überlassen erscheint. Diese Tatsache, dass wirtschaftliche und politische Vorgänge in kein echtes Verhältnis zum christlichen Glauben gesetzt wurden, zeitigte schließt das furchtbare Verhängnis des NS, welcher von den Christen aus dieser ihrer indifferenten Haltung gegenüber der Kultur anfänglich bejaht und unterstützt wurde. Er ist das eindeutige Urteil, wohin wir kommen, wenn wir die Verantwortung des Christen für die kulturellen Vorgänge in der Welt vernachlässigen oder sie prinzipiell leugnen.“
Christliche Kultur Von Hans Joachim Iwand 1. Das Problem einer christlichen Kultur ist insofern ein echtes Problem, als es nicht … Mehr
Günter Brakelmann über Hans Ehrenberg: „Als ‚Christ aus Israel‘ wird Ehrenberg mit dem zeitgenössischen Antisemitismus in seiner religiösen wie rassischen Variante konfrontiert. Es ist ihm von Anfang an klar, daß es hier nicht mehr nur um eine gepflegte intellektuell-argumentative Streitkultur mit den Völkischen, Rassenantisemiten und Nationalsozialisten geht, sondern am Ende um Tod und Leben. Über den Vitalismus und Fanatismus dieser Bewegungen hat er sich keine Illusionen gemacht. Spätestens seit den Hattinger Ereignissen hatte er hautnah erlebt, was in der Zukunft auf ihn zukommen konnte. Er hat sich in Reden und Schriften gewehrt, die ‚Krankheit des Antisemitismus‘ nicht zum unkontrollierbaren Pestherd werden zu lassen.“
Hans Ehrenberg. Summe eines Lebens 1883-1932 Von Günter Brakelmann Überblickt man die fast fünfzig Jahre des Hans Ehrenberg von 1883 … Mehr
Christoph Blumhardt, Predigt über die Nachfolge nach Lukas 9,57-62 (1908): „Die ganze Welt – ohne dass sie es weiß – wird schließlich in das Netz gezogen, das als Reich Gottes in Jesus Christus um die Völkerwelt gezogen wird. So möchte ich fast das kühne Wort aussprechen: Heute ziehen alle Menschen hinter dem Heiland her oder besser: sie werden hinter ihm hergerissen, sie können sich nicht entziehen.“
Predigt über die Nachfolge nach Lukas 9,57-62 Von Christoph Blumhardt Als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: … Mehr