Der folgende Segen sucht in den aaronitischen Segen (4.Mose/Numeri 6,22-24) die Situation des Abschieds bzw. der Verabschiedung einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
„Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ – Martin Luthers Auslegung von Galater 2,6: „Von Natur sind wir angelegt auf den Personenkult. Dies Laster ist uns eingepflanzt, dass wir die Personen bewundern und mehr achten als Gottes Wort, während Gott doch will, dass wir hängen und haften allein am Worte selbst. Er will, dass wir den Kern und nicht die Schale erwählen sollen, dass wir uns mehr um den Hausvater, als um das Haus kümmern. Er will nicht, dass wir in Petrus und Paulus das Apostelamt bewundern und verehren, er will, dass wir Christus ehren, der in ihnen redet, und das Wort Gottes selbst, das aus ihrem Munde geht.“
„Denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ (Deus personam hominis non accipit). Auslegung zu Galater 2,6 Von Martin Luther … Mehr
Hans Joachim Iwand über die kirchliche Schriftauslegung: „Der Buchstabe der Schrift ist nun einmal diese Stelle, wo wir anklopfen dürfen und müssen, und ohne die Mühe um den Buchstaben wird die Gabe des Geistes nicht empfangen.“
Was Hans Joachim Iwand als Vorwort zum vierten Heft der von ihm herausgegebenen Predigtmeditationen für das Kirchenjahr 1946/47 geschrieben hatte, … Mehr
Georg Brauliks Kommentar zu 5.Mose/Dtn 7,6-12: „Wenn Gott erwählt, dann letztlich, um die ganze Welt zu verändern.“
Im Hinblick auf die Predigtperikope 5.Mose/Dtn 7,6-12 für den 6. Sonntag nach Trinitatis hat Georg Braulik OSB in der Neuen … Mehr
Reinhold Schneider, »Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt …« (1944): „Kein zweiter konnte buchstäblich sein Fleisch und Blut zur Speise geben. Mit dieser Tatsache ist etwas Unsägliches hereingebrochen in das Leben der Menschen, in die Geschichte; kein Gedanke, wie ihn Menschen zu denken vermögen.“
»Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt …« »Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, bleibt in mir … Mehr
Predigt über Lukas 5,1-11: „So wie das Spiel mit einem Ball erst in einer Spielgemeinschaft erfüllend wird, wird mir Gottes Wort in der Kirche als der Gemeinschaft der Gläubigen zum Lebensgrund.“
Predigt über Lukas 5,1-11 In Sachen Gemeinschaft und Nähe sind wir durch die Corona-Pandemie entwöhnt worden. Manches wird weiterhin vermisst, … Mehr
Dieter Georgi über Günther Bornkamm: „Er beschäftigte sich überhaupt noch öfter mit dem Theodizeeproblem, kritisch eingehend auf die entweder übermütige oder auch verzweifelte Behandlung der Geschichte als eines sprechenden Bilderbuches.“
Günther Bornkamm Von Dieter Georgi Günther Bornkamm, geboren am 8. Oktober 1905 in Görlitz. Theologiestudium in Marburg, Tübingen, Berlin, Breslau, … Mehr
Reinhold Schneider, Pilatus (1942): „Die Wahrheit ist da und spricht und wird zum Tode geführt und bleibt doch in der Welt; ihr Dasein ist die große bewegende Tatsache der Geschichte, aber die Menschen stehen vor ihr und fragen nach ihr, ohne sie zu erkennen, oder sie lehnen mit einem halb schmerzlichen, halb verächtlichen Ausruf den Glauben an ihr Dasein, ja an die Möglichkeit dieses Daseins ab, und es ist nicht immer eine willentliche Abkehr, die sie dazu bewegt.“
Pilatus »Was ist Wahrheit?« (Joh 18,38) Von Reinhold Schneider Das Wort des Pilatus ist durch die Welt gegangen wie das … Mehr
Reinhold Schneiders Karfreitag von 1948: „Wenn keine Wahrheit ist, so ist der Mensch ihr auch nicht mehr verpflichtet: er braucht nicht wahrhaftig zu sein. Andere Verpflichtungen, Forderungen, Triebe treten an die Stelle der Wahrheit.“
Karfreitag Glaube ist die feste Zuversicht auf das, was wir erhoffen, die Überzeugung von dem, was wir nicht sehen. (Hebr … Mehr