Brief an Ludwig Senfl über die Musik (1530) Luthers Wertschätzung der Musik kommt in seinem Brief an Ludwig Senfl (um … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Milada Ganguli – Bei den Ao (Reise zu den Naga, 1967): „Bei meinem vorjährigen Aufenthalt in Mokokchung luden mich Freunde am ersten Weihnachtstag in ihre Kirche zum Hauptgottesdienst ein; dazu hatten sich an die zweitausend Menschen eingefunden. Über zwei Stunden lang lauschte ich dem in der Sprache der Ao verkündeten Wort Gottes.“
Nachdem in den fünfziger Jahren die amerikanischen Missionare aus den Naga Hills in Nordostindien von der indischen Regierung ausgewiesen worden … Mehr
Aus einem Polizeibericht über Karl Steinbauers Predigt in Weißenhorn im Juli 1938: „Ein Liebäugeln um die Zuschüsse und ein teilweises Verlassen evangelischer Belange sei ganz falsch. Wir wollen nicht von den Fleischtöpfen Ägyptens leben.“
In seiner Zeit als Pfarrverweser in Senden/Iller 1938/39 wurde Karl Steinbauer in den Gottesdiensten regelmäßig polizeilich überwacht. Folgender Bericht wurde … Mehr
NSDAP-„Aufklärungs-Versammlung“ in Senden 1939 zu Karl Steinbauer: „In durchaus sachlicher, wenn auch scharfer Kritik geißelte er die Worte des Pfarrers als gegen den Führer, den Staat und die nationalsozialistische Bewegung gerichtet. Es wurden auch die Hintergründe klargelegt, die zu einem solchen, die Gemeinschaft zerstörenden Verhalten des Pfarrers führen konnten. Etwa 500 Zuhörer hörten seinen Ausführungen in fühlbarer Spannung zu. Die berechtigte Empörung der Bevölkerung erhielt ihren Ausdruck in erregten Zwischenrufen. Tosender Beifall unterbrach oft die treffenden Ausführungen des Redners, und Alle waren sich einig in der Auffassung, die mühsam erkämpfte Einigkeit des deutschen Volkes darf nicht durch politisierende Pfarrer zerstört werden, und einem solchen Pfarrer gehört sein loses Mundwerk gründlich gestopft; er darf nach Senden nie mehr zurückkehren.“
Zeitungsartikel über eine NSDAP-„Aufklärungs-Versammlung“ zu Karl Steinbauer vom 20. Januar 1939 Nachdem Karl Steinbauer am 8. Januar 1939 in der … Mehr
Karl Barth 1968 im Gespräch über Mozart und Gnade: „Und ’s letscht Wort, wo-n-ich au als Theolog und letschtlig als Politiker z’sage ha, isch nit eso-n-e Begriff wie «Gnad», sondere isch e Name: Jesus Christus.“
Das letzte Radio-Interview mit Karl Barth hatte Roswitha Schmalenbach am 10. November 1968 im Schweizer Radio im Rahmen der Sendereihe … Mehr
Karl Steinbauers Passionsbesinnung von 1939: „Da ist der Herr stehen geblieben, hat sich umgedreht und sie zur Besinnung gerufen und gesagt: Ihr guten Leut, überlegt ihr euch auch, was das heißt mir nachfolgen? Ihr meint, das Nachlaufen ist Nachfolge. So einfach ist’s nicht. Ihr wisst alle gut, ein Haus bauen, das ist leicht, solange man nicht daran denkt, was das Bauen kostet. Hinter mir drein laufen ist leicht, solange es nichts kostet. Der Christenglaube, die Christusnachfolge kostet, und kostet gar nicht wenig: Es kostet das Kreuz!“
Da war Karl Steinbauer schon einmal für sechs Monate im Gefängnis in Weilheim/Oberbayern inhaftiert, bevor er 1938 als Pfarrverweser nach … Mehr
Brief Anna Kreisers, Sendener Gemeindeglied, an den inhaftierten Pfarrverweser Karl Steinbauer vom Januar 1939: „Heutigentags muss ein Pfarrer seine ganze Energie und seine ganze Glaubenskraft einsetzen, um den Menschen wachzuhalten und wachzurütteln, denn die Menschheit schläft und träumt und döst so dahin, und wenn sie dann, bildlich gesprochen, erwacht, ist es bei vielen zu spät, danken wir unserm Herrgott, dass wir so einen mutigen Pfarrer bekommen haben.“
Nachdem Karl Steinbauer am 15. Januar 1939 nach einem nächtlichen SA-Überfall auf das Pfarrhaus in Senden-Ay im Amtsgerichtsgefängnis Neu-Ulm (Ecke … Mehr
Kristlieb Adloff, Jesus / Jeschua. Ein Traktat über den ‚schönen Namen‘ (Jakobus 2,7)
Kristlieb Adloff, Jesus / Jeschua. Ein Traktat über den ‚schönen Namen‘ (Jakobus 2,7), Kamen: Hartmut Spenner, 2019, 231 Seiten, ISBN … Mehr
Karl Steinbauer, Predigt über Matthäus 2,13-23, gehalten 1939 in Senden/Iller: „Und darum ist es so ein unsäglicher Jammer, wenn man besonders den Kindern und der jungen Generation den Heiland entfremden und aus dem Herzen reißen will. Wir haben für diese Not und diesen Jammer nur deshalb vielfach keine Augen, weil es ein unblutiger, bethlehemitischer Kindermord ist, der sich hier vollzieht. Es müßte so sein, daß wir es sehen könnten, etwa wie bei einer Seuche, die die Kinder befällt. Es müßten Leichenwägen fahren für die, denen Christus aus dem Herzen gerissen worden ist, für die Opfer dieses unblutigen bethlehemitischen Kindermordes, dann würde uns die Haut schauern! Aber weil es äußerlich nicht sichtbar ist, kümmern sich die allermeisten nichts darum oder sie wollen nichts davon sehen und hören und stecken den Kopf in den Sand. Ihr dürft mirs glauben, es ist kein Vergnügen, immer wieder auf diese Not hinzuweisen, noch dazu, wo einen viele nicht verstehen, oder nicht verstehen wollen.“
Eine ganz starke Predigt über Matthäus 2,13-23 hatte Karl Steinbauer als Pfarrverweser am 8. Januar 1939 in Senden/Iller gehalten. Darin … Mehr