Martin Luther, Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe (1531): „Wir können uns selbst in solchen Sachen nicht helfen, wir können der Sünde, Tod und Teufel nichts abgewinnen mit unsern Werken, darum ist da an unser Statt und für uns ein anderer, der es besser kann und uns seinen Sieg gibt und befiehlt, dass wir’s annehmen und nicht daran zweifeln sollen.“

Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe Von Martin Luther 20. Mai 1531 Gnad und Friede in Christo Jesu, unserm Herrn … Mehr

Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon, Vom Nutzen der Schlaflosigkeit (1987): „Wenn ich vom Anderen spreche, verwende ich den Ausdruck »Gesicht«. Das »Gesicht« ist das, was hinter der Fassa­de und hinter der Haltung, die jeder zu bewahren sucht, liegt: Es ist die Sterblichkeit des Nächsten. Um das »Gesicht« des Anderen zu sehen und zu erkennen, muss man schon hinter seine Maske schau­en. In der Nacktheit des »Gesichts« zeigt sich die Ohnmacht eines einzigartigen Seienden, das dem Tod ausgesetzt ist; gleichzeitig aber kommt in ihm ein Imperativ zum Ausdruck, der mich dazu verpflich­tet, es nicht allein zu lassen. Diese Verpflichtung ist Gottes erstes Wort. Für mich beginnt die Theologie im Gesicht meines Mitmen­schen. Die Göttlichkeit Gottes ereignet sich im Bereich des Mensch­lichen.“

Vom Nutzen der Schlaflosigkeit. Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon Emmanuel Levinas, stellen wir uns vor, ein junger Mensch, … Mehr

Martin Luther Kings letzte Rede „Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen“ vom 3. April 1968: „Ich mache mir keine Sorgen. Wie jeder andere würde ich gern lange leben. Langlebigkeit hat ihren Wert. Aber darum bin ich jetzt nicht besorgt. Ich möchte nur Gottes Willen tun. Er hat mir erlaubt, auf den Berg zu steigen. Und ich habe hinübergesehen. Ich habe das Gelobte Land gesehen.“

Am Vorabend des für ihn tödlichen Attentats vom 4. April 1968 hielt Martin Luther King in der Mason Temple Church … Mehr

Martin Luther über das Märtyrertum in seinem Brief an die Christen in den Niederlanden (1523): „Ihr seid nun so erfüllt mit Früchten und Stärke des Glaubens, dass ihr’s auch mit eigenem Blut begossen und bekräftigt habt. Denn bei euch haben die zwei edlen Kleinode Christi, Hinricus und Johannes, zu Brüssel ihr Leben gering geachtet, damit Christus mit seinem Wort gepriesen werde.“

Brief an die Christen in den Niederlanden (1523) Von Martin Luther Am 1. Juli 1523 wurden in den habsburgisch regierten … Mehr