Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532: „Bin ich auch ein Sünder in mir, so bin ich doch kein Sünder in Christus, der uns zur Gerechtigkeit gemacht ist, sondern bin gerecht und gerechtfertigt durch den gerechten und rechtfertigenden Christus, der darum ein Rechtfertiger ist und heißt, weil er zu den Sündern gehört und Sündern gesandt ist.“

Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532 (gehalten vom 10.6. – 6.8. 1532) Einleitung: Das Thema des Psalms … Mehr

Heinz Schürmann, „Pro-Existenz“ als christologischer Grundbegriff: „‚Pro-Existenz‘ will somit letztlich als ‚Existenz-Stellvertretung‘, als Lebensäquivalent verstanden werden, als stellvertretende Totalhingabe für (pro) den irreparabel dem Tod verfallenen Menschen, die letztlich nur als ‚Austausch‘ (commercium) durch Gott in dessen ‚Sohneshingabe‘geleistet werden kann.“

„Pro-Existenz“ als christologischer Grundbegriff Von Heinz Schürmann EINFÜHRENDE VORBEMERKUNGEN[1] Seit Jahren kann man in Budapest und in Prag, recht vereinzelt … Mehr

Heiner Faulenbach über Hermann Friedrich Kohlbrügge: „Kohlbrügge wollte einzig und allein Prediger, Ausleger des Wortes Gottes sein. Seine Aufgabe sah er darin, den Weg der Gnade zu jedem Menschen anhand der Schrift aufzudecken. Die Schrift interpretierte er in allen Teilen christozentrisch. Daher fordert er in seinen vielen gedruckt vorliegenden Predigten auf, allein Christus und seine Gnade zu suchen.“

Kohlbrügge, Hermann Friedrich (1803-1875) Von Heiner Faulenbach 1. Leben Kohlbrügge wurde am 15. August 1803 in Amsterdam geboren. Da der … Mehr

Rudolf Bohren, Die Predigt des Apostels und unsere Predigt als Menschenwort und Gotteswort. Eine Bibelarbeit über 2. Kor. 4, 7-18 (1959): „Die Bibel leidet darunter, dass sie in aller Leute Mund ist und von Hinz und Kunz missbraucht werden kann. Sie leidet darunter, daß sie von so vielen schlechten Predigern Sonntag für Sonntag so übel traktiert, gefoltert und vergewaltigt wird. Es tut ihr weh, dass so viele Fromme sie nur dazu benützen, um ihr eigenes frommes Fett anzusetzen. — Vielleicht aber leidet sie am meisten darunter, dass sie es bei so manchem Pfarrer und Christen so entsetzlich langweilig hat, weil sie keine Resonanz bei ihnen findet.“

Die Predigt des Apostels und unsere Predigt als Menschenwort und Gotteswort. Eine Bibelarbeit über 2. Kor. 4, 7-18 Von Rudolf … Mehr

Albrecht Goes über Paul Gerhardt: „Er hat seine Zeit und alle Zeit als Gotteszeit verstanden, den dunklen wie den hellen Tag; die Anfechtung in Leibesnot und in Gewissensnot: die Nacht der Angst und die Nacht des Todes, und eine Stunde, da sich ausweglose Armut vor ihm aufzutun schien, war ihm gerade recht, um seinen Anti-Melancholikus anzustimmen: „Warum sollt ich mich denn grämen?““

Paul Gerhardt Von Albrecht Goes Paulus Gerhardt: so hat er sich ein Leben lang unter­schrieben. und in einer Stunde besonderer … Mehr

Arnold Schabert, Predigt über 1. Korinther 13,1-13: „Das Leben in der Liebe, das ist, seitdem das Kreuz Jesu steht, eine uns erschlossene Möglichkeit, eine uns angebotene Wirklichkeit. Und wenn wir doch an der Liebe scheiterten? Wenn es als letztes Wort über uns hieße: ohne Liebe!? Dann wären wir nicht daran gescheitert, dass wir lieben wollten und es nicht konnten, sondern daran, dass wir uns nicht lieben ließen, um lieben zu können. Aber Gott liebt!“

Predigt über 1. Korinther 13,1-13 Von Arnold Schabert Wir haben eben ein Kapitel der Heiligen Schrift gehört, das wohl vielen … Mehr

Brief eines jungen Pfarrers aus der DDR an Karl Barth 1958: „Ohne weitere Punkte aufzählen zu wollen, dürfen wir abschließend das Urteil wagen, daß sich die Ideologie der SED mehr und mehr zur Ideologie des Staates auswächst, die Identifikation von Partei und Staat in zunehmendem Maße vollzogen wird und der Christ sich nicht mehr nur von einer militant-aggressiven atheistischen Propaganda gefordert sieht, sondern einer ungeniert atheistischen Staatsmacht ausgesetzt ist.“

Brief eines jungen Pfarrers aus der DDR an Karl Barth 1958 Da schrieb ein junger Pfarrer zusammen mit einem Kollegen … Mehr