Warum der Religionsbegriff für Christen unpassend ist Wenn vom Christentum als (Welt-)Religion mit Jesus als Religionsstifter – analog zu Mose, … Mehr
Schlagwort: Religion
Max Horkheimers Notiz über Aufklärung und Religion: „Je weiter die Naturerkenntnis fortschreitet und je gerechter und durchsichtiger die Gesellschaft wird, so dass keine gesellschaftlich bedingten Unterschiede, kein gesellschaftlich bedingtes Leid den Finger Gottes als Erklärung fordern, desto weniger werden die Menschen der Religion bedürfen. Aber, so könnten sie erwidern, werden wir dann nicht der Religion bedürfen, weil wir doch sterben müssen und weil die Kreatur, die nichtmenschliche, durch die Natur und vor allem durch die unbarmherzige Menschheit leidet? Bedarf es nicht immer der Religion, weil die Erde, auch wenn die Gesellschaft in Ordnung wäre, das Grauen bleibt?“
Über Aufklärung und Religion (1959/60) Von Max Horkheimer Der Begriff von Göttern oder Gottes, so sagten die Aufklärer der Nationen, … Mehr
Mission als Namenszeugnis – eine Rezension
In der Aprilausgabe der Theologischen Literaturzeitung ist von Prof. Gerhard Sauter, Bonn folgende Rezension meines Buches „Mission als Namenszeugnis“ erschienen: … Mehr
Die Verteidigung des Menschen. Warum Gott gebraucht wird
In der heutigen Ausgabe der ZEIT ist ein lesenswerter Artikel „Das ist Gott“ von Jan Ross über das Kreuz als … Mehr
Religion als Diätsache: „So wird auch in China die christliche Lehre und Gemeinschaft vorrangig diätetisch verstanden und praktiziert: Christus als persönlichen Heiland in der eigenen Bekehrung anzunehmen heisst, von einem selbst empfundenen Schuldverhängnis erlöst zu sein.“
Religion als Diätsache In der neuen Ausgabe der Zeitschrift Mission EineWelt (23. Jahrgang, Ausgabe 3, September-November 2012, Seite 19) ist … Mehr
Da kehrt nichts wieder
„Religionen in der Moderne folgen dem Axiom: Wer in der Geisterbahn fährt, muss nichts von Geistern verstehen.“ Ein zutreffender Satz … Mehr
Hermann Lübbe, Das Recht der Religionen: „Der Wert des Kulturguts der Religion sinkt, wenn sie in unserer Religionsunterrichtsgesetzgebung hauptsächlich ihrer ethischen Gehalte wegen verpflichtend gemacht wird.“
Die rechtliche Sonderstellung der beiden großen Kirchen in Deutschland lässt sich nach Auffassung des Philosophen Hermann Lübbe nicht mehr lange … Mehr
Religionismus im Lexikonformat – was Meyer’s Konversationslexikon unter ‚Religion‘ versteht (1889): „Zunächst kann ein abschließendes Wort über Begriff und Wesen der Religion erst gesprochen werden als Ergebnis vergleichender Untersuchungen, wie die allgemeine Religionsgeschichte sie anstellt. Übersichtliches, klares Wissen um den Entwickelungsgang der Religion in der Menschheit ist die erste Vorbedingung zur Lösung der Aufgabe. Unsre Zeit strebt nach Erfassung des Weltzusammenhanges auf Grund der Erfahrungswissenschaften, nach spekulativen Resultaten auf der Unterlage empirisch gesicherter Prämissen, nach deduktiver Zusammenfas-sung von auf induktivem Wege gefundenen Erkenntnissen.“
Artikel „Religion“ in Meyers Konversationslexikon (1889) Religion (lat.), ein im Gesamtleben der Menschheit ebenso bedeutsames wie in seiner begrifflichen, ja … Mehr
Die Illusion der Religionen: „Dass ‚Religion‘ ein kulturspezifischer Begriff ist, mögen unsere Weltanschauer und Weltversteher, die an ihren Schreibtischen weiterhin dem Raumfahrtprogramm in der eurozentristischen Gutenberggalaxie frönen, natürlich nicht glauben.“
Die Illusion der Religionen Wer einmal die eurozentristische Gutenberggalaxie verlassen hat, wird entdecken, dass es keine Religionen gibt. Religionen sind … Mehr