Dietrich Bonhoeffers Londoner Neujahrsandacht zu Lukas 9,57-62 von 1934: „‚Wer seine Hand an den Pflug legt …‘; nicht zurück, aber auch nicht in unüberseh­bare Fernen schaut der Mann, der den Pflug führt, son­dern auf den nächsten Schritt, den er tun muss; Rückblicke sind keine christliche Sache. Lass dahinten Angst, Kummer, Schuld. Du aber sieh auf den, der dir einen neuen Anfang gegeben. Über ihm vergißt du alles. Das nächste Jahr wird kein Jahr ohne Angst, Schuld, Not sein. Aber – dass es in aller Schuld, Angst, Not ein Jahr mit Christus sei, dass unserm Anfang mit Christus eine Ge­schichte mit Christus folgte, die ja nichts ist als ein tägliches Anfangen mit ihm – darauf kommt es an.“

Drei Monate, nachdem Dietrich Bonhoeffer im Oktober 1933 die Auslandspfarrstelle in London angetreten hatte, schrieb er für den Gemeindeboten für … Mehr

Karl Barth, Gebet zu Silvester 1961 (Jahreswechsel): „Wir brauchen neuen Mut und neue Kraft, um von da aus, wo wir jetzt sind, weiter und endlich an das uns von dir gesteckte Ziel zu kommen. Wir brauchen viel mehr Glauben an deine Verheißungen, viel mehr Hoffnung auf dein gnädiges Tun, viel mehr Liebe zu dir und zu unseren Nächsten. Das sind unsere Neujahrswünsche, die nur du erfüllen kannst.“

Gebet zum Jahreswechsel Das folgende Gebet zum Jahreswechsel hatte Karl Barth beim Silvestergottesdienst am 31. Dezember 1961 in der Strafanstalt … Mehr

Karl Barth, Gebet zu Silvester 1962 (Jahreswechsel): „Wir hätten es wohl verdient, daß du heute Schluss mit uns machen würdest, statt uns noch einmal in ein neues Jahr hinübergehen zu lassen. Wenn du es nun so ganz anders mit uns hältst, so können wir nur deine unerschöpfliche Barmherzigkeit preisen.“

Gebet zum Jahreswechsel Das folgende Gebet zum Jahreswechsel hatte Karl Barth beim Silvestergottesdienst am 31. Dezember 1962 in der Strafanstalt … Mehr

Hans Joachim Iwand, Predigt über 2. Korinther 12,10 (Neujahrsbetrachtung 1959): „Wir meinen so oft, in unserem ruhigen sicheren Westen hätte die Kirche nichts zu fürchten. Aber ist es nicht so, dass die Kirche sich vor nichts mehr fürchten muss, als vor der Sicherheit? Das Wasser muss uns ins Schiff laufen, damit wir schreien. Wir müssen Sturm erfahren, damit wir beten. Wir müssen beten, damit Christus uns helfen, damit Jesus uns Christus sein kann. Heil denen, die so angefochten sind, ihnen ist Christus nahe.“

Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark Von Hans Joachim Iwand 2. Korinther 12,10b: Denn, wenn ich schwach bin, … Mehr