Geleitwort zu „Die chassidischen Bücher“ Von Martin Buber Franz Rosenzweig gewidmet Ehe ich dieses Buch in die Weh gehen lasse, … Mehr
Schlagwort: Martin Buber
Martin Buber über Jesu Spruch vom Zinsgroschen in „Geltung und Grenze des politischen Prinzips“ (1953): „Wird die Geschichtszeit und die Geschichte verabsolutiert, so kann es sich leicht ereignen, dass in der geschehenden Geschichte der zeitbefangene Denker dem aktuellen staatlichen Machtgetriebe den Charakter des Absoluten und in diesem Sinn Zukunftbestimmenden zuspricht. Danach mag für ein Weilchen der Gnom Erfolg krampfhaft grinsend den Gottessitz der Vollmacht einnehmen.“
Geltung und Grenze des politischen Prinzips Von Martin Buber Dieser Vortrag ist im Juni 1953 anläßlich der Verleihung des hansischen … Mehr
Martin Buber über die Selbstbesinnung (Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre): „Wenn Gott fragt ‚Wo bist du?‘, will er vom Menschen nicht etwas erfahren, was er noch nicht weiß; er will im Menschen etwas bewirken, was eben nur durch eine solche Frage bewirkt wird, vorausgesetzt, dass sie den Menschen ins Herz trifft, dass der Mensch sich von ihr ins Herz treffen läßt.“
Selbstbesinnung Von Martin Buber Als Rabbi Schneur Salman, der Raw von Reussen, weil seine Einsicht und sein Weg von einem … Mehr
Martin Buber, Kirche, Staat, Volk, Judentum. Aus dem Zwiegespräch mit Karl Ludwig Schmidt im Jüdischen Lehrhaus in Stuttgart (14. Januar 1933): „Das Leiden um Gottes willen, die verborgene Geschichte der Pfeile, die Gott nicht verschickt, die im Dunkel des Köchers sein Werk wirken – von da aus leben wir seither als Israel. Aller seitherige Widerstreit kann nur von da aus verstanden werden.“
Kirche, Staat, Volk, Judentum. Aus dem Zwiegespräch mit Karl Ludwig Schmidt im Jüdischen Lehrhaus in Stuttgart[1] (14. Januar 1933) Von … Mehr
Martin Buber über Rabbi Schmelke (Samuel Horowitz in Nikolsburg): „Die Predigt war sein Element, weil er an die verwandelnde Wirkung des Wortes glaubte; und er glaubte an sie, weil er an die Göttlichkeit des echten Wortes glaubte. Die Predigt betrachtete er in tief religiöser Konzeption als die Handlung, durch die das Gebet der Gemeinde zu seiner höchsten Reinheit und Kraft gesteigert wird.“
Über Rabbi Schmelke Von Martin Buber Rabbi Schmelke (st. 1778) ist der große Prediger der Schule. Die Predigt war sein … Mehr
Martin Buber über die Reichspogromnacht 1938: „Nun tritt uns in dieser Stunde das Zerrbild des Unrechts entgegen, die Fratze eiskalter Gemeinheit, der Grausamkeit, die wie eine Maschine funktioniert, ein Golem, auf dessen Stirn Satans Name geschrieben ist“
Sie und wir. Zum Jahrestag der Kristallnacht (November 1939) Von Martin Buber Was vor einem Jahr in Deutschland geschah, wird … Mehr
Martin Buber über das Ende der deutsch-jüdischen Symbiose (1939): „Es ist bei solcher Wirklichkeit zu verstehen, dass sich manche vortreffliche jüdische Männer allzu rückhaltlos an das Deutschtum hergaben.“
Das Ende der deutsch-jüdischen Symbiose (Januar 1939) Von Martin Buber Das stärkste Wesensmerkmal in der Geschichte der Galuth ist die … Mehr
Martin Buber, Hoffnung für diese Stunde. Eine Ansprache (1952): „Die Hoffnung für diese Stunde ist auf die Hoffenden selber, auf uns selber gestellt. Ich meine damit: auf die unter uns, die die Krankheit des heutigen Menschen am tiefsten empfinden und in seinem Namen das Wort sprechen, ohne das es keine Heilung gibt: Ich will leben. Die Hoffnung für diese Stunde geht auf eine Erneuerung der dialogischen Unmittelbarkeit zwischen den Menschen.“
Martin Bubers Ansprache vom 6. April 1952, die er in Carnegie Hall in New York gehalten hatte, ist immer noch … Mehr
Fridolin Stier über Martin Buber: „Martin Bubers Deutung chassidischer Begriffe mag in einzelnem anfechtbar sein. Tatsachentreue ist Sache des Historikers, die des Jüngers ist Treue zur Sache. Aneignend wirkt diese Treue, und darum in der Vollmacht neuen Formens.“
Von Fridolin Stier stammt folgendes Portät Martin Bubers aus dem Jahr 1966, das diesen ausführlich zu Wort kommen lässt: Martin … Mehr