Søren Kierkegaard in seiner Rede über Hiob im Lichte des Glaubens: „Falls der Einzelne dennoch in seinen Gedanken das Entsetzliche erlebt, geängstigt wird von der Vorstellung, was das Leben an Grauen und Not bergen möge, und wie doch niemand wisse, wann die Stunde der Verzweiflung für ihn schlage, so sucht sein beschwerter Sinn Zuflucht bei Hiob, verweilt bei ihm, läßt sich von ihm zur Ruhe bringen.“

Hiob im Lichte des Glaubens Von Søren Kierkegaard Da stund Hiob auf, und zerriß sein Kleid, und raufte sein Haupt, … Mehr

Søren Kierkegaard über die Anfechtung in seiner Rede über die Bestätigung des inwendigen Menschen: „Es war ihm, als wäre das äußerliche Glück nur dazu da, das innerliche Leiden zu umfrieden, auf daß er noch nicht ein­mal in der Widerwärtigkeit der Welt eine Linderung finde; es war ihm, als wäre es Gott selber, der seine gewaltige Hand auf ihn legte, als wäre er ein Kind des Zorns, und doch konnte er es nicht näher verstehen oder sich erklären, wieso.“

Die Anfechtung Von Søren Kierkegaard Betrachte ihn, den Versuchten, der da geprüft ward in der Anfechtung Not. Vielleicht hast du … Mehr

Søren Kierkegaards Variationen über die Opferung Isaaks aus „Furcht und Zittern“: „Aber Abraham richtete alles zum Opfer, ruhig und mild. Aber wie er sich fortwandte und das Mes­ser zog, da sah Isaak, daß Abrahams Linke sich krampfte in der Verzweiflung, dass ein Beben durch seine Glieder lief, – aber Abraham zog das Messer.“

Die Opferung Isaaks Von Søren Kierkegaard Es war einmal ein Mann, der hatte als Kind jene schöne Geschichte gehört, wie … Mehr

Søren Kierkegaard, Der »Professor« der Theologie: „Der »Professor« drückt aus, dass die Religion ein gelehrtes Problem ist; der Professor ist die größte Satire auf den »Apostel«. Man ist – Professor (wes­sen?) dessen, was ein paar Fischer in die Welt gesetzt haben: oh, treffliches Epigramm. Dass das Christentum die Welt solle überwinden können: ja, das hat der Stifter selbst vorausgesagt, und das glaubten die »Fischer«. Aber das Siegeszeichen: dass das Christentum in dem Maße siegen solle, dass es Professoren der Theologie gäbe – das hat der Stifter nicht vorausgesagt.“

Der »Professor« der Theologie Von Søren Kierkegaard O fürchterliche Tiefe der Verwirrung, o fürchterliche, durch Beharrung verhärtete Irreführung. Von Generation … Mehr

Søren Kierkegaard, Eine Ewigkeit, um zu bereuen: „Merk dir das gut! Du kannst vielleicht, klüglich, dem entgehen, was Gott nun einmal nach seinem Gefallen mit dem Christsein vereint hat, nämlich dem Leiden und der Widerwärtig­keit; du kannst vielleicht, wenn du dich klug heraushältst, zu deinem eigenen Verderben das Entgegengesetzte erreichen, erreichen, was Gott für ewig vom Christsein gesondert hat, näm­lich Genuss und alle irdischen Güter; du kannst vielleicht, betört von deiner Klugheit, dich zuletzt völlig verlieren in der Einbildung, dass gerade der Weg, auf dem du bist, der rechte sei, weil du das Irdische gewinnst: und dann – eine Ewigkeit, um zu bereuen! Eine Ewigkeit, um zu bereuen, nämlich zu bereuen, dass du die Zeit nicht zu dem genutzt hast, daran man ewig gedenken kann: in Wahrheit Gott zu lieben, was die Folge hat, dass du in diesem Leben dahin kommst, von den Menschen zu leiden.“

Eine Ewigkeit, um zu bereuen Von Søren Kierkegaard Laß mich eine Geschichte erzählen. Ich habe sie nicht in einer Erbauungsschrift … Mehr