Eine eindrückliche Predigt über Johannes 13,1-15 hatte Hans Jochim Iwand am 6. April 1950 im „Haus der helfenden Hände“ in … Mehr
Schlagwort: Iwand
Hans Joachim Iwand in seiner Palmsonntagspredigt zu Matthäus 21,1-9 von 1945: „Es gehört zum Glauben dazu, in Jesus den König zu erkennen und anzuerkennen. Wir Menschen neigen alle dazu, uns dem zu beugen, der seine Macht und Autorität durch äußere Kennzeichen erweist. Wir neigen alle dazu, uns eher den Tyrannen zu beugen, als dem, der um unseren freien Gehorsam wirbt, wir neigen alle dazu, mehr auf Drohungen zu hören oder auf Versprechungen, und wir verstehen unter Herrschaft nur allzu leicht Gewalt und Macht. So ist es ja auch in der Welt und darum geht die Welt zugrunde.“
Da war Dortmunds Innenstadt nach den Bombenangriffen am 12. März 1945 völlig zerstört, so dass Iwand diese Predigt wohl am … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 1,16-17 zum Reformationstag 1944: „Da sind die zerquälten Gesichter der Frauen, da ist die gebrochene Hoffnung des Alters — und dazu das Evangelium! Müssten wir nicht eigentlich alle verstummen, was bedeutet es gegenüber dem erbarmungslosen Lied des Krieges, wenn hier und da noch gepredigt wird? Hat nicht Gott verloren und der Teufel gewonnen?“
Wie kann man nur in der bombenzerstörten Stadt Dortmund zum Reformationstag am 31. Oktober 1944 von der Gerechtigkeit Gottes als … Mehr
Hans Joachim Iwand, Und Friede auf Erden … Eine Weihnachtsbetrachtung (1951): „Suum cuique! So zerrissen ist das Wunder der Heiligen Nacht – wir halten nur die Hälften seiner Wahrheit in unseren Händen. Die halbe Wahrheit aber ist die Lüge. Das ist ihr verführerischer Glanz. Könnten wir nicht den Weg ein Stück zurückgehen, bis dahin, wo diese Wahrheit noch ein Ganzes war? Alle echten Wege des Heils sind Wege der Umkehr.“
Wie kein anderer verstand es Hans Joachim Iwand, das Weihnachtsevangelium in seinem christologischen Gehalt mit einer politischen Friedensbotschaft zusammenzusprechen, als … Mehr
Hans Joachim Iwand, Tod und Auferstehung: „Die Auferstehung Jesu ist das Besondere und bleibt das Besondere in Zeit und Ewigkeit. Aber zu diesem Besonderen gehört etwas Allgemeines: Der Tod, den wir alle in uns spüren, der in unserem Blute sitzt, als Gesetz unseres Fleisches, das vergehen muß – dieser ist betroffen. Um diese Frage entbrennt der große Streit in Korinth um die Auferstehung. Es geht hier ums Grundsätzliche: Es geht um die Kopula, die zwischen jenem Besonderen, der Auferstehung Jesu, und der Totenauferstehung schlechthin geschlungen ist. Wenn es die letztere nicht gibt, wenn die Kette, die uns bindet, nicht zugleich gerissen ist, dann ist sie überhaupt noch nicht gerissen, dann sind wir noch in unseren Sünden; dann ist auch der Satz, dass Jesus auferstanden ist, ein nutzloser, ein gleichgültiger, ein leerer Satz, den man dann auch nicht ausbotschaften und verkündigen kann.“
Tod und Auferstehung (1959) Von Hans Joachim Iwand Wir haben bisher unser theologisches Interesse auf die Frage des Daseins Jesu … Mehr
Hans Joachim Iwand über die erste EKD-Synode 1948 in Eisenach: „dass dem sola fide der Reformatoren die una ecclesia entspricht“
Ende und Anfang. Zur verfassunggebenden Kirchenversammlung in Eisenach Von Hans Joachim Iwand Der konfessionelle Separatismus und der Partikularismus der Länder … Mehr
Hans Joachim Iwand, Einheit der Christenheit. Gedanken zur Weltkirchenkonferenz in Amsterdam (1948): „Es kommt nur darauf an, daß wir jetzt nicht schweigen, damit die Stimme der Christenheit das übertönt, was sich zwischen den Menschen in der Tiefe und den Gott aller Gnade stellen möchte.“
Einheit der Christenheit. Gedanken zur Weltkirchenkonferenz in Amsterdam Von Hans Joachim Iwand Es ist schwer, in wenigen Worten ein Bild … Mehr
Hans Joachim Iwands Leseeindrücke zu Eugen Kogons „Der SS-Staat“: „Hier, an dieser Stätte der Qual, ist unser Glaube gemordet worden.“
1946 erschien bei Karl Alber in München Eugen Kogons „Der SS-Staat„, die erste historische Analyse des NS-Terrorsystems. Hans Joachim Iwand … Mehr
Hans Joachim Iwand, Er ist wahrhaftig auferstanden (Osterwort von 1950 aus DIE ZEIT): „Jener eiserne Vorhang, der mit der Auferstehung Jesu fiel, ist ja der Hintergrund für alle anderen Grenzen, Kerker und Vorhänge, die Menschen den Menschen setzen, um sich gegenseitig in Angst vor dem Tode zu halten. Dass dieser Vorhang gefallen ist, das meinten die ersten Jünger, wenn sie vor aller Welt proklamierten: Jesus ist der Herr!“
Er ist wahrhaftig auferstanden Von Hans Joachim Iwand Was sind eigentlich die Kirchen? Ich meine, sie sind eine Möglichkeit – … Mehr