Antwort. Ein Brief an Josef L. Hromádka zu dessen 70. Geburtstag am 8. Juni 1959 Von Hans Joachim Iwand Lieber … Mehr
Schlagwort: Israel und die Kirche
Solidaritätsherausforderung durch Christen aus dem Heiligen Land: „Am Montag, dem 7. Juli 2025, legten Siedler vorsätzlich ein Feuer in der Nähe des Friedhofs der Stadt und der historischen Kirche des Heiligen Georg (Al-Khadr), die aus dem 5. Jahrhundert stammt – einem der ältesten religiösen Wahrzeichen Palästinas. Wäre es nicht der Wachsamkeit der lokalen Bewohner und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken gewesen, hätte der Schaden weitaus katastrophaler ausfallen können. In einer Szene, die inzwischen provokant alltäglich geworden ist, lassen Siedler weiterhin ihr Vieh auf den landwirtschaftlichen Flächen Taybehs grasen – darunter auch auf familienbetriebenen Feldern und in der Nähe von Wohnhäusern – ohne dass es zu einer Abschreckung oder einem Einschreiten seitens der Behörden kommt. Diese Verstöße gehen über bloße Provokationen hinaus; sie verursachen unmittelbare Schäden an Olivenbäumen – einer lebenswichtigen Einkommensquelle für die Menschen in Taybeh – und hindern die Bauern daran, ihr Land zu erreichen und zu bewirtschaften.“
X-Kommentar von Nikodemus Claudius Schnabel OSB, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem: „Der Hilferuf der drei Pfarrer von Taybeh, dem Griechisch-Orthodoxen, … Mehr
Albrecht Grözinger, Flaschenpost mit ungewisser Zukunft: „Ich gebe es zu, die in Johannesburg beschlossene ‚Erklärung zu Palästina und Israel: Ein Aufruf zur Beendigung von Apartheid, Besatzung und Straflosigkeit in Palästina und Israel‘ des Ökumenischen Rates der Kirchen hat mich kalt erwischt …“
Flaschenpost mit ungewisser Zukunft Von Albrecht Grözinger Ich gebe es zu, die in Johannesburg beschlossene „Erklärung zu Palästina und Israel: … Mehr
Martin Bucer über das Volk Israel (1536): „So hat Gott dieses Volk gewiss mit allem ausgezeichnet, bis einmal Christi Zeit gekommen ist, auf dass dieser, unter Wahrung derer, die aus diesem Volk übrig sind, sein Reich den Heiden übertrage, und es wieder dem einmal wiederhergestellten Volk darreichen wird. Daher ist es so also nicht ein neues Volk, das Gott im Herrn Jesus aus den Völkern angenommen hat, so dass es ein anderes sei als das alte, sondern es ist dem alten eingepflanzt, auf dass es noch weiter aufblühe im Leben Gottes.“
Über das Volk Israel (1536) Von Martin Bucer So hat Gott dieses Volk gewiss mit allem ausgezeichnet, bis einmal Christi … Mehr
Erich Zenger, Zwei Testamente – Eine Bibel: „Die Bibel Israels, das christliche Erste Testament, ist Graben und Brücke zugleich zwischen Juden und Christen. Sie wohnen gemeinsam und nebeneinander im Reich Gottes, das im Kommen ist, sie atmen die gleiche Luft (den Geist Gottes) – und doch ist zwischen ihnen ein Graben, der sie bleibend trennt. Aber zugleich gibt es eine Brücke, auf der sie sich von Zeit zu Zeit begegnen, ja sogar besuchen können.“
Zwei Testamente – Eine Bibel Von Erich Zenger I. Wie hat die Kirche jahrhundertelang ihr »Altes Testament« gelesen? 1. Das … Mehr
Wilhelm Vischer über den Antisemitismus im Licht der Bibel (1939): „Was man heute als «die Entjudung» der Kirche preist, ist die radikale Entchristlichung der Kirche“
Was Wilhelm Vischer in seinem Vortrag „Der Antisemitismus im Licht der Bibel“ von 1939 hinsichtlich einer NAMENsbezogenen Israeltheologie gesagt hat, … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigt über Matthäus 2,13-23 (1940): „Wir gehen in ein neues Jahr, viele menschliche Pläne und Fehler, viel Feindschaft und Not werden unseren Weg bestimmen. Solange wir aber bei Jesus bleiben und mit ihm gehen, dürfen wir gewiss sein, dass auch uns nichts widerfahren kann, als was Gott zuvor ersehen, gewollt und verheißen hat. Es ist der Trost eines Lebens, das mit Jesus gelebt wird, dass es auch über ihm heißen muß: Es wurde erfüllt, was der Herr gesagt hat.“
Auch in der neuen Perikopenordnung ist Matthäus 2,13-18(19-23), also Kindermord zu Bethlehem und Flucht nach Ägypten, als Predigttext vorgesehen, nunmehr … Mehr
Karl Barths Adventspredigt über Römer 15,5-13 von 1933: „Christus gehörte zum Volk Israel. Dieses Volkes Blut war in seinen Adern das Blut des Sohnes Gottes.“
In der neuen Perikopenordnung ist in der ersten Predigtreihe für den 3. Advent Römer 15,4-13 vorgesehen. Karl Barth, dessen 50. … Mehr
Martin Buber, Die Söhne Amos’ (1950): „Wir Juden sind nur wie einst und wie immer das leibhafte Paradigma, an dem dargelegt wird, was dargelegt werden soll, — aber eben ein selber entscheidungsfähiges, selber Entscheidung übendes und das heißt: ein Paradigma für Heil und Unheil. Was heute für Israel gesprochen wird, wird für das ganze elende Menschengeschlecht dieser Stunde gesprochen. Aber zu Recht wird es gerade für Israel gesprochen, das einzige Volk, das unter einem göttlichen Geheiß auf den Weg seiner Geschichte ausgesandt worden ist.“
Die Söhne Amos’ (1950) Von Martin Buber Die Sehnsucht, die Selbständigkeit wiederzugewinnen, ist dem jüdischen Volk in der Form eines … Mehr