Das Judentum als Religion und als Volk Von Kristlieb Adloff I. Jüdische Emanzipation Am 23. Dezember 1789 sprach der eifrige … Mehr
Schlagwort: Israel
Martin Buber, Ein Protest gegen die Enteignung arabischer Böden (1953): „Wie uns jedoch bekannt ist, gibt es viele Fälle, in denen nicht Sicherheitserfordernisse, sondern ganz andere Ziele, z. B. die Erweiterung des Gebietes von bestehenden Ansiedlungen, zur Wegnahme der erwähnten Böden führte. Nach unserer Meinung sind diese Fälle in keiner Weise dazu angetan, die Tatsache zu rechtfertigen, dass die jüdische Legislative ihnen den Anschein der Rechtmäßigkeit verleiht. Uns sind außerordentlich bevölkerte Dörfer bekannt, in denen die beschlagnahmten Böden mehr als zwei Drittel des gesamten Bodens ausmachen. Als Juden und als Bürger des Staates Israel fühlen wir uns verpflichtet, gegen den Gesetzesvorschlag zu protestieren, der allem, was den Namen Jude trägt, in keiner Weise Ehre macht.“
Ein Protest gegen die Enteignung arabischer Böden (1953) Herrn Joseph SprinzakVorsitzender der KnessetJerusalem Jerusalem, den 7.3.53 Sehr geehrter Herr! Diese … Mehr
Martin Buber, Zion und die nationalen Ideen (1950): „Im Gebet und im Lied haben sich Trauer und Sehnsucht des Volkes im Exil an ‚Zion‘ geknüpft, die Heiligkeit des Landes war in ihm verdichtet, und in der Kabbala wurde Zion mit einer der göttlichen Emanationen gleichgesetzt. Als die nationale Idee des jüdischen Volkes diesen Namen zu dem ihren machte, nahm sie die ganze Fülle dieser Assoziationen auf sich. Sie musste es tun.“
Zion und die nationalen Ideen (1950) Von Martin Buber Solange man „Zion“ lediglich als eine der nationalen Ideen versteht, kennt … Mehr
Ist der Staat Israel keine Demokratie, sondern eine „Ethnokratie“?
In der heutigen Ausgabe der taz schreibt Micha Brumlik über die Pläne der Regierung Netanjahu, per Gesetz Israel zum „Staat … Mehr
Judentum und Staat Israel – eine traurige Analyse
Einen nachdenklichen Artikel zum gegenwärtigen Verhältnis von Judentum und dem Staat Israel hat jüngst Micha Brumlik in den Zeitzeichen veröffentlicht. … Mehr
Das Schuldbekenntnis der Kirchlich-theologischen Sozietät in Württemberg vom 9. April 1946 aus der Feder von Paul Schempp: „Wir sind mutlos und tatenlos zurückgewichen, als die Glieder des Volkes Israel unter uns entehrt, beraubt, gepeinigt und getötet worden sind. … Wir haben Fleisch und Blut mehr geliebt als den, der uns durch sein Sterben und Auferstehen frei gemacht hat zum furchtlosen Bekenntnis seiner unverbrüchlichen Verheißung und zur Heiligung seines Namens. Insoweit wir Pfarrer waren, sind wir dadurch besonders unseren Gemeinden gegenüber schuldig geworden. Wir bekennen unsere Schuld vor allen denen, die unschuldig leiden mussten, vor allen denen, die ungewarnt Gottes Gebote mit verkehrtem Willen zertreten haben und vor allen denen, die heute mehr als wir selber die furchtbare Last aller Folgen des gemeinsamen Irrwegs zu tragen haben.“
„Wir sind mutlos und tatenlos zurückgewichen, als die Glieder des Volkes Israel unter uns entehrt, beraubt, gepeinigt und getötet worden … Mehr
„Es gibt kein jüdisches Volk – aber ein israelisches“
Seine These von der „Erfindung des jüdischen Volkes“ provoziert. In der heutigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung erläutert Shlomo Sand, … Mehr
Rückkehr zu jüdischen Werten
In der heutigen NZZ ist ein lesenswerter Artikel von Christoph Schmidt über den orthodoxen Rabbiner Dov Halberthal, der sich gegen … Mehr
Gibt es ein ethnisch integriertes jüdisches Volk in der Gegenwart? Shlomo Sands Buch „Die Erfindung des jüdischen Volkes“
Es ist ein israelische Historiker Shlomo Sand, der mit seinem Buch „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ die ethnische Identität eines … Mehr