Peter Brown, „Schatz im Himmel“. Die Bedeutung eines Bildes (‘Treasure in Heaven’. The Implications of an Image): „Die Vorstellung vom ‚Schatz im Himmel‘ beruhte in ihrer Wirkung auf der imaginativen Spannung, die durch die Verbindung zweier Unvereinbarer entstand. Erde und Himmel wurden durch die christliche Gabe miteinander verbunden. Und dies geschah durch die gewagte Ausdehnung der irdischen Sprache des Austauschs, des Handels und des Schatzes (die Welt des schnellen, kurzen Umlaufs von Transaktionen) auf die unvorstellbare Welt des Himmels. Es wurde zu Recht bemerkt, dass selten in irgendeiner Literatur Geld und aus dem Handel entlehnte Bilder so sehr im Mittelpunkt standen wie in der Literatur des spät­römischen Christentums.“

„Schatz im Himmel“. Die Bedeutung eines Bildes (‘Treasure in Heaven’. The Implications of an Image) Von Peter Brown, Princeton University … Mehr

Klaus-Peter Hertzsch, Von Jahresendflügelpuppen, Engeln und Spatzen. Himmel – zu „DDR-Zeiten“ erfahren: „In der letzten Zeit der DDR ver­band sich mit dem Stichwort „Himmel“, mit Weltraumflug und Sommertag möglicherweise zusätzlich ein Ge­fühl von Sehnsucht, von Fernweh: über der gräben- und grenzendurchzogenen Erde der grenzenlose Himmel – Zugvögel, Wandervögel“

Von Jahresendflügelpuppen, Engeln und Spatzen. Himmel – zu „DDR-Zeiten“ erfahren Von Klaus-Peter Hertzsch Heinrich Heine, Zeitgenosse des jungen Marx, hat … Mehr

Hans Bietenhard über Himmel und Hölle: „Mit diesem Wort Hölle wurden nun allerdings von den älteren Bibelübersetzern, besonders von Luther, mehrere Begriffe wiedergegeben, die im Neuen Testament streng voneinander abgehoben sind … Dadurch aber ent­stand die Gefahr, daß wesentliche Teile der neutestamentlichen Botschaft verändert werden, und daß Lehren und Anschauungen, die anderen religiösen Welten entstammen, für biblisch und christlich ausgegeben werden.“

Hans Bietenhard hat seinerzeit für das Theologische Begriffslexikon zum Neuen Testament einen Artikel zur Topologie von Himmel und Hölle geschrieben, … Mehr

„Machen wir also unsere Seele zum Himmel!“ (Johannes Chrysostomos in seinen Homilien zum Hebräerbrief): „Der Himmel ist von Natur aus heiter, und auch bei Un­wetter wird er nicht schwarz; denn er selbst verändert nicht sein Aussehen, sondern die ihn überziehenden Wol­ken verbergen ihn. Der Himmel besitzt die Sonne, auch wir haben die Sonne der Gerechtigkeit.“

Das ist nicht alles dogmatisch (im lutherischen Sinne) korrekt, was Johannes Chrysostomos in seinen Homilien zum Hebräerbrief (16,3) in Sachen … Mehr

Paul Schempps Weihnachtspredigt zu Lukas 2,1-14 von 1945: „Seine Liebe gelten lassen und heute sie auch darin sehen, dass uns das Schwert aus der Hand geschlagen ist, dass uns die Hoffnung auf unsere Macht genommen ist, das ist uns erlaubt und möglich und zugemutet durch die Botschaft vom Kind in der Krippe und von den jubelnden Engeln.“

Eine besonders ansprechende Predigt zu Weihnachten hat Paul Schempp 1945 in der reformierten Gemeinde in Stuttgart gehalten. Er weiß die … Mehr