Eberhard Jüngel, Leben nach dem Tod? Gegen das theologische Schweigen vom ewigen Leben (1989): „Die christliche Hoffnung entwirft sich ja nicht von einem indifferenten Nullpunkt aus in eine leere und unbestimmte Zukunft. Wenn der Glaube zu hoffen beginnt, dann kommt er bereits von einer ganz bestimmten Vergangenheit her, einer Vergangenheit, die die Zukunft in sich hat und die über Zeit und Ewigkeit entscheidet. Denn alles, was wir Christen erhoffen, ist begründet in der Geschichte Jesu Christi, in seinem irdischen Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung.“

Leben nach dem Tod? Gegen das theologische Schweigen vom ewigen Leben Von Eberhard Jüngel Wer dahin unter­wegs ist, für den … Mehr

Paul Althaus über das Ewige Leben: „Ewiges Leben besteht in der Vollendung der Gemeinschaft mit Gott, wie sie dem Menschen in Jesus Christus geschenkt und im Glauben an ihn empfangen wird. Es ist Teilhabe an Christi durch seine Auferstehung ihm zuteil gewordenen Leben der Herrlichkeit und Seligkeit. Die Glaubenden empfangen es jenseits des Todes am Tage der vollen Offenbarung Christi in Herrlichkeit.“

Ewiges Leben IV. Dogmatisch Von Paul Althaus 1. Gegenwärtiges und ewiges Leben »Ewiges Leben« bezeichnet das Ziel, zu dem Gott … Mehr

Gisbert Greshake über Ewigkeit und ewiges Leben: „Wer im Glauben und in der Nachfolge Christi steht, darf wissen, dass nicht nur seine Zeit und das, was in ihr geschieht, gerettet und bewahrt wird, sondern dass er schon jetzt einen ersten anfanghaften und dann einmal den vollendeten Anteil besitzt am ewigen Leben, das heißt an der alles umfassenden Seinsfülle Gottes.“

Ewigkeit/Ewiges Leben Von Gisbert Greshake 1. Die „Zeit“ Gottes Ewigkeit, ewiges Leben sind in der Hl. Schrift und in der … Mehr

Karl Barth über das ewige Leben: „Das «ewige» Leben ist kein anderes, zweites hinter unsrem jetzigen Leben, sondern eben dieses, aber in seiner uns jetzt und hier verborgenen Kehrseite, so wie Gott es sieht: in seinem Verhältnis zu dem, was er in Jesus Christus für die ganze Welt und so auch für uns getan hat. Wir warten und hoffen also — auch im Blick auf unsern Tod — darauf, mit Ihm (dem von den Toten auferstandenen Jesus Christus) offenbar zu werden in der Herrlichkeit des Gerichtes, aber auch der Gnade Gottes.“

Brief an Werner Rüegg, Hombrechtikon (Kanton Zürich), 1961 Von Karl Barth Basel, 6. Juli 1961 Sehr geehrter Herr Rüegg! Sie … Mehr

Hans Jochim Iwand, „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Osterpredigt über Johannes 14,19): „Teilweise liegt unser Leben noch in der Todes­nacht, aber es hat eine Mitte bekommen, wo es hell ist. Es ist hin­eingekommen in die Kraft der Verheißung Gottes, die Leben, ewi­ges Leben verheißt. Und wenn wir irre werden wollen an ihr, weil der Tod so stark ist in uns und das Leben so schwach, weil der Tod der Sünde Sold ist und wir abendländischen Nihilisten in die­ser Sache einiges geleistet haben und noch leisten, dann steht diese Verheißung vor uns als Gegenwart, als erfüllt in Jesus, dem leben­digen Herrn. Das ist Ostern! In ihm ist sie ein für allemal Ereignis geworden.“

Was für ein Vermächtnis. Die letzte Predigt Hans Joachim Iwands war seine Osterpredigt am 17. April 1960 in Bonn. Vierzehn … Mehr