Hans Joachim Iwand, Und Friede auf Erden … Eine Weihnachtsbetrachtung (1951): „Suum cuique! So zerrissen ist das Wunder der Heiligen Nacht – wir halten nur die Hälften seiner Wahrheit in unseren Händen. Die halbe Wahrheit aber ist die Lüge. Das ist ihr verführerischer Glanz. Könnten wir nicht den Weg ein Stück zurückgehen, bis dahin, wo diese Wahrheit noch ein Ganzes war? Alle echten Wege des Heils sind Wege der Umkehr.“

Wie  kein anderer verstand es Hans Joachim Iwand, das Weihnachtsevangelium in seinem christologischen Gehalt mit einer politischen Friedensbotschaft zusammenzusprechen, als…

Martin Luther wider den Reformationstag als gesetzlichen Feiertag: „Wollte Gott, dass in der Christenheit nur der Sonntag Feiertag wäre und man die Feste der Jungfrau Maria und der Heiligen alle auf den Sonntag legte! Dann unterblieben durch die Arbeit an den Werktagen viele schlimme Untugenden, würden auch die Länder nicht so arm und ausgezehrt. Aber nun sind wir mit vielen Feiertagen ge­plagt, zum Verderben der Seelen, Leiber und Güter, wovon viel zu sagen wäre.“

Martin Luther wider den Reformationstag als gesetzlichen Feiertag In mehr als der Hälfte der Bundesländer – Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,…

Karl Barth, Die neue Welt in der Bibel (1917): „Es ist ein Strom in der Bibel, der trägt uns, wenn wir uns ihm nur einmal anvertraut haben, von selber dem Meere zu. Die heilige Schrift legt sich selbst aus, aller unserer menschlichen Beschränktheit zum Trotz. Wir müssen es nur wagen, diesem Trieb, diesem Geist, diesem Strom, der in der Bibel selbst ist, zu folgen, über uns selbst hinauszuwachsen und nach der höchsten Antwort zu greifen. Dieses Wagnis ist der Glaube und nicht mit einer falschen Bescheidenheit, Zurückhaltung und angeblichen Nüchternheit, sondern im Glauben, als die da mitgehen wollen, wohin sie geführt werden, lesen wir die Bibel recht.“

Es gibt einen Vortrag von Karl Barth, der im angloamerikanischen Kontext eine eigene Wirkungsgeschichte entfaltet hatte – „Die neue Welt…