Im Hinblick auf den alttestamentlichen Predigttext für den sechsten Sonntag nach Ostern (Exaudi) hier eine Predigtmeditation von Gerhard von Rad:…
Abraham Joshua Heschel, Das Gebet als Äußerung und Einfühlung (1939): „Beten heißt, an ein Wort fassen, an den Endpunkt einer Schnur, die gleichsam zu Gott führt. Je größer die Kraft, um so höher ist der Aufstieg an dem Wort. Beten heißt aber auch, dass der Widerhall des Wortes wie ein Senkblei in die Tiefe der Person fällt. Je reiner die Bereitschaft, um so tiefer dringt das Wort.“
Nachdem Martin Buber Abraham Heschel 1937 als seinen Nachfolger an das Jüdische Lehrhaus in Frankfurt am Main berufen hatte, wurde…
Karl Barths Andacht für Freitag nach Ostern: „Alle unsere Begierde: auch die große Unaufrichtigkeit und Verkehrtheit, die in der christlichen Kirche umgehen und für die wieder jedes einzelne ihrer Glieder mitverantwortlich ist. Alle diese unsere Begierde ist vor dem Herrn.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im…
Fjodor M. Dostojewskij über den Widerstreit von Wohlergehen und Freiheit (aus der Apologie des Großinquisitors in „Die Brüder Karamasow“): „Das Ende wird sein; dass sie ihre Freiheit uns zu Füßen legen und uns sagen: ‘Macht uns zu euren Knechten, aber macht uns satt!’“
Über den Widerstreit von Wohlergehen und Freiheit. Aus der Verteidigungsrede des Großinquisitors in „Die Brüder Karamasow“ Wie lassen sich in…
Gerhard von Rad über den Prediger Salomo (Kohelet): „Es kommt zu keinem Gespräch des Menschen mit seiner Umwelt und noch viel weniger mit Gott. Ist er überhaupt noch ein Du?“
In seinem letzten Werk „Weisheit in Israel“ hat sich Gerhard von Rad auch des Predigers (bzw. Kohelets) angenommen. Über dessen…
Karl Barths Andacht für Donnerstag nach Ostern: „Gottes Befehl hat das verströmende Opferblut zum Zeichen gemacht, zum Wort, und das Wort lautet: «Ich vertilge deine Missetaten wie eine Wolke und deine Sünde wie den Nebel. Kehre dich zu mir; denn ich erlöse dich».“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im…
Karl Barths Andacht für Mittwoch nach Ostern: „Alles, was wir irgendwo gehört und gelesen haben von seiner Güte und Treue, bezieht sich auf dieses Schreien.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im…
Hans Joachim Iwand, Predigt über Johannes 15,1-8 (1937): „In Christus leben – das heißt doch wohl, im Gericht Gottes bestehen, nicht ergriffen werden von dem Feuer seines Zornes, behütet und bewahrt sein vor dem, vor dem kein Mensch, auch der Kühnste und Gewaltigste nicht, sich selbst bewahren und erhalten kann. Die Gemeinschaft mit Christus ist also eine Gemeinschaft, die angelegt ist auf einen bestimmten Tag, auf den Tag Gottes, auf den jüngsten Tag. An ihm wird uns erst ganz offenbar werden, was das bedeutet, dass er bei uns ist und er uns mit seinem Namen deckt. Denn wer nicht in Christus ist, der ist – ob er das nun weiß oder nicht – in eines anderen Hand, der ist den Mächten der Welt preisgegeben und der Tag Gottes wird das offenbar machen, aber wer in Christus ist, dem ist alles in die Hand gegeben, und auch das wird Gott offenbar machen.“
Predigt über Johannes 15,1-8 (1937) Von Hans-Joachim Iwand Liebe Brüder und Schwestern! Wir haben heute nachmittag mit unserer Seminargemeinde die…
Karl Barths Andacht für Dienstag nach Ostern: „Wir können dem Streit nur seinen Lauf lassen. Gott sieht sein Ende. Er weiß jetzt schon, wer wir sind und in Ewigkeit sein werden. Und wir, wir werden es auch sehen. Das ist unser Trost.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im…