Oben und unten Von Martin Buber Oben und unten sind aneinander gebunden. Wer mit den Menschen reden will, ohne mit…
Hans Jonas, Warum die moderne Technik ein Gegenstand für die Ethik ist: „Mit jedem neuen Schritt (= »Fortschritt«) der Großtechnik setzen wir uns schon unter den Zwang zum nächsten und vermachen denselben Zwang der Nachwelt, die schließlich die Rechnung zu zahlen hat. Aber auch ohne diese Fernsicht stellt schon das tyrannische Element als solches in der heutigen Technik, das unsere Werke zu unseren Herren macht und uns sogar zwingt, sie weiter zu vervielfachen, eine ethische Herausforderung an sich dar – jenseits der Frage, wie gut oder schlecht jene Werke im einzelnen sind.“
Warum die moderne Technik ein Gegenstand für die Ethik ist Von Hans Jonas Daß, ganz allgemein gesprochen, die Ethik in…
Tagesgebet zu Christi Himmelfahrt, 18. Mai 2023
Himmlischer Vater,Deinen Sohn hast Du bei Dir aufgenommen,mit Leib und Seele.So findet sich unsere Heimat bei Dir.Richte unsere Sehnsucht auf…
Abraham Joshua Heschel, Über das Gebet (On Prayer, 1969): „Der Beginn des Gebets ist der Lobpreis. Die Kraft der Anbetung ist der Gesang. Erst singen wir, dann verstehen wir. Erst loben wir, dann glauben wir. Lobpreis und Gesang öffnen die Augen für die Größe der Wirklichkeit, die über das Selbst hinausgeht. Gesang stellt die Seele wieder her; Lobpreis behebt geistige Mängel.“
Über das Gebet (On Prayer, 1969) Von Abraham Joshua Heschel Mein Thema ist nicht in erster Linie die Liturgie, der…
Patrick D. Miller, Gebet als Überzeugungsakt. Rhetorik und Intention des Gebets im Alten Testament: „Die Gefühllosigkeit Gottes gehört nicht zum Gebetsverständnis Israels. In Form und Inhalt geht das Gebet um Hilfe davon aus, dass Gott bewegt werden kann und dass Gott überzeugt werden kann, in der Situation zu handeln, damit sie zum Guten verändert wird.“
Gebet als Überzeugungsrede. Rhetorik und Intention des Gebets im Alten Testament Von Patrick D. Miller Das Gebet um Hilfe, das…
Rabbiner Adin Steinsaltz über die Kawwana (A Guide to Jewish Prayer): „Es gibt ein bekanntes Diktum, das die Bedeutung von Kawwana betont: ‚Das Gebet ohne Kawwana ist wie ein Körper ohne Seele.‘ Das bedeutet, dass das Gebet, das die Rede des Menschen an seinen Schöpfer ist, seine wesentliche Qualität verliert, wenn es nur noch aus dem Aufsagen von Worten besteht, ohne dass man sich innerlich auf die Bedeutung der gesprochenen Worte konzentriert.“
Über die Kawwana Von Rabbiner Adin Steinsaltz 1. Die Wichtigkeit von Kawwana Es gibt ein bekanntes Diktum, das die Bedeutung…
Hans Jonas, Vorwort zu Das Prinzip Verantwortung (1979): „Der endgültig entfesselte Prometheus, dem die Wissenschaft nie gekannte Kräfte und die Wirtschaft den rastlosen Antrieb gibt, ruft nach einer Ethik, die durch freiwillige Zügel seine Macht davor zurückhält, dem Menschen zum Unheil zu werden. Dass die Verheißung der modernen Technik in Drohung umgeschlagen ist, oder diese sich mit jener unlösbar verbunden hat, bildet die Ausgangsthese des Buches. Sie geht über die Feststellung physischer Bedrohung hinaus. Die dem Menschenglück zugedachte Unterwerfung der Natur hat im Übermaß ihres Erfolges zur größten Herausforderung geführt, die je dem menschlichen Sein aus eigenem Tun erwachsen ist.“
Vorwort zu Das Prinzip Verantwortung Von Hans Jonas Der endgültig entfesselte Prometheus, dem die Wissenschaft nie gekannte Kräfte und die…
Über das Gebet, die göttliche Vorsehung und unser eigenes Bitten: „Das Buch der Psalmen lehrt uns, dass die Situation des Bittenden mit Gott selbst in Verbindung gebracht werden muss, entweder durch Verweis auf dessen früheren Taten oder durch Berufung auf dessen Charakter, insbesondere auf seine Gerechtigkeit, Treue und unerschütterliche Liebe. Psalmgebete wagen es, Gott daran zu erinnern, wer er in seiner Beziehung zu uns ist. Dass eine solche Beziehung zwischen Gott und den Bittstellern nicht zum Ausdruck kommt, ist ein Manko vieler heutiger Gebete.“
Über das Gebet, die göttliche Vorsehung und unser eigenes Bitten Von Jochen Teuffel „Ich sage euch aber, dass die Menschen…
Christoph Blumhardts Predigt über Lukas 18,1-8 – In der Zukunft Jesu Christi (1911): „Man betet viel, — du betest, dein Nachbar betet, dein Feind betet, deine Widersacher beten, alles betet; du betest in deiner Sünde, in deinem Stolz, in deiner Leidenschaft, du betest — und die Welt bleibt immer dieselbe, der Widersacher lacht uns aus über unser Beten. Nur dann nicht, wenn wir in der Zukunft Jesu Christi stehen!“
In der Zukunft Jesu Christi. Predigt über Lukas 18,1-8 (1911) Von Christoph Blumhardt Es ist eine Art Geschichte der Zukunft…